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Wochentag berechnen

Sie möchten wissen welcher Wochentag an einem bestimmten Datum ist? Welcher Tag ist z.B. am 24.12.2013?

Geben Sie hier zu einfach das Datum ein.

Datum  

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Mit diesem Tool können sie kinderleicht berechnen, welcher Wochentag an welchem Datum in der Zukunft sein wird. Das Ganze funktioniert auch mit vergangenen Daten, allerdings nur bis zum 1.1.1970. Dazu geben Sie einfach ein beliebiges Datum (z.B. 12.2.2018) in der dafür vorgesehene Feld ein und klicken anschließend auf "Berechnen". Im dafür vorgesehenen Feld direkt unter dem Eingabefeld taucht dann die Antwort auf. Im Fall des 12.2.2018 steht dort: "Der Wochentag am 12.02.2018 ist ein Montag". Eigentlich brauchen Sie gar nicht mehr über dieses hilfreiche Tool zu wissen. Die folgenden Ausführungen dienen nur noch dem tieferen Verständnis des Tools.

Dieses Skript ist besonders sinnvoll, da es zwar auf einer simplen Formel beruht, dem User aber dennoch einiges an Kopfrechenarbeit abnimmt. Die Rechenarbeit des beruht auf den 5 benötigten Informationen aus denen es den Wochentag mit leichtester Mathematik berechnen kann: der Tagesziffer, der Monatsziffer, der Jahresziffer, der Jahrhundertziffer und der Schaltjahreskorrektur. Alle diese Daten berechnet das vorliegende Tool allerdings von selbst aus dem Datum, dass Sie in das vorgesehen Feld eingeben müssen. Auch eliminiert es die Fehlerquelle der Schaltjahre, bei denen sie regelmäßig einen Tag abziehen müssten, wollten Sie tatsächlich einen Tag im Kopf berechnen. Je weiter die Daten in der Zukunft liegen, desto größer wird somit der Nutzen dieses Skripts.


Ein weiteres Beispiel:

Möchten sie wissen an was für einem Wochentag der heilige Abend im Jahr 2056 stattfindet? Kein Problem. Die Eingabe des 24.12.2056 liefert: "Der Wochentag am 24.12.2056 ist ein Sonntag".

Besonders interessant ist für viele sicherlich auch, an welchen Wochentagen sie ihren Geburtstag feiern oder aber (weil man es ja selbst beeinflussen kann) die Silberhochzeit, Goldhochzeit etc.

Dieses hilfreiche Tool rechnet Ihnen jeden Wochentag genau aus. Egal ob Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag oder Sonntag: Alle Tage von jetzt bis in die ferne Zukunft.


Häufig gestellte Fragen

Was ist eigentlich ein Schaltjahr?

Den Schaltjahren sind wir im vorangehenden Abschnitt kurz begegnet, weil wir einen Schaltjahresausgleich vornehmen mussten. Im Jahr 2012 hatten wir das letzte, im Jahr 2016 ist das nächste Schaltjahr. Aber was genau ist eigentlich ein Schaltjahr?

Das Schaltjahr haben wir der Tatsache zu verdanken, dass die Tagesanzahl in unseren Jahren nicht genau aufgeht. Unser Jahr hat 365 Tage - wenn es kein Schaltjahr ist, denn dieses hat bekanntermaßen einen Tag mehr. Astronomisch gesehen hat das Jahr aber weder 365 noch 366 Tage - es sind genau 365,24 Tage - das ist die Zeit, die die Erde braucht, um einmal ganz um die Sonne zu wandern. Diese Tatsache können wir in unserem Kalender nicht ausdrücken, denn wir rechnen nur in geraden Tagen - wie sollte man dem Jahr also 0,24 Tage hinzufügen? Damit aber unser Kalender sich nicht mit der Zeit aufgrund der gerundeten Berechnung der Tageszahl im Jahr verschiebt, fügen wir alle 4 Jahre einen Schalttag hinzu - dann gibt es einen 29. Februar. So gleichen wir aus, dass wir 3 Jahre lang 0,24 Tage "ignoriert" haben.

 

Wie kann ich ganz einfach den Wochentag im Kopf berechnen?

Der Wochentag zu jedem beliebigen Datum lässt sich mit einer ganz einfachen Rechenstrategie berechnen. Die Wochentagsberechnung ist sehr beliebt bei Kopfrechenwettkämpfen und Weltmeisterschaften. Zur Berechnung des Wochentages werden zunächst einmal fünf Komponenten benötigt, die im weiteren Text an einem Beispiel erläutert werden.

  • Tagesziffer

  • Monatsziffer

  • Jahresziffer

  • Jahrhundertziffer

  • Schaltjahreskorrektur

Für die Berechnung muss man den Begriff "modulo" kennen und anwenden können. Modulo, kurz mod. bezeichnet, benennt den Rest der Division zweier Zahlen. Zum Beispiel ist 15 modulo 7 = 1, denn die 1 bleibt übrig, wenn man 15 durch 7 teilt.

