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Periodenrechner

Der Periodenrechner: Wissen Sie wann Sie Ihre nächste Periode bekommen?

Ein Weg um das herauszufinden wäre es selbst zu berechnen, zu schätzen oder der Gang zum Gynäkologen Ihrer Wahl, aber selbst er wird Ihre nächste Regel mit der gleichen Formel berechnen, wie unser Periodenrechner. Die Ergebnisse unseres kostenlosen Menstruationsrechners können Sie gleich ausdrucken und mitnehmen. Damit unser Periodenrechner Ihnen die persönliche Planung in jeder Lebenslage erleichtern kann, braucht er nur wenige Angaben von Ihnen.

1. Tag der letzten Monatsblutung
 
Zykluslänge   Tage
Periodendauer [Tage]  

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Was ist ein Menstruationsrechner?

Der Periodenrechner berechnet den Termin Ihrer nächsten Regel und der fruchtbaren Tage. Der Menstruationsrechner, der auch Zyklusrechner oder Menstruationskalender genannt wird, kann mit den Infos des letzten Menstruationszyklus den nächsten berechnen.

 

Das bietet der Periodenrechner

  • Die Daten an denen Sie Ihre Regelblutung haben werden
  • Die Tage an denen Sie fruchtbar sind
  • Die Möglichkeit wichtige Ereignisse zu planen

 

So können Sie Ihre Periode berechnen lassen

1. Zunächst wählen Sie in dem Menstruationskalender den ersten Tag Ihrer letzten Regelblutung aus. Je genauer Sie dabei sind, desto präziser wird der Periodenrechner kalkulieren können, wann es bei Ihnen wieder soweit sein wird

2. Nun wählen Sie die Zyklusdauer in Tagen aus. Sie haben die Wahl zwischen 21 bis 31 Tagen. Wenn diese von Mal zu Mal variiert, nehmen Sie den Mittelwert des letzten Vierteljahres – besser noch des letzten halben Jahres – als Wert für den Zyklusrechner

3. Als letzte Angabe benötigt der Periodenrechner noch die Dauer Ihrer Blutung in Tagen als Zahl zum Eintragen. Seien Sie auch hier so akkurat wie möglich

4. Klicken Sie unter dem Ergebnisfeld auf „Berechnen“ und schon bekommen Sie nicht nur die Tage an denen Ihre nächste Periode stattfinden wird in Rot angezeigt, sondern auch Ihre fruchtbaren Tage in Grün. Neben dem „Berechnen“-Button, ist der „Drucken“-Button, der Sie direkt in das Dialogfeld Ihres Druckers führt

 

Wofür braucht man die Menstruationstage?

Die kurze Antwort: für Ihre Planung. Diese Planung kann jedoch vielfältig sein, denn die Daten, die Sie aus dem Periodenrechner bekommen, beeinflussen viele Bereiche Ihres Lebens. Ein weiterer Nutzen des Wissens um den Zeitpunkt der nächsten Periode, kann die Erkenntnis sein, ob die Periode sich verspätet hat. Wenn dem nicht so ist, bleibt Ihnen eine Zitterpartie, ein Schwangerschaftstest und der Gang zum Gynäkologen erspart.

 

Perioden-Tage in Rot

Mit diesen Tagen können Sie sich ganz entspannt in die Planung besonderer Ereignisse begeben. Der richtige Zeitpunkt für ein romantisches Date wäre ein Ereignis an dem Sie nicht gerade Ihre Periode haben möchten. Während eines schönen Urlaubs am Strand möchten Sie auch nicht auf der „roten Welle“ surfen. Eine Hochzeit in Weiß und die anschließende Hochzeitsnacht sind auch Ereignisse, bei denen Sie sicher nicht gerade Ihre Tage haben wollen.

 

Fruchtbare Tage in Grün

Wenn Sie Ihre fruchtbaren Tage auf dem Periodenkalender eingrenzen können, ist das hinsichtlich einer natürlichen Familienplanung (Natural Family Planning - NFP), wie auch der Verhütung wichtig. Es gibt im Zyklus jeder Frau im gebärfähigen Alter zwei bis fünf fruchtbare Tage, an denen die Wahrscheinlichkeit beim ungeschützten Geschlechtsverkehr schwanger zu werden, am größten ist.

Spermien können bis zu fünf Tage in der Scheide überleben. Nach dem Eisprung lebt die Eizelle nur noch einen Tag, sodass die vier bis fünf Tage vor dem Eisprung sowie der Tag nach dem Eisprung als fruchtbare Tage gelten.

