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Berechnen Sie hier die elektrische Ladung. Geben Sie dazu unten die Anzahl der Elektronen sowie die Elementarladung ein.

elektrische Ladung

Eine elektrische Ladung wird auch als Elektrizitätsmenge bezeichnet und ist eine Größe in der Physik beziehungsweise bei der Elektrizitätslehre. Sie ist mit elementaren Materiebausteinen verbunden und wird im Einheitensystem mit dem Buchstaben "q" gekennzeichnet. Das "q" kommt vom lateinischen quantum. Unterteilt werden elektrische Ladungen in zwei Bestandteile, die Protonen und Elektronen. Protonen sind positiv und Elektronen werden als negativ bezeichnet. Im Normalfall ist die Anzahl der positiven und negativen Teilchen in den Atomen gleich. Im Kern des Atoms befinden sich die neutralen elektrischen Neutronen und die positiven Protonen. Die Atomhülle besteht aus Elektronen. Sind mehr negative Ladungen vorhanden, spricht man von einem Elektronenüberschuss und bei einer größeren Menge Protonen von einem Elektronenmenge.

Elektrische Teilchen


Bei elektrisch geladenen Teilchen handelt es sich um eine elektromagnetische Wechselwirkung. Zwischen den elektrischen Teilchen entstehen Ladungen, die den Zusammenhalt der Moleküle, Festkörper und Atome bewirken. Auch ein elektrischer Strom kann mit Hilfe der Ladungen erzeugt werden, wie zum Beispiel in der Natur. Dort entladen sich durch diese Ladungen Blitze beim Gewitter. Auch beim Haare kämmen entsteht eine Spannungsquelle und es ist ein Knistern zu vernehmen. Erzeugt werden kann die Ladung durch eine Ladungstrennung (Ionisation), wenn mechanische oder thermische Energie aufgewendet wird. Es handelt sich hierbei um eine Reibungselektrizität.

Wie kann eine elektrische Ladung nachgewiesen werden


Wie bei einem Magneten stoßen sich die gleichartig (beide positiv, oder negativ) geladenen Teile voneinander ab. Sind die Teile positiv und negativ geladen, ziehen sie sich an. Die Menge der Ladung kann in einem Elektroskop nachgewiesen werden. Auch unter einer Glimmlampe wird die Ladungsart sichtbar, wenn sie ähnlich wie bei einer Batterie erst mit dem Minuspol und dann mit dem Pluspol verbunden wurde. Elektrischer Strom ist also eine bewegte Ladung. Die kleinste Ladung ist die Elementarladung. Sie existiert frei und hat oft eine Materiemenge von 0. Ein Voltmeter ist ein Spannungsmesser oder Spannungsmessgerät, welches ebenfalls bei der Spannungsmessung des Stroms eingesetzt wird.

Nutzen elektronischer Ladung


Bei einem elektrischen Stromkreis wird keine Ladung verloren, genau wie beim Wasserkreislauf. Daher muss die Stromquelle nicht immer neue Ladungen produzieren, sondern die vorhandene Ladungsmenge in den Stromkreis abliefern.

Nach dem ohmschen Gesetz ist die Einheit des elektrischen Widerstandes nach Ohm benannt. Das Gesetz stellt einen Zusammenhang zwischen dem resultierendem Strom und der angelegten Spannung dar. Die Spannung wird in Volt und der Strom in Ampere berechnet. Eine Amperestunde ist also eine Maßeinheit für die Ladung und misst den Strom, der innerhalb einer Stunde durch den Leiter fließt. Die Stromstärke zeigt, wie viel elektrische Ladung einen bestimmten Abschnitt passiert, im Bezug auf einen benötigten Zeitraum.

Elektromagnetische Felder


Aus elektrischen und magnetischen Feldern entstehen elektromagnetische Felder. Wenn sich Spannungen und Ströme verändern, entstehen sie und es bildet sich eine elektromagnetische Welle. Sie kann Energie transportieren. Einige Felder sind in der Natur vorhanden, andere werden von Anlagen für die Elektrizität produziert. Überall, wo Strom fließt, sind auch elektromagnetische Felder wie zum Beispiel von CD-Playern oder Fernsehern vorhanden. Heute ist ein Leben ohne Elektrizität nicht mehr vorstellbar.
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