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Anteil der Übertragungsverluste berechnen

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Übertragungsverlust [kWh]  
Nettostromerzeugung [kWh]  

Der Übertragungsverlust wird auch als Netzverlust bezeichnet und ist das Minus zwischen erzeugter elektrischer Leistung im Kraftwerk und der wirklichen genutzten elektrischen Leistung.
Die Hauptursache für Übertragungsverluste entstehen durch den Ohmschen Widerstand der Übertragungsleitungen. Der fließende Strom verursacht eine Erwärmung der Leitungen und wird als ohmscher Verlust bezeichnet. Auch Verluste durch Koronaentladung in Beziehung zur Spannung und Verluste im Verhältnis zur Blindleistungskompensation sowie Leistungstransformatoren Verluste sind von Bedeutung.

Anteil der Übertragungsverluste berechnen


Beispiel: Der Vorlauf einer Heizung beträgt 80 Grad Celsius und die Rückläuf Heizung hat 60 Grad Celsius. Die Länge der Trasse hat 100 Meter. Und das Doppelrohr hat eine Rohrdimension von 25/75(DN20) das ergibt einen Netzverlust von 0,7 KWh.
Rohstoffgewinnung und Abriss von Anlagen bis hin zur Entsorgung muss mit in die Berechnung für den Übertragungsverlust einfließen. Und man sieht das der Gesamtverlust beim Strom bis er zum Verbraucher gelangt meistens viel niedriger ist als bei Heizöl oder Wasserstoff.
Im Dreiphasensystem, auch Drehstrom genannt in Mitteleuropa sind circa 6 Prozent der Netzleistung ein Übertragungsverlust. In Deutschland sind es in etwa 7 Prozent der gesamten Elektroenergie die durch Netzverlust verloren geht. In den letzten 14 Jahren wurde der Übertragungsverlust auf rund 28 Prozent reduziert.

Bei Freileitungen bleiben die Netzverluste auch bei geringer Übertragungsleistung stetig. Bei Erdkabeln kommen Kompensationsverluste dazu. Die ohmschen Verluste reduzieren sich, da Erdkabelsysteme größere Leiterquerschnitte besitzen.
Eine hohe Betriebsspannung soll Übertragungsverluste minimieren und sich bei gleicher Übertragungsleistung die ohmschen Verluste reduzieren. In Teilen Kanadas wird das Dreiphasennetz mit einer Spannung von 735 kV gehalten. Bei langen Entfernungen ist die Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung, die Gleichspannungen von bis zu ±800 kV verwendet, am idealsten. Aufgrund der Umrichtung des Dreiphasenwechselstroms in Gleichstrom und zurück hat man jedoch zusätzliche Konverterverluste, die aber mit dem reduzierten Übertragungsverlust ausgeglichen werden.

Wird der Kraftwerk-Wirkungsgrad erhöht und der Anteil von Strom aus erneuerbaren Energien nimmt, zu sinken die Übertragungsverluste bei der Energie Übertragung.
Netzverluste sind aus physikalischen Gründen nicht zu verhindern und sind in den einzelnen Spannungsebenen verschieden. Im überregionalen Hochspannungsnetz der380-kV-Leitung sind in etwa ein Prozent der Lieferungen Übertragungsverluste. Im Mittelspannungsnetz sind es ungefähr zwei Prozent und im lokalen Netzbereich circa fünf Prozent Verlust des Verbrauchs.




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