Für eine recht akkurate Eingrenzung dieser Tage ist unser Periodenrechner bestens geeignet. Zusammen mit unserem Eisprungrechner steht so den nächsten Versuchen, den Kinderwunsch zu verwirklichen, an den folgenden fruchtbaren Tagen nichts mehr im Weg.

Wenn Sie noch sicherer sein wollen, dass sich Ihr Wunsch nach einem Baby erfüllt, können Sie auch einen Eisprungtest (Ovulationstest) aus der Apotheke durchführen. An welchen Tagen sich eine solche Investition lohnt, können Sie mit den grünen Tagen in den Ergebnissen Ihrer Berechnung mit unserem Periodenrechner sofort erkennen.

 

Wie wird der Zeitpunkt der Regelblutung berechnet

Mit Ihren Informationen über den ersten Tag Ihrer letzten Regelblutung, der Dauer Ihrer Blutung und die Länge Ihres Zyklus kann der Periodenrechner berechnen, wann die nächste Blutung voraussichtlich einsetzen wird.

Eine Blutung dauert in der Regel zwischen 3 und 7 Tage lang. Ein Zyklus dauert im Normalfall zwischen 21 und 28 Tage und ist selbst auch in Zyklen bzw. Phasen unterteilt. Er wird vom ersten Tag der Menstruation bis zum ersten Tag der folgenden Menstruation gemessen.

Eine Beispielrechnung

Wenn Sie am 01. Oktober 2016 den ersten Tag Ihrer letzten Periode hatten, Ihr Zyklus 24 Tage dauert und Sie vier Tage lang Blutungen haben, sollten Sie vom 24. bis 27. Oktober Ihre Monatshygiene (Binden, Tampons etc.) zur Hand haben. Ihre fruchtbaren Tage wären vom 07. bis 11. Oktober.

Regelblutungstermine = erster Tag der letzten Periode + (durchschnittliche Zykluslänge – Periodendauer)

Beginn der etwa fünf fruchtbaren Tage = erster Tag der letzten Periode + (durchschnittliche Zykluslänge – 14)

 

Ein paar Fakten über die Menstruation

  • Die Periode kommt in einem individuellen Rhythmus von etwa 4 Wochen und dauert 3 bis 7 Tage an
  • Während der Menstruation ist die Übertragungsgefahr von Krankheiten durch Geschlechtsverkehr stark erhöht
  • Eine Frau verliert pro Periode etwa 60 bis 200 ml Blut, Sekret und Schleimhautreste
  • PMS und Regelschmerzen sind keine Mythen
  • Eine Frau hat die Periode durchschnittlich 400 Mal

 

Was im Körper während der Regel passiert

Ihr Menstruationszyklus ist eine Abfolge, die sich, von der ersten bis zu der letzten Blutung in den Wechseljahren, bei einem gesunden Körper immer wiederholt. Unterbrochen nur von Schwangerschaft, Krankheit, Stress oder hormonellen Verhütungsmethoden wie der Pille. Auch Nebenwirkungen von Medikamenten können den Zyklus beeinflussen.

Der Menstruationszyklus wird durch eine Wechselwirkung verschiedener Sexualhormone in Gang gesetzt. Gebärmutterschleimhaut baut sich auf und wird mit der Menstruation wieder abgestoßen, sofern die Eizelle nicht befruchtet wurde.

 

Der Zyklus ist in verschiedene Phasen unterteilt:

Erste Phase – die Menstruationsphase

Der Zyklus beginnt mit der Regelblutung, der „Tage“. Die Blutung besteht nicht nur aus Blut, sondern auch aus Sekret und Schleimhautresten, die durch den Muttermund und der Scheide durch die vaginale Öffnung abgestoßen werden. 60 bis 200 ml gelten als normale Menge pro Periode.

Zweite Phase: Follikelphase

Etwa 14 Tage nach der Menstruationsphase beginnt die Follikelphase. Eibläschen, sogenannte Follikel wachsen, von denen in der Regel am Ende nur eins übrig bleibt, das beim Eisprung aufplatzt. Einige Tage vor dem Eisprung steigt der Östrogenspiegel stark an und kann das Verhalten ein wenig beeinflussen – das berüchtigte PMS (prämenstruelles Syndrom).

Dieser Überschuss an Östrogen bewirkt die Ausschüttung des luteinisierenden Hormons (LH), auch Gelbkörperhormon genannt, welches den Eisprung auslöst, sobald das Ei reif ist. Der Eisprung findet normalerweise zwischen 11 und 16 Tage vor der nächsten Periode statt. Beim Eisprung platzt ein Follikel auf und entlässt die Eizelle in den Eileiter. Von dort wandert die Eizelle in die Gebärmutter, deren Schleimhaut wieder dicker wird.

