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Skonto

Skonto berechnen

Lassen Sie sich den Skonto mit Hilfe unseres Skonto Rechners berechnen. Hierzu geben Sie bitte einfach nur den Rechnungsbetrag, den Skontosatz sowie den Zeitraum für die Fälligkeit ein.

Rechnungsbetrag  
Skonto   %
Zahlungszeitraum f. Skonto   Tage
Zahlungszeitraum o. Skonto   Tage

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Wenn Sie etwas kaufen, zum Beispiel ein Sofa, dann gewährt Ihnen der Rechnungsaussteller in der Regel Skonto. Das heißt, wenn Sie in einem bestimmten Zeitraum bezahlen und dieser Zeitraum beträgt in der Regel 10 bis 14 Tage. Das Skonto wird meistens in einer Höhe von 2 bis 5% gewährt. Diesen Betrag, der sich aus dem Rechnungsbetrag ergibt, können Sie dann von dem regulären Rechnungsbetrag abziehen. Um das Skonto auszurechnen bietet sich Ihnen im Internet der Skonto Rechner an. Mit ein paar Schritten haben Sie den Skonto Betrag schnell ausgerechnet.

Wenn Sie auf der Seite des Skonto Rechners sind, dann sehen Sie vier Felder, die es auszufüllen gilt. Diese vier Felder stellen sich zusammen aus dem Rechnungsbetrag, dem Skonto, dem Zahlungszeitraum für das Skonto und den regulären Zeitraum ohne Skonto.

Anleitung zur Berechnung


Schritt 1. Geben Sie bitte in das erste Feld den kompletten Rechnungsbetrag ein, den Sie der Rechnung entnehmen können. Bitte auch mit den Cent-Beträgen, da auch diese wichtig sind. Bitte achten Sie darauf, dass der Betrag ohne Punkt oder Komma eingegeben wird, es sei denn, Sie haben Cent-Beträge dabei, dann diese durch ein Komma von dem Euro Betrag trennen. Geben Sie nun den kompletten Betrag in das Feld ein und gehen Sie zum nächsten Schritt über.

Schritt 2. Hier ist das Skonto einzugeben. In welcher Höhe Ihnen der Rechnungsaussteller das Skonto gewährt hat, können Sie ebenfalls aus der Rechnung entnehmen. In der Regel beläuft sich dieses zwischen 2 bis 5%, das ist von Verkäufer zu Verkäufer unterschiedlich und unterliegt seinem Ermessen. Nun geben Sie bitte hier unter dem Rechnungsbetrag in das entsprechende Feld nur die Zahl in der Höhe des Skontos an, aber bitte kein % Zeichen mit in das Feld eingeben. Haben Sie die Skontohöhe eingegeben, dann gehen Sie wieder zum nächsten Schritt über.

Schritt 3. Hier müssen Sie nun den Zahlungszeitraum eingeben, den Sie einhalten müssen, damit sie das Skonto nutzen können. Das kann ein Zeitraum zwischen 10 und 14 Tagen sein. Diesen für Sie bestimmten Zeitraum können Sie ebenfalls der Rechnung entnehmen. Der Zahlungszeitraum steht in der Regel bei der Skonto Aufführung. Wenn Sie den Zeitraum wissen, dann geben Sie diesen bitte in das Feld unter dem Skonto ein. Dieser Zeitraum wird benötigt, um die Skontozinsen auszurechnen. Haben sie das Feld ausgefüllt, dann gehen Sie bitte zum nächsten Punkt.

Schritt 4. In diesem Feld müssen Sie den Zeitraum ohne das Skonto eingeben. Also den regulären Zahlungszeitraum, den Sie zur Verfügung haben, wenn Sie das Skonto nicht nutzen möchten. Dieser liegt in der Regel in einem Zeitraum von 24 Tagen, in welchem die Rechnung beglichen werden muss. Diesen Zeitraum finden Sie ebenfalls in der Rechnung. Die Angabe ist ebenfalls sehr wichtig, da sich dann der Zinsbetrag per anno ausrechnet. Also geben Sie bitte den Zeitraum ohne Skonto ein.

