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Dachfläche berechnen

Berechnen Sie Ihre Dachfläche. Hierzu geben Sie bitte einfach folgende Infos ein: Länge und Breite des Hauses. Den Dachüberstand an den Traufen und Giebeln sowie die Neigung des Daches.
Im Handumdrehen berechnen wir Ihnen dann die Dachfläche

Länge des Hauses [m]  
Breite des Hauses [m]  
Dachüberstand an den Traufen und Giebeln [m]  
Dachneigung [Grad]  

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Dachfläche berechnen

Beispiel:

Ein Einfamilienhaus mit einem Satteldach hat eine Dachneigung von 40 Grad. Die Grundfläche des Hauses beziehungsweise der Dachfläche wird wie folgt berechnet Länge mal Breite inklusive Dachüberstände und dann multipliziert man die Fläche mit dem Faktor X. Bei 40 Grad Dachneigung beträgt der Faktor X der einer Tabelle entnommen wird 1,3054. Das Haus 11,20 Meter lang und 6,20 Meter breit. Die Dachüberstände an den Traufen und Giebeln haben je 0,40 Meter. Somit errechnet sich die Dachgrundfläche: (11,20 plus (0,4 mal 2)) mal (6,20 plus (0,4 mal 2)) = 12,0 mal 7,0 = 84 Quadratmeter die Dachneigung beträgt 40 Grad. Der Faktor X aus der Tabelle ist bei 40 Grad Dachneigung 1,3054

Formel:Grundfläche mal Faktor X ergibt die Dachfläche 84 qm mal 1,3054 ergibt 106,65 Quadratmeter Dachfläche

Es gibt verschiedene Dachformen beispielsweise das Walmdach, das aus zwei trapezförmigen und zwei dreieckigen Flächen besteht, die Walmen genannt werden.

Die Walme werden mit der Dreiecksformel berechnet A = (g×h)geteilt durch 2
g steht für die Länge der Traufe h ist die Höhe im Walmdreieck, das heißt der Abstand von Traufe bis First, Sparrenlänge genannt.

Ein Zeltdach mit gleicher Neigung ergibt eine Pyramide mit vier gleichartigen, dreieckige Dachflächen. Die Dachfläche wird also mit einer Gleichung ermittelt A = (g×h)dividiert durch2 g ist die Trauflänge,
h ist die Höhe im Dreieck, die Sparrenlänge.

Auch ein Kegel ergibt ein Dach und die Mantelfläche berechnet sich so: M = ? * r · s (r steht für den Radius und s für die Sparrenlänge des Turmes).

Die Berechnung der Dachfläche ist = ? * Radius * Sparrenlänge

Beim Krüppelwalmdach mit gleicher Dachneigung ergibt sich folgendes:

Die Sparren der Hauptfläche = Sparren des Walms plus die Ortlänge
Firstlänge = Trauflänge Minus Walmtrauflänge die Dachfläche ist aus drei Flächenformen zusammen gesetzt:

Das Rechteck ist begrenzt durch die Traufe und Ort: A1 = Traufe * Ort das Trapez ist begrenzt durch den Grat und First: A2 = (Traufe plus First)geteilt durch 2 * Walmsparren Walme : A3 = Walmtraufe * Walmsparren dividiert durch 2 ergibt insgesamt: AG = 2*A1 plus 2*A2 plus 2*A3


Häufig gestellte Fragen

Welche Dachformen gibt es?

In Deutschland lassen sich rund 20 verschiedene Grundformen an Dächern klar definieren. Das sogenannte Satteldach stellt hierbei die wohl am häufigsten aufkommende Bedachung im deutschen Landschaftsgebiet dar. Allerdings lassen sich aufgrund vieler Dachvariationen nicht alle Dächer klar betiteln. Zu den ebenfalls beliebten Dächern gehören das Walmdach, das Flachdach, das Pultdach oder auch das Mansarddach. Auch das Zeltdach lässt sich in Deutschland vorfinden.
Im Folgenden sollen die verschiedenen Dachformen näher beleuchtet werden.