Dritte Phase – Lutealphase

Aus dem leeren Follikel wird ein Gelbkörper, dessen Zellen beginnen mit der Produktion der Sexualhormone Östrogen und Progesteron. Progesteron stimuliert die Gebärmutterschleimhaut zur Vorbereitung auf die befruchtete Eizelle und verhindert das Abstoßen der Schleimhaut. Wird die Eizelle nicht befruchtet, wird die Gebärmutterschleimhaut bei der nächsten Blutung abgestoßen, die im Anschluss an die Lutealphase stattfindet.

 

So verschieben Sie Ihre Tage

Ihre Planung stand schon, bevor Sie sich mit dem Periodenrechner Ihre Regeltage ausgerechnet haben? Sie können jetzt Ihren Termin verschieben oder einfach damit leben. Dann besteht aber noch die Möglichkeit, Ihre Regelbluttermine zu verschieben. Wie das vonstattengeht, hängt davon ab, wie und ob Sie verhüten – hormonell oder nicht.

Mit hormoneller Verhütung durch die Pille

Egal ob Mini- oder Mikropille, mit der Pille ist vorverlegen oder nach hinten verschieben der Periodentage kein Problem.

Wenn Sie die Periode eher haben wollen: Sie können frühestens nach 14 Tagen mit der Einnahme aufhören und die siebentägige Pillenpause wie gewohnt durchführen. Ihre Regelblutung setzt nun maximal 14 Tage eher ein. Anschließend nehmen Sie die Pille wie gewohnt wieder mit einem neuen Pillenstreifen ein.

Wenn Sie die Regelblutung später bekommen wollen: Nehmen Sie, nachdem Ihr Pillensteifen leer ist, gleich den nächsten, anstatt die siebentägige Pause einzuhalten. So verschieben Sie die Regelbluttermine auf die Zeit nach dem nächsten Streifen, wenn Sie wieder die Pause einhalten.

Das lässt sich mehrmals hintereinander durchführen. Einige Frauen machen, in Absprache mit Ihrem Gynäkologen, bei Einphasenpillen gar keine Pause, um beispielsweise wegen Regelschmerzen gar keine Blutung zu bekommen.

Mit hormoneller Verhütung durch einen Vaginalring

Um die Regelblutung zu verzögern, kann die Pause zwischen dem Einsetzen von zwei Vaginalringen verkürzt werden, oder ganz auf die ebenfalls siebentägige Pause verzichtet werden. Die Pause zwischen dem Entfernen des alten und dem Einsetzen des neuen Rings darf jedoch nie länger als sieben Tage sein.

Wenn Sie nicht hormonell verhüten

Um die Regelbluttage zu verzögern, indem Sie drei Tage vor dem Zeitpunkt der ersten Regel ein Medikament mit dem Hormon Norethisteron einnehmen, welches Ihnen Ihr Gynäkologe verschreiben kann. Durch Norethisteron wird der Hormonspiegel gesenkt und damit die Abstoßung der Gebärmutterschleimhaut verhindert.

Die Blutung setzt drei bis vier Tage nach dem Absetzen des Medikaments ein. Norethisteron sollte allerdings nie länger als 14 Tage eingenommen werden, da es sonst das natürliche Gleichgewicht schädigt und Ihre folgenden Blutungen Schwankungen aufweisen können.

Vorteil des Verschiebens der Regelblutung

  • Selbstbestimmung des Zeitpunkts

Nachteile des Verschiebens

  • Schmier- und Zwischenblutungen kommen häufig vor
  • Erbrechen und Kopfschmerzen können auftreten

 

Wie sicher sind die voraussichtlichen Regeltermine?

Der Zykluskalender beruht auf der allgemeingültigen 28-Tage-Zyklus-Berechnung. Wenn Ihre Periode Schwankungen unterliegt, kann das Ergebnis ungenau sein. Besonders bei jungen Frauen und Frauen vor den Wechseljahren ist das recht häufig der Fall. Stress, Medikamente und andere Einflüsse können dies noch begünstigen. Aus diesen Gründen eignet sich der Periodenrechner nicht zur Empfängnisverhütung.

Um dennoch ein akkurates Fenster auf dem Kalender eingrenzen zu können, sollten Sie ein Periodentagebuch führen. Dies wird auch Ihren Gynäkologen freuen, da Unregelmäßigkeiten oftmals ein Krankheitssymptom sein kann. Für Ereignisplanungen und die natürliche Familienplanung oder zur Eingrenzung der Tage, an denen ein Fruchtbarkeitstest durchgeführt werden sollte, ist der Periodenrechner ein tolles Tool.

 





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