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Hier können Sie die Atemfrequenz und den Luftbedarf bei unterschiedlichen Tätigkeiten berechnen lassen. Wählen Sie die Tätigkeit aus.

Atemfrequenz

Was muss bei pathologischen Abweichungen der Atemfrequenz unternommen werden?

Mit ersten Hilfsmaßnahmen kann dem Menschen mit einer erhöhten Atemfrequenz geholfen werden. Bei Atemnot, medizinisch Dyspnoe genannt kann der Betroffene durch eine ruhige Umgebung und Frischluft bis zum Eintreffen des Notarztes beruhigt werden. Genauso verhält es sich bei der Othopnoe. In beiden Fällen muss der Betroffene aufrecht sitzen, dass verschafft Linderung. Diese Maßnahmen vermeiden oft das extrem zu schnelle Atmen, auch als Hyperventilation bekommt. Dies geschieht, wenn der Körper weniger Kohlendioxid abatmet, als Sauerstoff eingeatmet wird. Eine Pfötchenstellung beim Betroffenen weißt auf eine Hyperventilation hin. Eine Hyperventilation wird durch das Ein- und Ausatmen in eine Plastiktüte gelindert. Die Luft spielt natürlich bei der Atemfrequenz eine wesentliche Rolle. Wird die Luft dünner, so kann es bei den Betroffenen zu ernsthafter Tachypnoe kommen. Dies geschieht oft Bergwanderern, die in den Höhen der Berge oft lebensbedrohliche Atemprobleme durch Sauerstoffmangel erleiden. Der Ausgleich zwischen Sauerstoff und Kohlendioxid ist enorm wichtig, um die Atemfrequenz im lebenswichtigen Normbereich zu halten. Jede Abweichung, die seinen Ursprung nicht im physiologischen Bereich hat, muss ärztlich behandelt werden. Eine Behandlung ist unumgänglich, da es sonst zu irreparablen organischen Schäden kommen kann.

Was sind Ursachen für eine Abweichung der normalen Atemfrequenz

Eine physiologische Abweichung der Normwerte weißt nicht gleich auf pathologische Ursachen hin. Durch abweichende Lebensgewohnheiten kann die Atemfrequenz individuell von den Normwerten abweichen. Hierbei spricht der Mediziner von einer Tachypnoe, zu schnelle Atemfrequenz oder eine Bradypnoe, zu langsame Atemfrequenz. Eine solche Abweichung muss im Einzelfall gesehen werden und kann oftmals als harmlos diagnostiziert werden. Durch die Veränderung des Säure-Basen-Status im Gehirnwasser, auch Liquor cerebrospinalis genannt, kommt zur Änderung der Atemfrequenz kommen. Ist der Säure-Basen-Status erhöht, führt dass zu einer Übersäuerung und es kommt zur schnelleren Atmung. Ist der Säuren-Basen-Status niedrig passiert das Gegenteil. Durch den Kohlenstoffdioxid-Partialdruck kommt es zur schnelleren oder langsameren Atmung. Der Kohlenstoffdioxid-Partialdruck verändert sich, sobald sich der Säure-Basen-Status im Liquor cerebrospinalis ändert. Liegen die Ursachen im pathologischen Bereich, wie etwa durch einen Asthmaanfall oder einen Myokardinfarkt dann spricht die Medizin von pathologischen Veränderungen. Solche Abweichungen müssen dringend medizinisch von einem Arzt behandelt werden.

Was versteht die Physiologie unter der Atemfrequenz?

Die Atemfrequenz ist die Anzahl der Atemzüge eines Menschen oder Tier innerhalb einer bestimmten Zeit. Meistens wird die Atemfrequenz auf Minuten berechnet. Diese stehen in Abhängigkeit des Alters. Ein Neugeborenes besitzt eine Frequenz zwischen 40 und 45 Atemzüge pro Minute, ein Säugling 35 bis 40 Atemzüge innerhalb der gleichen Zeit. Wogegen das Kleinkind 20 bis 30 Züge in der Minute atmet und das Kind zwischen 16 und 25 Atemzüge in der gleichen Zeit schafft. Die Atemfrequenz bei Erwachsenen und Jugendlichen liegt zwischen 12 und 18 Atemzüge pro Minute. Eine Gleichmäßigkeit der Atemfrequenz stellt sich erst ab dem 30. Lebensjahr ein.