Satteldach:
Das Satteldach ist die wohl am häufigsten verbreitete Dachform in Deutschland. Dies ist wohl der einfachen Konstruktion aus zwei geneigten Dachflächen und den damit verbundenen Vorteilen des Satteldachs zuzuschreiben. Zum einen lässt sich das Satteldach aufgrund seiner Einfachheit kostengünstig konzipieren. Zum anderen bieten die schrägen Dachflächen eine große Fläche, um beispielsweise mehrere Solaranlagen zu installieren. Die Vielzahl an Satteldächern lassen sich weitergehend mit unterschiedlichen Dachneigungen und Traufhöhen vorfinden. Mittlerweile werden aber nicht nur Häuser, viel mehr auch kleine Bauten, wie beispielsweise Carports mit einem Satteldach bestückt. Hier können Sie die Dachfläche eines Satteldachs berechnen

Walmdach:
Das Walmdach ist das Urgestein unter den Dächern. Charakteristisch für diese Dachform sind die zu allen Seiten heruntergezogenen Dachflächen. Sie verleihen dem oberen Gehäuse Festigkeit und Stabilität. Hier können Sie die Dachfläche eines Walmdachs berechnen.

Mansarddach:
Das Mansarddach ist in der Moderne häufig nur noch an Altbauten aufzufinden und wird heutzutage nur noch selten gebaut. Durch seine Struktur aus kurzen, mehrteiligen Dachflächen bietet es die bestmögliche Nutzungsfläche und lässt im Dachraum ein vollwertiges Geschoss entstehen.
Hier können Sie die Dachfläche eines Mansarddachs berechnen.

Flachdach:
Das Flachdach erfreut sich gerade in städtischen und äußerst modernen Regionen wachsender Beliebtheit. Durch seine ebene Struktur lassen sich ganz individuelle Gestaltungsmöglichkeiten auf der Dachfläche verwirklichen. Beispielsweise nutzen viele Flachdachbesitzer selbiges, um gerade in Städten eine eigene Terrasse entstehen zu lassen. Auch Solaranlagen werden häufig effizient auf Flachdächern installiert.
Der Nachteil eines Flachdachs besteht in der Struktur. Um der Einsturzgefahr vorzubeugen, müssen Flachdächer stets von zu hohen Lasten, wie beispielsweise Schnee, befreit werden. Dies ist oft zeit- und kostenaufwändig.

Pultdach:
Pultdächer haben nur eine geneigte Dachfläche und bieten somit einen optimalen Schutz gegen alle Witterungslagen, wie Sturm, Schnee oder Regen. Gerade aus diesem Grund ragen sie oftmals über den Giebel hinaus. Häufig an Designhäusern angebracht, bieten die durch Pultdächer entstehenden weiträumigen Giebelseiten Platz für riesige Fenstersysteme, die zu einer besonderen Helligkeit in den Räumen beitragen. Hier können Sie die Dachfläche eines Pultdachs berechnen


Weitere, aber nicht häufig vorkommende Dachformen, sind das Sheddach, das Bogendach, das Tonnendach, das Schmetterlingsdach, das Schleppdach, das Kuppeldach, das Rhombendach, das Kreuzdach, das Grabendach oder das Faltdach. Diese Dachformen werden häufig nur an architektonisch speziellen Gebäuden angebracht und spielen bei Wohnhäusern nur eine untergeordnete Rolle.

 

Wie berechnet man die Grundfläche eines Dachs?

Will man sein Haus neu eindecken, ist es notwendig zu wissen, wie viel Material man benötigt. Oft lässt sich die Dachfläche direkt aus den Bauplänen ablesen. Besitzt man dies jedoch nicht, so gestaltet sich das Vorgehen etwas schwieriger. Vorerst sollte man wissen, dass sich die Dachfläche in Quadratmetern angeben lässt. Zur Berechnung sollten mathematische Kenntnisse vorhanden sein. Hat man diese nicht, beauftragt man am besten einen Fachmann zur Bemessung des Daches.
Entscheidend ist vor allem die Form des Dachs. Grundsätzlich wird eine rechteckige Dachform mit der Länge mal der Breite berechnet. Hat das Dach mehrere rechteckige Formen, so addieren Sie diese einfach miteinander.
Komplizierter wird es bei verschiedenen Dachformen. Je nach geometrischem Gebilde müssen Sie hier fundierte mathematische Kenntnisse, wie beispielsweise die Winkelfunktionen oder die Dreiecksberechnung, aufweisen können.
Grundsätzlich ist zu beachten, dass Gauben oder Dachüberstände einkalkuliert werden müssen.

 



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