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Basiszinsrechner

Bei der Berechnungsmethode des Basiszins ist die Höhe des der Forderungen abhängig nach Art des Geschäftes. 5% über Basiszinssatz liegen Verbrauchergeschäfte, 9% über Basiszinssatz liegen Handelsgeschäfte. Über Handelsgeschäfte und Schuldverhältnisse gibt §288 BGB nähere Informationen.

Abweichend von der gesetzlichen Vorgabe kann über einen Vertrag ein dynamischer Zinssatz mit einem Prozentsatz % X über Basiszins vereinbart werden oder auch der statische Zinssatz.

Beträge
Hauptforderung
Unverzinsliche Nebenkosten (optional)
Kalenderdaten
1. tag nach Fälligkeit des gesetzten Zahlungsziels
Neue Zahlungsfrist
Berechnungsmehotde
  • : % über Basiszins
  • : %

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Wie funktioniert der Basiszinsrechner

Zur Berechnung sind einige Daten notwendig, manche sind optional wie unverzinsliche Nebenkosten und die 40,00 Euro Pauschale.

Ganz wichtig sind natürlich der Betrag der Forderung und die neue Zahlungsfälligkeit.
Ebenso kann die Berechnungsmethode eingetragen werden. Wir haben einmal das alltägliche Verbrauchergeschäft gewählt und einen Zinssatz gewählt.

 

Basiszinsrechner Der Rechner

 

Das Ergebnis

Das Ergebnis hat nun ermittelt, dass nach den Angaben die Rückzahlung nicht mehr 10.000 Euro sondern unter Berücksichtigung aller Kosten und nach der Effektivzinsmethode 10.000 Euro + 474 Euro beträgt.

 

Basiszinsrechner Ergebnis

Der Zinssatz ist gesetzlich geregelt und orientiert sich an dem Basiszinssatz nach §247 BGB. Der maßgebliche Satz wird von der Bundesbank festgelegt. Zuletzt wurde der Basiszinssatz zum 1. Januar 2016 angepasst, im Allgemeinen wird er mindestens zweimal im Jahr, jeweils zum 1. D.M. im Januar und Juli geändert.

Er liegt derzeit bei 0,83 %, Der Verzugszinssatz bei Verbrauchergeschäften liegt bei 4,17 % und bei Handelsgeschäften bei 8,17 %.

Ein Schuldner kommt dann mit einer Zahlung in Verzug, wenn er nicht innerhalb von 30 Tagen nach Erhalt der Rechnung bzw. nach Fälligkeit die Rechnung beglichen hat. In der Rechnung muss der Hinweis der Fälligkeit enthalten sein. Schon bei einer Mahnung ist der Schuldner bereits in Verzug und der Rechnungssteller kann je nach Geschäft mit der nächsten oder übernächsten Erinnerung bzw. Mahnung Verzugszinsen und auch Mahngebühren berechnen und auch verlangen.

Geregelt ist dieser Verzug in § 286 Verzug des Schuldners BGB.

BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) §247

 

Basiszinsrechner Gesetzestext

Quelle: gesetze-im-internet.de

 

Berechnung der Verzugstage

Um die Verzugszinsen berechnen zu können ist der Zeitraum ausschlaggebend, in denen der Schuldner in Verzug ist. Für diesen Zeitraum zahlt er auch nur Verzugszinsen.

Der Basiszinsrechner berechnet den Zins tagesweise, also für den ganzen Tag. So ist ein Tag vom 23.05. – 23.05, zwei Tage sind vom 23.05. – 24.05. usw, jeder Tag für sich.

Der Zinsrechner berechnet den Zins tageweise, also jeweils für einen ganzen Tag. Beispiel:
23.05.2016 - 23.05.2016 demzufolge wird der Zins für einen Tag errechnen, 23.05.2016 - 24.05.2016 sind somit zwei Tagen, usw.

 

Warum rechnet der Basiszinsrechner so?

Der Zins ist sozusagen der Preis für das überlassene Geld, ob von der Hausbank oder einem anderen Kreditinstitut. Die Regelung mit der Tageskonvention ist entstanden aus Unsicherheit, aus einer Zeit, wo noch nicht so sicher war, wie mit dem Einzahlungs- und Rückzahlungstag verfahren werden sollte, weil es keine ganzen Tage waren.

Ein Darlehen wird ja nicht um Punkt 0:00 Uhr zurückgezahlt, sondern im Allgemeinen irgendwann im Laufe des Tages. So wurde es dann zur Konvention, dass zum Ausgleich eben diese angefangenen Tage entweder als der erste oder der letzte Tage der Verzinslichkeit angenommen wurden.

Die Verzugsregelung ist im BGB festgelegt. Der Verzug und die Verzinsung des Darlehen, das über der Fälligkeit liegt, beginnt an dem Tag der Fälligkeit, also um 0:00 Uhr und endet am Tag an dem das Darlehen abgezahlt ist, dieser Tag ist unabhängig vom Zeitpunkt der Leistung auch noch als voller Zinstag anzurechnen.

Mathematisch ist das zutreffend nach dem Kommutativgesetz (Austauschgesetz) mit der Formel (a + b) = (b + a).

Die Zinstage werden somit im Zähler der Zinsformel zu austauschbaren Summanden, egal ob nun der erste oder letzte Tag unverzinslich ist. Auf den Zinsrechner übertragen bedeutet es nun, das als Start für Zinsberechnung (= von) der Folgetag des Fälligkeitstermins und der Tag der Leistung bzw. Zahlung (= bis) als Endtermin eingegeben werden muss.  

Als Faustformel gilt: alle Tage die zwischen Fälligkeit und Rückzahlung liegen sind voll verzinsliche Tage.





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