Haben Sie alle Felder ausgefüllt, dann sehen Sie unter den Feldern ein großes Feld und unter diesem steht rechts unten darunter "Berechnen". Klicken Sie bitte darauf. Innerhalb von wenigen Sekunden werden Sie die für Sie wichtigen Angaben ablesen können. Wie genau diese Berechnung aussieht, können Sie in der folgenden beispielhaften Berechnung sehen:

Berechnung Beispiel


Rechnungsbetrag 1250 EUR
Skonto 3 %
Zahlungszeitraum f. Skonto 10 Tage
Zahlungszeitraum o. Skonto 24 Tage


Ergebnis der Beispiel Berechnung

Rechnungsbetrag 1.250,00 EUR
Skonto 37,50 EUR
Rechnungsbetrag abzgl. Skonto 1.212,50 EUR

Skontoverzinsung p.a. 79,53 %

Sie haben den Betrag wie auch den Rechnungsbetrag, den Sie nun zahlen müssen, innerhalb des Zahlungszeitraums. Nach diesem Beispiel würden Ihnen von den 1.250,00 Euro noch 1.212,50 Euro bleiben, die Sie innerhalb der angegebenen Zeit, also wie hier im Beispiel, innerhalb von 10 Tagen zu zahlen haben. Möchten Sie sich die Berechnung ausdrucken lassen, damit Sie diese zusammen mit der Rechnung immer griffbereit haben, dann können Sie, wenn Sie einen Drucker angeschlossen haben, einfach auf den Button Drucken klicken und Sie bekommen die Berechnung im Handumdrehen ausgedruckt. Nun haben Sie beides zur Hand und immer einen Beleg, falls einmal Fragen aufkommen sollten. Ziehen Sie das Skonto ab, dann müssen Sie aber auch die Rechnung in dem angegebenen Zeitraum bezahlen. Beispielsweise muss das Geld am 10. Tag bei dem Aussteller der Rechnung verbucht werden. Das ist eine angenehme Art günstig einzukaufen und Sie sparen Geld, wenn es jetzt auch nicht große Beträge sind.


Häufig gestellte Fragen

Was ist überhaupt Skonto?

Unter dem Begriff „Skonto“ wird ein Preisnachlass verstanden, welcher auf einen Rechnungsbetrag gewährt wird. Dieser Preisnachlass kann vom Zahlungspflichtigen ausgenutzt werden. Der Käufer kann den Preisnachlass jedoch nur dann in Anspruch nehmen, wenn er innerhalb einer festgelegten Frist den Rechnungsbetrag begleicht. Diese Frist wird vom Verkäufer festgelegt und ist in der Rechnung aufgeführt. Bei der Ausstellung von Rechnungen wird häufig eine Skontofrist von 10 Tagen gewährt. Innerhalb dieser Skontofrist kann ein Käufer zum Beispiel 2 % vom Rechnungsbetrag abziehen und somit Geld sparen. Die Ausnutzung von Skonto ist jedoch eine Option und keine Pflicht. Skonto ist daher ein optionaler Preisnachlass für den Käufer von Waren oder Dienstleistungen. Der Verkäufer hofft, durch die Möglichkeit der Skontogewährung eine schnelle Zahlung seines Kunden zu erreichen. Verkäufer preisen außerdem einen möglichen Skontoabzug in ihre Rechnungen ein.

 


Interessante Fragen und Antworten zu Skonto berechnen

Rechnung - Anzahlung = Endbetrag aus welchem Betrag wird Skonto gerechnet?.

Bei der Beantwortung der Frage, aus welchem Teil einer Rechnung Skonto berechnet wird, hilft zunächst die Unterscheidung der Rechnungsarten. Aus dem ermittelten Endbetrag einer Rechnung wird in der Regel Skontot berechnet.

Bei der Teilrechnung spricht man von der sogenannten fortschreitenden Verrechnung, die im Gegenteil zur Anzahlungs- und Schlussrechnung aus dieser abziehenden Verrechnung besteht.

Die Anzahlungsrechnung wird dann genutzt, wenn eine vereinbarte Leistung begonnen wird und dann wird dieses Rechnung ausgestellt. Die gegenteilige Art dazu ist die Teilrechnung, hier sind schon vereinbarte Teile erledigt oder geliefert. Hier werden Teilleistungen erfasst die auch schon erbracht sind.

