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Wasserdefizit berechnen

Wasserdefizit berechnenWas ist ein Wasserdefizit? Zu Berechnung des Wasserdefizits geben Sie bitte unten den maximal möglichen Wassergehalt sowie den aktuellen Wassergehalt an.

Wd= Wasserdefizit (Wasserverlust)
Wmax=maximal möglicher Wassergehalt
Wa=zur Zeit vorhandener Wassergehalt - aktueller Wassergehalt

 

maximal möglicher Wassergehalt [kg]  
aktueller Wassergehalt [kg]  

Das Wort "Defizit" bezeichnet einen Mangel. Wenn man sich nun das Wort Wasserdefizit betrachtet, heißt das übersetzt "Wassermangel". Es fehlt irgendwo Wasser, und diesen Mangel gilt es zu erkennen und zu berechnen. Durch das Auffüllen kann man dieses Defizit wieder leicht ausgleichen.
Wasserdefizite gibt es in den verschiedensten Bereichen des Lebens.

Wo müssen Wasserdefizite ausgeglichen werden und wie wird die Menge berechnet?

Wasserdefizite kommen in vielen Situation vor, sei es wenn wir Blumen in einer Vase haben, mit der Zeit verdunstet das Wasser und muss nachgefüllt werden.
Wenn wir selber Durst verspüren, dann "tanken" wir auf. Aber hier regelt alles unser Körper selber, wir merken wenn wir genug getrunken haben. Aber in der Regel geht dies nicht so. Was passiert, wenn das Regenfass halbleer ist, wie viel Wasser müssen wir mit dem Schlauch nachfüllen?
Betrachten wir uns unsere Gefäßpflanzen, dann stellen wir schnell fest, dass auch sie eine bestimmte Menge Wasser benötigen, die nachgefüllt werden sollte.
Oder nach langen Regentagen stellen wir fest, es besteht immer noch ein Wasserdefizit in bestimmten Regionen, der Boden ist einfach zu trocken.

Wir sieht die Berechnung nun im Einzelnen aus?

Im Internet auf dem Portal" hilfreiche-tools.de" findet man einen Rechner, mit dem man die genaue Größe des Wasserdefizits berechnen kann.

Mit diesem Rechner kann man den Wasserverlust ( Wasserdefizit) (Wd) berechnen.
Das geht relativ einfach:

Die Formel besagt, dass man den maximal möglichen Wassergehalt (Wmax) durch den aktuellen Wassergehalt (Wa) teilt.

Kurz: maximaler Wassergehalt in kg / durch aktuellen Wassergehalt

Die Werte bitte entsprechen eingeben und auf berechnen gehen und schon wird der Wert ( Verlust) in Prozent angezeigt.

In der Praxis sieht das dann folgendermaßen aus:

Wasserdefizit = Maximale Wassergehalt (Wmax) - aktueller Wassergehalt / durch maximaler Wassergehalt * 100%.

Dies möchten wir an einem einfachen Rechenbeispiel darstellen.

Ein Regenfass ist kann mit maximal 50l Wasser voll sein, im Moment sind es aber nur 25l. Nach unserer Formel lässt sich ein Wasserdefizit in Höhe von 50% ermitteln ( der Relativwert)

Wo benötigt man diese Berechnungen?

Wenn de Höhe des Defizits feststeht, dann kann man Maßnahmen ergreifen um diesen Mangel auszugleichen. Dabei sollte man auch gut überlegen, wie oft dieser Wassermangel ausgeglichen werden sollte. Es soll ja auch kein Überschuss erzeugt werden. Das Nachfüllen kann bei einem Regenfass durch einen Schlauch erfolgen, aber auch ein normaler Regen kann das Defizit schon ausgleichen. Das sollte man genau beobachten, um dann die erforderlichen Maßnahmen ergreifen.
Dazu bedarf es dann aber noch einer genaueren Berechnung über mehrere Tage. Entsteht dann ein negatives Defizit sprechen wir von einem Wasserüberfluss.


Häufig gestellte Fragen

Beispielberechnung des Wasserdefizits aus der Praxis

Eine kleiner Swimmingpool wird mit 500 Liter Wasser gefüllt. Im Laufe eines Tages (innerhalb 24 Stunden) verdunsten aufgrund der Außentemperaturen 25 Liter. Wie hoch ist das relative Wasserdefizit und wie viel Ausgleich muss am nächsten Tag nachgeführt werden?