Die Definition der Atemfrequenz


Die Bezeichnung des Zeitfensters, in dem Atemzüge abgegeben werden, nennt man auch Atemfrequenz. Diese wird meist in der Zeit von einer Minute gemessen. Vor allem in Krankenhäusern beim Arzt oder im Rettungswagen kann das Messen der Atemfrequenz eines Menschen von entscheidender Bedeutung sein. Auch in der Intensivmedizin erhält die Messung der Atemfrequenz ihre Anwendung. Durch Sie kann der Zustand eines Patienten überwacht werden

Bradypnoe und Tachypnoe


Sollte dieser Patient beispielsweise über eine zu hohe Atemfrequenz verfügen und in schnelleren Schüben Aus-und Einatmen als es dem Standard entspricht kann man dies als Tachypnoe bezeichnen, die ebenso gesundheitsgefährdend sein kann wie die Bradypnoe. Die Bradypnoe bezeichnet hierbei die zu langsame Frequenz des Atems. Beide können den Gesundheitszustand eines Patienten bestimmen. Doch auch bei gesunden Patienten können sowohl langsame als auch schnelle Atemfrequenzen auftreten. Weiterhin kommt die Atemfrequenz in ihrer Messung auch in der Beatmungstechnik zum Einsatz. Hier gilt sie als wichtiger Grundsatz um Maschinen der korrekten Atemfrequenz anzupassen, welche letztlich über Leben und Tod einer Person entscheiden können.

Soviel Atemzüge benötigt ein Mensch


Erwachsenen Patienten benötigen zum Beispiel eine viel geringere Atemfrequenz all die eines Neugeborenen es erfordern würde. Diese Parameter müssen daher durch die korrekte Einstellung der Atemfrequenz bedacht werden. Dabei gibt es grobe Regeln und Normwerte, an die sich Ärzte und Krankenschwester halten. Neugeborene benötigen ungefähr 40 bis 50 Atemzüge pro Minuten ein Säugling hingegen lediglich 30 Atemzüge und ein Klein-bis Schulkind zwischen 25 und 20 Atemzüge pro Minute. Viel weniger Atemzüge benötigen jugendliche und Erwachsene. Letztere kommen sogar mit 12 bis 15 Atemzügen pro Minute aus. Hält man sich dagegen im Vergleich Tiere vor Augen, erkennt man, das Hunde bis zu 40 Atemzüge benötigen und lediglich ein ausgewachsenes Pferd mit 16 Atemzügen pro Minute, der Atemfrequenz eines Erwachsenen Menschen ähnelt.

Eine falsche Atemfrequenz kann lebensbedrohliche Auswirkungen haben


Sollte die Atemfrequenz einmal falsch eingestellt werden, kann dies zu lebensbedrohlichen Komplikationen führen. Bei der Einstellung einer zu hohen Atemfrequenz kann diese dazu Führen die Kohlendioxidkonzentration des Blutes zu mindern und dadurch eine Hyperventilation auslösen. Noch höhere Atemfrequenzen lassen Kohlenstoffdioxid ansteigen, da die Sauerstoffkonzentration im Atemzentrum, durch die zu hohe Atemfrequenz, abfällt. Das Resultat nennt man in diesem Fall Hypoxie und kann langfristig und dauerhaft zu einer erheblichen Schädigung des Gewebes führen. Auch eine niedrige Atemfrequenz ist gefährlich denn auch hier versagt eine ausreichende Anreicherung des Blutes durch Sauerstoff. Der Begriff hierfür nennt sich Co2-Narkose. Aus diesem Grund misst man der Atemfrequenz eine sehr große Bedeutung zu, da es ohne sie für manche Patienten gefährlich wäre, künstlich beatmet zu werden.
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