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Geburtstermin berechnen

So kann man den Geburtstermin berechnet:Geburtstermin berechnen

Der erste Tag Ihrer letzten Periode ist der erste Tag Ihrer Schwangerschaftsrechnung.

Da Sie aber frühestens 14 Tage nach diesem Termin schwanger werden können und ein Baby etwa 38 Wochen für die Entwicklung im Mutterleib braucht, sind Sie nach dieser Rechnung insgesamt 40 Wochen lang schwanger.

Addieren Sie also zum ersten Tag Ihrer letzten Periode sieben Tage und ziehen Sie dann drei Monate ab und Sie haben den Geburtstermin. 

 

Tag der letzten Periode  

In den seltensten Fällen ist bei einer Schwangerschaft der Zeugungszeitpunkt bekannt. Wäre der Zeugungszeitpunkt bekannt, könnte man relativ genau den Geburtstermin berechnen. Ist der Zeugungszeitpunkt nicht bekannt, ist der Maßstab für die Berechnung vom Geburtstermin, die letzte Periode. In der Regel wird anhand dieses Zeitpunkt der Geburtstermin berechnet. Den Geburtstermin kann man sowohl in der dargestellten Weise auf einem Blatt Papier berechnen oder einfach und schnell mit diesem kostenlosen Onlinetool. Möchte man jetzt den Geburtstermin ausrechnen, muss man beim Onlinetool zur Berechnung vom Geburtstermin, den Zeitraum der letzten Periode bestimmen.

Tage und Monate bei der Bestimmung mit wenigen Klicks auswählen


Dazu muss man lediglich den entsprechenden Beginn der Periode im Kalender auswählen. Natürlich ist es hierbei hilfreich wenn man den Zeitraum möglichst genau eingrenzen kann. Den Zeitpunkt der Periode kann man einfach mit einem Klick auf den entsprechenden Tag markieren, muss man einen anderen Monat auswählen, klickt man einfach oben auf die Pfeile und sucht nach dem gewünschten Monat.

 

Berechnung vom Geburtstermin dauert nur wenige Sekunden.


Hat man das Datum seiner letzten Periode bestimmt, muss man beim Onlinetool zur Berechnung vom Geburtstermin, lediglich noch auf die Schaltfläche "Berechnen" klicken. Innerhalb von wenigen Sekunden erhält man das Ergebnis zum möglichen Geburtstermin. Natürlich ist hierbei zu beachten, dass diese Berechnung nicht genau ist, und somit Abweichungen zum tatsächlichen Geburtstermin möglich sind.

 

 

Drucken Sie sich Ihren Geburtstermin aus


Das Onlinetool zur Berechnung vom Geburtstermin hat leider keine Speicherfunktion, dafür aber eine Druckfunktion. Mit dieser Funktion kann man seinen Geburtstermin innerhalb von wenigen Sekunden bekommt man einen Ausdruck. So hat man seine Berechnung vom Geburtstermin jederzeit zur Hand und kann sich anhand des Termins auf die Geburt einrichten.

 



Häufig gestellte Fragen

Ist es schlimm, wenn das Kind vor/nach dem errechneten Geburtstermin geboren wird?

Es gibt einen Spielraum von ca. 2 Wochen vor und nach dem errechneten Termin, der für die Mutter und das Kind in der Regel völlig unkritisch ist. Bis zu zwei Drittel aller Säuglinge kommen im Zeitraum von 10 Tagen vor oder nach dem errechneten Termin zur Welt. Auftretende Komplikationen sind dann so gut wie nie auf die zeitliche Abweichung vom exakten Termin zurückzuführen. Schwierig wird es bei Frühgeburten und übertragenen Kindern.

Als Frühgeburt bezeichnet man eine Geburt, die vor der vollendeten 37. Schwangerschaftswoche stattfindet. Zwischen der 38. und 41. Woche liegt dann der übliche Geburtszeitraum, ab der 41. Woche gilt eine Schwangerschaft als übertragen. Dies muss keine negativen Auswirkungen haben, dennoch sind regelmäßige - oft tägliche Untersuchungen – in dieser Phase sinnvoll und ärztlich empfohlen. Auch bei einer Frühgeburt ist eine besondere Überwachung des Säuglings während und nach der Geburt die Regel. Je früher die Geburt stattfindet, desto höher ist das Risiko für Schädigungen. Bei übertragenen Kindern wird die kritische Phase ab dem 10. Tag nach dem errechneten Termin erreicht.

 

Kann der Geburtstermin korrigiert werden?

Während der Schwangerschaft wird durch regelmäßige Untersuchungen die Entwicklung des Babys kontrolliert. Da der errechnete Geburtstermin dabei lediglich als Richtlinie dient, kann der Frauenarzt den Termin unter Umständen korrigieren, wenn die Ergebnisse der Untersuchungen und der Entwicklungsstand des Kindes dies nahelegt. Der wichtigste Indikator ist die regelrechte Entwicklung des Babys. Aber auch hier gibt es bei der Beurteilung einen gewissen individuellen Spielraum. Letztendlich muss man sich immer darüber im Klaren sein, dass die Schwangerschaft und die Geburt natürliche Vorgänge sind, die nicht immer nach einem starren Plan ablaufen. Es gilt, sich auf die Natur einzulassen und auf die eigenen Körpersignale zu achten. Dann spielt am Ende auch das genaue Datum der Geburt keine so große Rolle mehr.

