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Muttertag berechnen

Wann ist der nächste Muttertag? Jedes Jahr ändert sich das Datum, aber mit unserem Muttertag-Rechner können Sie einfach und kostenlos jederzeit den nächsten Muttertag berechnen.

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Nie wieder den Muttertag vergessen!

In jedem westlichen Land wird der Muttertag gefeiert. Allerdings an wechselnden Tagen und auch nicht in jedem Land am gleichen Tag. Es gibt zwar die Regel, dass der Muttertag in Deutschland immer am zweiten Sonntag, also zumindest an einem festen Wochentag im Mai stattfindet, aber mal Hand aufs Herz: Wie oft haben Sie schon den Muttertag vergessen, weil Sie sich mit den Daten vertan haben?

Da Sie nun den Muttertag-Rechner von Hilfreiche-Tools gefunden haben, wird Ihnen das nie mehr passieren. Außerdem erfahren Sie in diesem Artikel alles Wissenswerte über den Muttertag und dessen Bräuche.

 

So funktioniert der Muttertagsrechner

Der Rechner hat Zugriff auf alle zukünftigen Kalender und zeigt Ihnen immer den anstehenden Muttertag in Deutschland an. Sie müssen nichts weiter tun, denn der Rechner zeigt Ihnen automatisch den nächsten Muttertag an – für 2017 ist es z. B. der 14. Mai.

 

Der Muttertag – wie alles begann

Anders als es bei dem Valentinstag und seinen Bräuchen ist der Muttertag keine Erfindung der Blumenindustrie oder Confiserie. Diese haben sich den Ehrentag der Mütter so sehr auf Ihre Fahnen und Werbeplakate geschrieben haben, dass die Vermutung allerdings naheliegt. Wo jedoch hat der Muttertag seinen Ursprung?

Schon die alten Griechen feierten die Mütter

Ganz genau kann man das nicht mehr sagen, aber schon im antiken Griechenland wurden die Mütter, im Zuge des Ehrentages der Göttin Rhea, an einem Tag pro Jahr besonders geehrt. Rhea war eine der Titaninnen und Göttin der Fruchtbarkeit und Mutterschaft. Die Römer führten diese Verehrung fort, in dem sie den Ehrentag anlässlich der großen Göttermutter Kybele begingen.

Auch die Druiden hatten einen Tag der Verehrung der Erdmutter und der Mutter im Allgemeinen. Ganz von Religion befreit war der Muttertag auch zu christlichen Zeiten nicht gleich. Der englische König Heinrich III. erklärte den vierten Sonntag der Fastenzeit zum Mutterschaftssonntag (Mothering Sunday).

In diesem Fall bezog sich zwar die Mutter auf die Mutter Kirche, die an diesem Tag gefeiert wurde, aber die Bürger Englands nahmen es zum Anlass, Ihre Mütter zu Hause zu ehren und feiern.

Ein Tag mit Eigendynamik

Die Begründerin des modernen Muttertags war eine amerikanische Methodistin und Frauenrechtlerin namens Anna Marie Jarvis. Als Ihre Mutter auf dem Sterbebett lag, wollte sie einen kirchlichen Feiertag einführen, um sie und alle anderen Mütter zu ehren. Sie unternahm große Anstrengungen, erschuf eine Muttertagsbewegung und hatte schließlich 1908 den ersten Erfolg.

500 weiße Nelken wurden am zweiten Maisonntag in der Methodistenkirche in Grafton, West Virginia ausgestellt und den Müttern eine Messe gehalten. Die Aktivistin führte auch ein, dass weiße Nelken zur Ehrung verstorbener Mütter und rote für noch lebende Mütter verwendet werden sollten.

