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Mehrwertsteuer

Mehrwertsteuerrechner

Der Mehrwertsteuer-Rechner ermittelt Netto- oder Bruttobeträge.

Mehrwertsteuer berechnen

 

 

 

 

Nettobetrag  
Bruttobetrag  
Mehrwertsteuersatz   %

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Was ist die Mehrwertsteuer?


Die Mehrwertsteuer ist der Umsatzsteuer ähnlich. Sie wird bei jedem Verkauf erhoben, der von vorsteuerabzugsberechtigten Unternehmen abgewickelt wird. Sie ist eine Sonderform der Umsatzsteuer. Die Umsatzsteuer ist eine Steuer, die auf alle nicht von Kleinunternehmens getätigten Umsätrze erhoben wird.

Wie berechnet sich die Mehrwertsteuer?

Die Mehrwertsteuer berechnet sich wie folgt: Nettoumsatz:100 mal Mehrwertsteuersatz in Prozent
Hierzu ein Beispiel: Der Nettopreis, also der Preis vor Umsatzsteuer, beträgt 100 Euro, der Umsatzsteuersatz 19 Prozent. In diesem Fall beträgt die MwSt. 19 Euro. Allerdings ist es auch wichtig, den umgekehrten Weg gehen zu können. Denn auch wenn ein Händler einen Bruttobetrag entgegengenommen hat, ist es wichtig, den darauf entfallenden Umsatzsteuerbetrag ermitteln zu können. In diesen Fällen lautet die entsprechende Formel wie folgt: Bruttobetrag ;(Prozentsatz der Umsatzsteuer +100) mal (Prozentsatz der umsatzsteuer).Beispiel: Der Bruttobetrag eines Verkaufs beträgt 100 Euro. In diesem Fall beträgt der Betrag der Umsatzsteuer 15,97 Euro.Es gibt für diesen Mehrwertsteuerrechner eine Vielzahl von Einsatzbereich. So lässt sich damit überprüfen, ob die Umsatzsteuer auf einer Rechnung korrekt ausgewiesen wurde. Auch kann ein Händler damit die Umsatzsteuersätze, die er ausweisen muss, schnell und einfach berechnen.
Der Umsatzsteuersatz beträgt in Deutschland derzeit 19 Prozent, in bestimmten Fällen 7 Prozent. Dies gilt besonders für Güter des täglichen Bedarfs. Bei unserem Rechner muss man ihn nur eingeben, und schon wird er automatisch berechnet.

Welche Bedeutung hat die Mehrwertsteuer?

Die Mehrwertsteuer ist im 20. Jahrhundert eingeführt worden mittlerweile weltweit eine der wichtigsten Steuern. Durchschnittlich werden zirka 25% der gesamten Steuereinnahmen durch diese Steuer generiert. Dabei sind die Unternehmen letzten Endes diejenigen, die die Steuern einsammeln. Bezahlt wird die Mehrwertsteuer daher immer vom Endkonsumenten. Denn der umsatzsteuerpflichtige Unternehmer kann die Mehrwertsteuer ja mit den von ihm gezahlten Umsatzsteuerbeträgen im Rahmen des Vorsteuerabzugs verrechnen. Er ist in diesem Fall also der Kostenträger. Der Endverbraucher generiert keinen zusätzlichen Wert, sondern er konsumiert den betreffenden Wertgegenstand. Deswegen zahlt er quasi als zusätzliche Kosten die betreffende Mehrwertsteuer auf den Kaufpreis. Die Mehrwertsteuer wird auch als Verkehrssteuer bezeichnet.

Welche bilanztechnische Bedeutung hat die Mehrwertsteuer?

Bei einem umsatzsteuerpflichtigen Unternehmen ist die Mehrwertsteuer ein durchlaufender Posten. Die von den Kunden eingenommenen Mehrwertsteuerbeträge werden dabei auf der Habenseite verbucht, die an den Staat abzuführenden Beträge auf der Sollseite. Auch die im Rahmen des Vorsteuerabzugs anzurechnenden Beträge tauchen auf der Habenseite auf,

Mehrwertsteuerbetrug

Ein großes Problem ist der Mehrwertsteuerbetrug. Denn gerade das System des Vorsteuerabzugs lädt dazu ein, den Staat zu betrügen. Denn in vielen Fällen ist es hier sehr einfach möglich, zum Beispiel durch Vorlage gefälschter Rechnungen Ausgaben vorzutäuschen, die so gar nicht vorhanden waren. Dem kann eigentlich nur durch verstärkte Kontrollen begegnet werden.

Soziale Ungerechtigkeit

Ein Problem bei allen Verbrauchssteuern ist die soziale Ungerechtigkeit. Im Gegensatz zu den Einkommensteuern ist es hier nicht möglich, niedrige Einkommen steuerlich zu entlasten. Denn im Gegensatz etwa zu Frankreich ist es hier in Deutschland nicht möglich, steuergünstig in Geschäften einzukaufen. Die niedrigen Mehrwertsteuersätze für Grundnahrungsmittel sind hier nur ein schwacher Trost. Auch Zinsen werden nicht hier, sondern über die Kapitalertragsteuer besteuert.


Häufig gestellte Fragen

Wann bin ich Mehrwertsteuerpflichtig?

Grundsätzlich kann gesagt werden, dass dann eine Mehrwertsteuerpflicht besteht, wenn eine gewerbliche oder selbstständige Tätigkeit ausgeübt wird, mit welcher Gewinn erzielt werden soll. Diese gewerbliche oder selbstständige Tätigkeit muss jedoch nachhaltig ausgeübt werden. Nachhaltig bedeutet in diesem Zusammenhang, dass eine gewisse Regelmäßigkeit vorhanden sein muss. Einmalige Privatverkäufe unterliegen daher nicht der Mehrwertsteuerpflicht. Es gibt jedoch eine Ausnahme von dieser allgemeinen Regelung. Die sogenannte „Kleinunternehmerregelung“ räumt Freiberuflern bzw. Existenzgründern ein Wahlrecht bei der Besteuerung ihrer Waren und Dienstleistungen ein.

 



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