Schlussrechnung und Anzahlungsrechnung sind Grundlage bei Finanzierungen von Projekten. Diese Rechnungen gehören dann genannt wenn es sich noch um die Entwicklungsphase eines Projektes handelt. Meist werden hier Vorausleistungen und Sicherheiten benötigt und diese Teile müssen dann hinterlegt werden. Man geht davon aus, dass in der Regel 1/3 der Gesamtsumme gezahlt werden.

Die Abschlussrechnung verlangt eine gesetzlich getrennte Berechnung. Hier geht es um die Anteile der Mehrwertsteuer, die in dieser Art einer Rechnung berechnet werden muss. Skonto wird nicht von einer Anzahlungsrechnung berechnet und gewährt. Diese Leistungen sind wie ein Darlehen zwischen Leistungserbringer und Leistungsempfänger zu sehen.

Jedoch verlangen einige Kunden auch die Ausdehnung der Skonto Berechnung auf der Leistungen aus einer Anzahlung. In der Regel ist dies nicht üblich und gesetzlich nicht geschützt. Skonto wird aus dem Endbetrag der Schlussrechnung berechnet. Ansonsten ist dies eine Sache des Verhandlungsgeschick zwischen den Vertragsparteien. Skonto kann üblicherweise nur vom Endbetrag errechnet werden.

Die Schlussrechnung bildet in ihrem ermittelten Betrag die Basis, für die Berechnung der Skonto Gewährung. Gegenteilig kann aber vereinbart werden, dass andere Beträge gelten. Der Skonto Abzugsbetrag muss aber nur vom Zahlbetrag akzeptiert werden, da dies über die entsprechenden AGB`geregelt ist.

Es gilt daher, dass weder Anzahlungen, Teilzahlungen und die entsprechenden Rechnungsarten keinerlei Einfluss auf die Berechnung und Gewährung von Skonto haben, dass erklärt diese Frage.
 

Wird Skonto immer vom Bruttorechnungsbetrag abgezogen?

Skonto ist eine Vergünstigung, von der vor allem private Rechnungszahler profitieren können. Auf jeder Rechnung steht auf der einen Seite die Nettorechnung. Diese Rechnung beinhaltet keine Steuern, die anfallen. Versandkosten jedoch, können auch auf dieser Rechnung erhoben werden.

Dann allerdings auch in Netto. Das heißt also, dass jeder, der eine Rechnung erhält, genauer darauf schauen sollte. Skonto kann von einem Rechnungssteller veranlagt werden. Wird Skonto gewährt, dann steht das auf der Rechnung. Auch falls kein Skonto abgezogen werden darf, steht das auf der Rechnung.

Der Jenige, der jetzt eine Rechnung hat, auf der der Bruttobetrag angegeben worden ist, und wenn auf dieser Rechnung steht, dass Skonto abgezogen werden darf, wenn die Rechnung innerhalb einer bestimmten Frist beglichen wird, dann kann er das Skonto berechnen und ganz einfach den Betrag, der dann übrig bleibt bezahlen. Der Rechnungssteller räumt also das Skonto ein und es ist nicht im Allgemeinen von einer Bruttorechnung abzuziehen.

Wer räumt kein Skonto ein?

Die meisten Rechnungssteller können es sich aber nicht leisten und räumen daher auch gar kein Skonto ein. Daher sollte man sich nicht wundern, wenn diese Vergünstigung gar nicht erst bedacht wird. Im Normalfall beträgt Skonto 2 oder 3 Prozent von der Bruttorechnung. Wie hoch der Betrag ist, muss immer von dem Jenigen, der die Rechnung begleichen möchte, selbst ausgerechnet werden.

Dabei sollte sorgsam vorgegangen werden. Wird die Rechnung nicht korrekt bezahlt und es wird zu wenig überwiesen, dann kann es sich dabei um eine Rechnung handeln, die sogar angemahnt werden kann. Daher ist es immer wichtig, dass man ordentlich nachrechnet, bevor man Skonto von einer Bruttorechnung abzieht.

Der Text auf der Rechnung, bei dem Skonto erlaubt ist auf der Bruttorechnung könnte beispielsweise so aussehen:

Die Rechnung ist zahlbar bis zum ... abzgl. 2 % Skonto.

Nun kann also genau gesagt werden, dass Skonto nicht immer von Bruttorechnungen abgezogen werden darf!
 

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