Defizitrel1     = (mvoll – mist) / mvoll        (in %)
        = (500 l – 475 l) / 500 l
        = 25 l / 500 l
        = 5%

Nachgefüllt werden müssten zunächst nur die fehlenden 25 Liter – aber auch am zweiten Tag wird wieder Wasser verdunsten und das Defizit damit erhöhen:

Defizitrel2     = (500 l – 450 l) / 500 l
        =  50 l / 500 l
        = 10%

Wird das so entstehende Defizit nun im Laufe des zweiten Tages mit einem konstanten Zulauf von 50 l / 24 h ausgeglichen, dann ist der Pool am Ende des zweiten Tages wieder voll. Aber am Dritten Tag entsteht ein Überschuss von 25 Litern:

mist3    = mvoll – mentnommen + mnachgefüllt
    = 500 l – 25 l + 50 l
    = 525 l

Defizitrel3     = (500 l – 525 l) / 500 l
        = -25 l / 500 l
        = -5%

 

Was versteht man unter Wasserdefizit?

Der Begriff „Defizit“ lässt sich definieren als das Fehlen einer bestimmten Menge an Stoffen. Wasserdefizit ist demnach das Fehlen von Wasser – nur worauf bezieht sich das? Dazu ein einfache Beispiel aus der menschlichen Biologie:

Wenn wir satt sind, dann haben wir ausreichend gegessen und getrunken. Unsere Reservetanks sind gefüllt (100%). Starten wir anschließend zu einem langen Spaziergang, so verlieren wir Flüssigkeit durch Stoffwechselprozesse und durch natürliches Schwitzen. Dem Körper wird dabei also Wasser entzogen – ein Defizit entsteht und macht sich durch Durst bemerkbar. Wir gleichen dieses Wasserdefizit durch Trinken aus und füllen unsere Tanks wieder.

 

Wie berechnet man ein Wasserdefizit?

Die Berechnung des Wasserdefizits lässt sich am einfachsten am Beispiel einer Regentonne erklären. Ausgehend vom Nominalwert (mvoll, Tonne ist bis zum Rand gefüllt), ändert sich der Wasserspiegel auf mist, wenn eine bestimmte Menge Wasser (mentnommen) zum Gartengießen entnommen wird oder wenn eine Menge beim nächsten Regen (mnachgefüllt) nachgefüllt wird:

mist    = mvoll – mentnommen + mnachgefüllt

Das absolut gemessene (oder berechnete) Defizit kann aus der Differenz von Nominalwert und Istwert bestimmt werden:

Defizitabs = mvoll - mist

Üblicher ist aber eine Angabe als Prozentzahl, also als Relativwert:

Defizitrel = (mvoll – mist) / mvoll        (in %)

Anmerkung: Ein negatives Defizit wird als „Überschuss“ bezeichnet.

 

Wozu braucht man die Berechnung des Wasserdefizits?

Die Ermittlung des Defizits ist erforderlich, um die notwendigen Ausgleichsmaßnahmen festlegen zu können. Dafür ist weniger das Defizit an sich entscheidend, als vielmehr dessen Entwicklung über eine entsprechende Zeitspanne. Die zu beantwortende Frage lautet dabei, ob die Gegenmaßnahme zum Ausgleich des Defizits ausreichend ist, um dieses auszugleichen und wann sie wieder zurückgefahren werden muss, um keinen Überschuss zu erzeugen. Dazu sei nochmal an das eingangs aufgezeigte Beispiel angeknüpft:

Wenn uns unser Körper „Durst“ signalisiert, dann trinken wir. Aber wieviel sollen wir trinken, wenn der Körper „Durst“ ruft? Diese Frage beantwortet uns unser Körper, indem er nur soviel Flüssigkeit aufnimmt, wie ihm fehlt – also bis zum Ausgleich des Wasserdefizits. Natürlich kann man über diesen Punkt hinaus noch weiter trinken – aber auch diese Überkompensation wird durch Unbehagen angezeigt.

Was bei einem Organismus so einfach und automatisch funktioniert, muss in der Technik aufwändig geregelt werden. Dazu das folgende Berechungsbeipiel:

 



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