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Mittlere Reaktionsgeschwindigkeit

Hier können Sie die mittlere Reaktionsgeschwindigkeit berechnen lassen. Geben Sie dazu unten die Änderung des Partialdrucks, die Stöchiometriezahl sowie die Zeit an.

Änderung des Partialdruckes [Pa]  
Stöchiometriezahl  
Zeit [s]  

Besonders in der Chemie hat man es häufig mit komplizierten Rechnungen und Verfahrensweisen zu tun. Aus diesem Grund eignen sich zunehmend hilfreiche Tools um lästige Rechnungen, in die sich leicht Fehler einschleichen zu umgehen. Dies gilt auch für die Berechnung der mittleren Reaktionsgeschwindigkeit, die mit diesem Tool unglaublich leicht wird.

Was ist die mittlere Reaktionsgeschwindigkeit?

Bei der mittleren Reaktionsgeschwindigkeit handelt es sich, wie der Name schon vermuten lässt, um einen gemittelten Wert der Reaktionsgeschwindigkeit, über einen gewissen Zeitraum hinweg. Das Heißt konkret, dass sich im Gegensatz zur momentanen Reaktionsgeschwindigkeit, die die Reaktionsgeschwindigkeit zu einem bestimmten Zeitpunkt angibt und konkret gemessen werden kann, hier die durchschnittliche Geschwindigkeit berechnet wird. Diese setzt sich aus den einzelnen momentanen Geschwindigkeiten zusammen und definiert sich immer über einen gewissen, frei zu
wählenden Zeitraum.

Welche Daten werden benötigt um die mittlere Reaktionsgeschwindigkeit auszurechnen?

Grundsätzlich benötigt man drei Daten um die mittlere Reaktionsgeschwindigkeit mit diesem Tool auszurechen. Diese lauten Änderung des Partialdruckes, Stöchiometriezahl und Zeit.

Was ist die Änderung des Partialdruckes?

Da bei einer Reaktion zumeist Gase aus Flüssigkeiten oder Feststoffen entstehen und diese ein größeres Volumen besitzen erhöht sich der Druck während der Reaktion. Die Änderung des Partialdruckes beschreibt den Unterschied zwischen dem zuvor herrschenden Druckes und dem anschließend herrschendem Druck. Dies lässt sich durch einfache Subtraktion berechnen. Für dieses Tool wird die Änderung in der Einheit Pascal (Pa) benötigt.

Was ist die Stöchiometriezahl?

Bei der Stöchiometriezahl handelt es sich um die Änderung der vorhandenen Menge eines Stoffes. Am einfachsten lässt sich dies an einer Gleichung verdeutlichen:
2 H² (Wasserstoff) + O² (Sauerstoff) -> 2 H²O (Wasser)
Da aus zwei Teilen Wasserstoff kein Teil entstand lautet die Stöchiometriezahl für Wasserstoff -2. Für Sauerstoff lautet sie demzufolge -1 und für Wasser +2. So lässt sich aus einer Reaktionsgleichung schnell die benötigte Zahl ablesen.

Welche Zeit ist gemeint?

Bei der benötigten Eingabe der Zeit handelt es sich um den Zeitraum über den die mittlere Reaktionsgeschwindigkeit berechnet werden soll. Die Eingabe muss in der Einheit Sekunde (s) erfolgen.

Wie benutzt man den Rechner konkret?

Sobald obige Angaben zur Verfügung stehen lässt sich der Rechner leicht verwenden.

1.Tragen Sie zunächst die Änderung des Partialdruckes in der Einheit Pascal in das vorgesehene Feld (bei Unklarheiten siehe Was ist die Änderung des Partialdruckes?):

2.Als nächstes geben Sie die Stöchiometriezahl in das vorhergesehene Feld ein (bei Unklarheiten siehe Was ist die Stöchiometriezahl?)

3.Zuletzt muss noch die Zeit über die sich die mittlere Reaktionsgeschwindigkeit erstrecken soll in Sekunden eingegeben werden.

4.Sobald diese drei Angaben vollzogen sind drücken Sie berechnen um die mittlere Reaktionsgeschwindigkeit zu erhalten.

Beispiel:
Änderung des Partialdruckes (Pa): 67
Stöchiometriezahl: 2
Zeit (s): 4
Ergebnis: Mittlere Reaktionsgeschwindigkeit: 8,375 Pa/s

Was sagt das Ergebnis aus?

Zunächst einmal scheint das Ergebnis sehr verwirrend. Doch prinzipiell ist es leicht zu verstehen. Bei der konkreten Reaktion beträgt die mittlere Reaktionsgeschwindigkeit 8,375 Pa/s. Das heißt, dass der Druck sich durchschnittlich während der vier Sekunden um 8,375 Pascal pro Sekunde erhöht. Demnach entsteht ein Gas, da nur dann der Druck zunehmen würde.

Wo wird die mittlere Reaktionsgeschwindigkeit benötigt?

Grundsätzlich benötigt man die mittlere Reaktionsgeschwindigkeit um vorherzusagen, wie lange es dauert um eine bestimmte Menge eines Stoffes bei einer chemischen Reaktion in einen anderen Stoff umzusetzen. Durch ein Experiment im kleinen Maßstab lässt sich hieraus in Fabriken ableiten wie viel Zeit im Durchschnitt benötigt wird, da bei der industriellen Produktion momentane Reaktionsgeschwindigkeiten eine untergeordnete Rolle spielen.




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