Nur ein Jahr danach wurde der erste Muttertag in den ganzen Vereinigten Staaten gefeiert. Schnell wurde der Muttertag von Floristen, Bäckereien, Juwelieren und Parfümeuren als Absatzmarkt entdeckt und der Muttertag zum kommerziellen Erfolg. Das war der Zeitpunkt, als Jarvis ihr Tun bedauerte und alles am liebsten wieder rückgängig gemacht hätte. Sie versuchte bis zu ihrem Tod alles, um den Muttertag wieder abzuschaffen.

Dieser hatte aber seine eigene Dynamik entwickelt und verbreitete sich von den USA aus immer weiter. Jarvis starb allein und kinderlos in einem Altenheim, welches von den amerikanischen Blumenhändlern für sie bezahlt wurde. Soll noch einer sagen, sie wären der neuen Einnahmequelle gegenüber nicht dankbar gewesen.

1917 wurde, mit großer Unterstützung der dortigen Floristen, in der Schweiz der erste Muttertag begangen, danach folgten ein Jahr später Finnland und Norwegen. 1919 kam der Muttertag in Schweden an und schließlich 1923/1924 in Deutschland und Österreich.

Die Nazis und der Muttertag

Es gibt böse Gerüchte, dass die Nationalsozialisten den Muttertag nach Deutschland brachten, aber es war die Heilsarmee. Die Nazis hatten nur offiziell den zweiten Sonntag im Mai zum Muttertag erklärt.

Man vermutet, dass das Gerücht entweder durch diese Erklärung oder durch die Einführung des „Ehrenkreuzes der deutschen Mutter“ aufkam. Mit dieser Auszeichnung, die zum ersten Mal 1942 verliehen wurde, wurden die Mütter geehrt, die die meisten Kinder bekommen hatten und das eigenartige Frauenbild der Nazis gefeiert.

Geteiltes Volk – zwei Feiertage

Mit dem Ende des Nationalsozialismus war auch dieser Spuk vorbei und der Muttertag wurde einfach zum Tag an dem Kinder und Ehepartner Ihre Mütter bzw. Frauen feiern und ehren. Im geteilten Deutschland gab es nun zwei unterschiedliche Muttertage. Während in der BRD der zweite Sonntag im Mai als Datum blieb, machte die DDR den 8. Mai als fixes Datum zum „Internationalen Frauentag“.

 

Blumen, Pralinen und selbst gemachtes?

Mit den Geschenken ist das so eine Sache. Parfüm, Pralinen und Schmuck sind die Ehemännergeschenke der Wahl, die bereits viele Wochen vor dem Muttertag massiv vom Handel beworben werden. Kinder setzen meistens auf selbst gemachtes. Aber was wollen Mütter wirklich? Junge Mütter freuen sich mal über ein familienfreies Wochenende im Spa mit Freundinnen. Sind die Kinder aus dem Haus, ist mehr Zeit mit Ihnen, bei gemeinsamen Essen oder Ausflügen der Geschenkehit.

Auch Kinder können sich an so einem Geschenk beteiligen, indem sie einfach mal besonders artig sind, oder das Frühstück ans Bett bringen. Ein Geschenk muss nicht immer teuer oder aufwendig sein, aber immer nur ein Blumenstrauß und Schokolade sind auch keine wirkliche Ehrung der Mutter, die tagein, tagaus für alle da ist. Seien Sie kreativ und fragen Sie vielleicht mal direkt nach Wünschen. Gleiches gilt im Übrigen für den Vatertag!

 

Wichtig: Der Muttertag-Rechner von Hilfreiche-Tools ist eine reine Orientierungshilfe. Alle Ergebnisse sowie alle in diesem Artikel enthaltenen Informationen haben wir zwar gründlich recherchiert, aber wir erheben keinerlei Anspruch auf Richtigkeit und Vollständigkeit. Diese Berechnung ist nur für Ihre Informationszwecke gedacht. Wir beantworten gerne Fragen zum Muttertagsrechner, übernehmen jedoch keinerlei Haftung, Verantwortung und Gewährleistung für die Ergebnisse.





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