 

Kann es sein, dass der ermittelte Geburtstermin falsch ist?

Mit dem Wissen um das Risiko von Frühgeburten möchten die Eltern natürlich wissen, ob der ermittelte Geburtstermin auch wirklich stimmt. Da der Termin wird auf der Basis der Angaben über die letzte Menstruation erstellt wird, ist die richtige Berechnung von diesen Informationen abhängig. Bei Frauen mit einem regelmäßigen Zyklus ist der Termin daher meistens recht genau. Zu einem falsch errechneten Termin kann es dann kommen, wenn es im Zyklus in dem die Empfängnis stattgefunden hat, zu Abweichungen gekommen ist. In seltenen Fällen kann es auch während einer Schwangerschaft zu leichten Blutungen kommen, die dann häufig mit einer Menstruationsblutung verwechselt werden.

Letztendlich sollte man immer bedenken, dass es sich bei einer Schwangerschaft um einen natürlichen Vorgang handelt, der sich nicht immer an einen vorgegebenen Plan hält - Ausnahmen bestätigen die Regel. Daher ist es besser, sich nicht zu sehr auf den errechneten Termin festzulegen, sondern auch schon ein bis zwei Wochen vorher vorbereitet zu sein.

 

Sollte ich mich bereits einen Tag vor dem Geburtstermin ins Krankenhaus begeben?

Bei dem errechneten Geburtstermin handelt es sich lediglich um eine Richtlinie zur Orientierung. Er steht nicht unabänderlich fest, sondern kann im Verlauf der Schwangerschaft auch geändert werden. Daher ist es auch nicht nötig sich schon vorher oder genau an diesem Tag in ein Krankenhaus zu begeben, wenn zu diesem Zeitpunkt keine Wehen auftreten. Vor allem wenn die Mutter sich wohl fühlt und die Untersuchungen beim Arzt oder bei der Hebamme keine Auffälligkeiten ergeben, sollte man einfach so entspannt wie möglich auf die Wehen warten.

Wenn die Geburt im Krankenhaus stattfinden soll, ist die Fahrt dorthin erst dann nötig wenn Wehen oder andere Beschwerden wie Blutungen oder Schmerzen auftreten. Auch wenn die Fruchtblase platzt, muss man sich so schnell wie möglich Unterstützung durch den Arzt oder die Hebamme holen, denn dann steht die Geburt meistens unmittelbar bevor.

 

Wie berechnet sich der Geburtstermin?

Der Geburtstermin wird vom Arzt und oder der Hebamme berechnet und hängt unter anderem von der durchschnittlichen Dauer des Zyklus der Mutter ab. Je genauer die Auskünfte sind, die die Mutter geben kann, desto exakter wird auch der Geburtstermin sein. Im Idealfall kommt das Kind 266 Tage nach dem Zeitpunkt der Empfängnis zur Welt. Da der Zeitpunkt des Eisprungs und der Empfängnis oft nicht bekannt sind, addiert man für die Berechnung der Schwangerschaftswochen noch 14 Tage hinzu – dies entspricht der ungefähren Zeitspanne vom ersten Tag der Menstruation bis zum Eisprung. Wird eine Schwangerschaft vom Arzt bestätigt, liegt der vorläufig errechnete Geburtstermin auf dem 280. Tag - oder der 40. Woche - nach dem ersten Tag der letzten Menstruation.

 

Wie sollte ich mich auf den Geburtstermin einstellen?

Für den Zeitpunkt der Geburt gilt es, einige Vorbereitungen zu treffen.

So sollte man sich schon frühzeitig über den gewünschten Ort für die Geburt Gedanken gemacht haben und dementsprechend planen. Neben der Geburt im Krankenhaus besteht wie in vielen anderen Ländern auch die Möglichkeit einer Geburt im Geburtshaus oder einer Hausgeburt. Eine betreuende Hebamme ist außerdem eine sehr sinnvolle Begleitung, um sich auf die Zeit vor der Geburt und auf den Geburtstermin einzustellen.
Zu den weiteren Vorbereitungen für den Geburtstermin gehört neben einer fertig gepackten Tasche mit Wechselwäsche, Babykleidung und persönlichen Gegenständen auch die Vorbereitung auf die Geburt selber und auf den Umgang mit eventuell auftretenden Komplikationen. Dazu können beispielsweise ein Notkaiserschnitt oder die intensive medizinische Betreuung des Babys nach der Geburt gehören. Im Interesse von Mutter und Kind ist es auch sinnvoll sich über die standardmäßige Gabe von Silbernitrat-Tropfen und das Thema Dammschnitt zu informieren, und diesbezügliche eigene Vorgaben an das Krankenhaus-Personal weiterzuleiten.

 



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