Möchte man nun zum Beispiel den Wochentag des 20.11.2011 berechnen, funktioniert das wie folgt.

1. Man nimmt das Jahr seit 1900 modulo 7, also im vorliegenden Fall: 2011-1900 = 111, 111 modulo 7 = 6.

2. Man nimmt einen Schaltjahresausgleich vor, d.h. man addiert den ganzzahligen Anteil von einem Viertel der Jahre seit 1900, was für das Beispiel die Rechnung 111:4 = 27 bedeutet.

3. Für den Monat merkt man sich die Monatszahlen, die wie folgt lauten:
Januar = 0, Februar = 3, März = 3
April = 6, Mai = 1, Juni = 4
Juli = 6, August = 2, September = 5
Oktober = 0, November = 3, Dezember = 5

Im Beispiel lautet die Monatszahl für November also 3. Wir addieren die 3 zu den übrigen Zahlen.

4. Wenn sich das Datum, für das man den Wochentag berechnen will, im Januar oder im Februar eines Schaltjahres befindet, zieht man noch die 1 ab. In unserem Beispiel ist das nicht notwendig, weil wir den Wochentag für einen Tag im November berechnen.

5. Jetzt wird einfach die Tageszahl addiert, die dem Tag im Monat entspricht. In unserem Beispiel addieren wir also die 20.

6. Jetzt nimmt man den Wert modulo 7 (für die Wochentage). Die Zahl, die herauskommt,bezeichnet den Wochentag.

Es steht die 0 für Sonntag, 1 für Montag, 2 für Dienstag, 3 für Mittwoch, 4 für Donnerstag, 5 für Freitag, 6 für Samstag.

Unsere Beispielrechnung im Überblick: 6+6+3+20 = 35 35 mod. 7 = 0. Der 20.11.2011 war also ein Sonntag.

 

Wie kommt eigentlich die Benennung der Wochentag zustande?

Unseren heutigen Kalender haben wir von den Römern übernommen, unsere 7-Tage-Woche stammt von den Babyloniern, die sie nach den erkennbar am Himmel wandernden Sternen - den Planeten - benannten. Die ursprünglich neun Tage beinhaltende Woche, wie sie in der italisch-etruskischen Tradition bekannt war, kennen wir nicht mehr. Unsere Woche orientiert sich auch an der jüdischen Tradition der Sieben-Tage-Woche, bei der die Woche mit dem Samstag (Sabbat) aufhört und dem Sonntag beginnt. Der Montag als erster Tag der Woche kam erst später hinzu.

Wie die Benennung der Wochentage zustande kommt
Unsere Wochentage verdanken ihre Namen größtenteils Planetenbezeichnungen. Mit den jeweiligen Planeten wurden die Namen der Wochentage auch dem entsprechenden Gott gewidmet, der traditionell mit dem Planeten assoziiert, bzw. als Einheit mit diesem betrachtet wurde. Welcher Planet oder welche sonstige Bedeutung hinter den einzelnen Namen steckt, soll die folgende Auflistung zeigen.

Sonntag
In der jüdischen Wochentradition, die mit dem Samstag (Sabbat) endet, ist der Sonntag der erste Tag der Woche. Sein Name ist abzuleiten aus dem lateinischen dies solis, das bedeutet "Tag der Sonne". Die Sonne wurde traditionell als Planet betrachtet. Der Sonntag, auf Althochdeutsch sunnuntag, ist also dem Sonnengott gewidmet.

Montag
Hinter der Bezeichnung Montag verbirgt sich der Mond. Der lateinische dies lunae ist der Mondgöttin Luna gewidmet. Aus ihm wurde im Althochdeutschen der manatag und bei uns schließlich der Montag.

Dienstag
Der lateinische dies martis ist der "Marstag". Er ist dem Planeten Mars geweiht. Der dazugehörige Gott Mars ist auch bekannt als der Kriegsgott. Im Althochdeutschen lautete die Bezeichnung für diesen Tag Ziostag, im Alemannischen wurde daraus der Ziestag.

Mittwoch
Der Mittwoch war im Römischen ursprünglich der dies mercuris, der Tag der Merkur. Bei den Germanen setze man den Gott Merkur mit dem germanischen Gott Wodan gleich, weswegen der Tag zum Wodanstag wurde, was heute noch beim englischen "Wednesday" zu hören ist. Den Christen passte diese Bezeichnung jedoch nicht, so dass sie die neutrale Benennung "Mittwoch" wählten - dies geschah zu einer Zeit, als der Sonntag in jüdischer Tradition noch der erste Tag der Woche war.

Donnerstag
Der Donnerstag, im Lateinischen dies iovis, ist der Tag des Jupiter und dem römischen Donnergott geweiht.

Freitag
Den Freitag kennt der Römer als den dies veneris, den Tag der Venus. Er ist der Liebesgöttin Venus gewidmet. Dem germanischen Namen Freitag hört man die Gleichsetzung des Tages mit Frija, der Gemahlin des germanischen Gottes Wodan, noch an.

 



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