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Fußbodenheizung berechnen

Hier können Sie die Gesamtwärmeleistung einer Fußbodenheizung berechnen lassen. Geben Sie dazu unten die Wärmestromdichte nach oben und nach unten sowie die beheißte Fußbodenfläche ein.

Wärmestromdichte nach oben [W/m2]  
Wärmestromdichte nach unten [W/m2]  
Beheizte Fußbodenfläche [m2]  

Baut man gibt es viele unterschiedliche Räume mit ebenfalls unterschiedlichem Wärmebedarf. Die mittlere Wassertemperatur in den Rohren bestimmt den Bodenaufbau sowie der Verlegeabstand der Heizrohre bestimmt mit unterschiedlichen Bodenbelägen die Wärmestromdichte der Fußbodenheizung. Eine Fußbodenheizung bietet den Luxus selbst im Winter im Haus barfuß zu gehen. Schon die Römer verwendeten eine Fußbodenheizung und später circa 700 nach Christi nutzen auch die Koreaner diese angenehme Erfindung. In den 1970er Jahren setzte sich die behagliche Wärme komplett durch. Der Aufbau des Bodens und die Abstände der Verlegung lassen sich nur geringfügig anpassen. Der Raum mit der höchsten Heizlast muss mit mittlerer Heizwassertemperatur(Spreizung zwischen Vor- und Rücklauf) berechnet werden. Eine große Spreizung hat eine hohe Vorlauftemperatur, die je nach Art des Wärmeerzeugers den Wirkungsgrad reduziert. Damit die Vorlauftemperatur nicht zu groß wird, muss man eine relativ enge Spreizung von beispielsweise 5 K festlegen. Kleinere Spreizungen kann man berechnen.

Fußbodenheizung berechnen


Bei einem Wärmetransport im Raum mit thermischen Modellen, wird im Normalfall der Konvektionswärmestrom zwischen der aktiven thermischen Fläche und der Luft sowie zwischen den Raumoberflächen der Strahlungswärmestrom getrennt berechnet. Aus den jeweils einzeln bestimmten Wärmeströmen erfolgt dann auch der jeweilige Anteil an Strahlung.

Wärmestromdichte nach oben [W/m2] 100
Wärmestromdichte nach unten [W/m2] 120
beheizte Fußbodenfläche [m2] 200
die Gesamtwärmeleistung beträgt 44.000,00 W

Bei exakt der gleichen Wärmeleistung gibt es in der Betriebstemperatur nur kleine Unterschiede von Zehntel Graden, weil zum Beispiel Estrich ein schlechter Wärmeleiter ist mit einer Wärmeleitfähigkeit von circa 1,4 W /(mK). Ist die Innenseite einer Außenwand, nicht mit einer Tapete, sondern mit Kupferwellblech tapeziert, entsteht trotz der größeren Oberfläche, kein größerer Verlust an Wärme nach außen. Kennt man die voraussichtliche Rohrlänge eines Heizkreises, sowie die Wärmebelastung und die Spreizung der Temperatur zwischen Vor- und Rücklauf, ergeben Rohrlänge und Teilung die Fläche und deren Wärmeleistung. Wenn man maximal zulässige Druckverluste entwickelt stoppt man diesen Kreislauf.

Zur Berechnung der Fußbodenheizung ist die Basiskennlinie eine wichtige Kennzahl. In der Basiskennzahl wird der Zusammenhang zwischen der mittleren Fußbodenübertemperatur und der Wärmestromdichte angezeigt. Die Formel zur Berechnung der Fußbodenheizung ist folgende:
Wärmestromdichte in W/m²=8,92 W geteilt durch m zum Quadrat mal Grad Celsius(29 Grad bis 20 Grad) hoch 1,1= 100 = w dividiert durch m zum Quadrat.
Jede Erhöhung der Innentemperatur hat den Effekt einer geringeren Wärmestromdichte. Fußbodenheizung Hersteller liefern zu ihren Systemen für verschiedene Bodenbeläge und Rohrabstände Leistungsdiagramme aus denen die Wärmestromdichte grafisch abgelesen beziehungsweise ermittelt werden kann.




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