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Sauerstoffgehalt im Wasser berechnen

Hier können Sie den Sauerstoffgehalt im Wasser berechnen. Geben Sie dazu unten den Verbrauch an Natriumthiosulfatlösung, das Volumen der Wasserprobe sowie die zugesetzte Reagenzienmenge ein.

Verbrauch an Natriumthiosulfatlösung [ml]  
Volumen der Wasserprobe [ml]  
Zugesetzte Reagenzienmenge [ml]  

Um die Qualität von Wasser einschätzen zu können, ist der Gehalt an Sauerstoff ein wichtiges Kriterium. Sauerstoff gelangt über die Atmosphäre und die Photosynthese von Wasserpflanzen in das Wasser, verbraucht wird er von verschiedenen Wasserorganismen. Der Sauerstoffgehalt von Wasser lässt sich unter anderem mit der Winkler-Methode ermitteln.

Mithilfe dieses Rechners lässt sich der Sauerstoffgehalt von Wasser, das nach der Winkler-Methode analysiert wurde, in vier kurzen Schritten bestimmen. Anwendung findet diese Methode vor allem bei der Ermittlung des biochemischen Sauerstoffbedarfs von Abwasser. Er gibt die Menge des Sauerstoffs an, die im Wasser zum biologischen Abbau organischer Verbindungen mindestens benötigt wird.

Der Verbrauch an Natriumthiosulfatlösung


Die erste Angabe, die für die Ermittlung des Sauerstoffgehalts in Wasser benötigt wird, ist der Verbrauch an Natriumthiosulfatlösung. Nach der Winkler-Methode werden der entnommenen Wasserprobe verschiedene Reagenzien zugesetzt. Dabei bildet sich Jod im Wasser, dessen Menge der ursprünglich vorhandenen Sauerstoffmenge entspricht. Der Jodgehalt des Wassers lässt sich über die Titration mit Natriumthiosulfat ermitteln. Die verbrauchte Menge der Natriumthiosulfatlösung wird dabei genaustens gemessen, ihr Verbrauch in Millilitern wird in das erste Kästchen des Rechners eingetragen.

Das Volumen der Wasserprobe


Die zweite Angabe, die der Rechner für die Bestimmung des Sauerstoffgehalts in Wasser benötigt, ist das Volumen der Wasserprobe, noch bevor chemische Reagenzien hinzugefügt wurden. Das ursprüngliche Wasservolumen in Millilitern wird in das zweite Kästchen eingetragen.

Die zugesetzte Reagenzienmenge


Im dritten Schritt wird die Menge aller Reagenzien abgefragt, die während der Analyse des Wassers nach der Winkler-Methode zur ursprünglichen Wasserprobe hinzugefügt wurden. Dies umfasst die Fixierreagenzien, die den freien Sauerstoff im Wasser binden und zu einem braunen Niederschlag führen, und die Schwefelsäure, deren Zugabe das für die Titration wichtige Jod freisetzt. Zusammengerechnet ergibt sich die zugesetzte Reagenzienmenge in Millilitern, die in das dritte Kästchen eingetragen wird.

Der Sauerstoffgehalt des Wassers


Wurden die drei Kästchen mit den benötigten Angaben versehen, wird links unterhalb des großen weißen Fensters mit einem Klick auf Berechnen die Berechnung des Sauerstoffgehalts gestartet. Im großen Fenster wird umgehend der errechnete Sauerstoffgehalt angezeigt, die verwendete Einheit ist Milligramm pro Liter. Mit einem Klick auf Drucken lässt sich nun das errechnete Ergebnis ausdrucken.

Beispielrechnung: Den Sauerstoffgehalt im Wasser berechnen


Die Funktionsweise des Rechners lässt sich einfach an einem Beispiel erklären. Aus einer beliebigen Quelle wird 100 Milliliter Wasser entnommen, das auf seinen Sauerstoffgehalt untersucht werden soll. Das Volumen der Wasserprobe, das in das zweite Kästchen eingetragen wird, entspricht somit 100 Milliliter. Während der Analyse nach der Winkler-Methode werden 1 Milliliter Mangansulfatlösung und 2 Milliliter Jodlösung zur Sauerstofffixierung hinzugegeben. Nachdem sich ein Niederschlag gebildet hat, werden 1,5 Milliliter Schwefelsäure hinzugefügt, der Niederschlag löst sich auf. Die zugesetzte Reagenzienmenge ergibt sich aus der Summe der Zusätze, sie entspricht in diesem Beispiel 4,5 Milliliter. Im Anschluss wird die Lösung mit Natriumthiosulfat titriert, dabei werden 10 Milliliter Natriumthiosulfatlösung verbraucht. Diese Angabe wird in das erste Kästchen eingetragen und die Berechnung gestartet. Im weißen Fenster ist direkt das Ergebnis der Beispielrechnung zu sehen. Das Wasser, aus dem die Probe entnommen wurde, weist einen Sauerstoffgehalt von 8,377 Milligramm pro Liter auf.




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