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Fußbodenheizung berechnen

Sie überlegen sich eine Fußbodenheizung anzuschaffen? Dann sollten Sie die Kosten im Blick behalten und abwägen, ob sich diese Anschaffung für Sie rentiert. Mit dem Hilfreiche-Tools-Rechners können Sie einfach, kostenlos und schnell die Kosten der Fußbodenheizung berechnen.

Wärmestromdichte nach oben [W/m2]  
Wärmestromdichte nach unten [W/m2]  
Beheizte Fußbodenfläche [m2]  

Fußbodenheizung berechnen mit unserem Online Rechner

Wer hat es nicht gerne schön warm im eigenen Heim, besonders wenn die Außentemperaturen im Winter gleich zweistellig in den Celsius-Minusbereich rutschen. Schon bei den alten Römern erfreute sich eine Fußbodenheizung großer Beliebtheit, und etwa 700 nach Christus auch in Korea. In Europa wurde diese Form des Heizens erst wieder ab 1970 wiederentdeckt und erfreut sich seither zunehmender Popularität.

In den letzten Jahren entscheidet sich fast jeder zweite Bauherr zu einer Flächenheizung. Neben Wandheizungen und Deckenheizungen bleibt die Fußbodenheizung die beliebteste Heizungsanlage.

Diese lässt sich auch noch nachträglich in eine Wohnung einbauen. Überdies fallen Wartungsarbeiten, wie ein hydraulischer Abgleich bei Druckverlust in den Heizungsrohren, seltener an.

Die Vorteile der Flächenheizungen werden durch eine Heizlastberechnung, dargestellt als Heizkurve, besonders deutlich. Diese Kurve zeigt an, ab wann bei welcher Außentemperatur welche Vorlauftemperatur notwendig ist. Die flache Heizkurve der Fußbodenheizung bedeutet Geld sparen.

Mit dem Hilfreiche-Tools-Rechner können Sie einfach, kostenlos und schnell die Berechnung der Gesamtwärmeleistung einer Fußbodenheizung vornehmen.

 

Wie der Fußbodenheizung-Recher funktioniert

Hersteller von Fußbodenheizungen liefern zu ihren Systemen für verschiedene Bodenbeläge und Rohrabstände Leistungsdiagramme, aus denen die Wärmestromdichte grafisch abgelesen beziehungsweise ermittelt werden kann.

Geben Sie in den Feldern die Wärmestromdichte nach oben sowie die Wärmestromdichte nach unten ein, jeweils in Watt pro Quadratmeter. Die Wärmestromdichte beschreibt die übertragene Wärmemenge oder die thermische Leistung. Im dritten Feld wird die Quadratmeterzahl der Wohnfläche, die mit einer Fußbodenheizungssystem versehen werden soll, eingetragen.

Klicken Sie nach der  Eingabe Ihrer Werte auf „Berechnen”, und die gewünschte Information über die Gesamtwärmeleistung, angegeben in Watt, erscheint im Textfeld.

Beispiel: Wärmestromdichte nach oben [W/m2] 100
Wärmestromdichte nach unten [W/m2] 120
beheizte Fußbodenfläche [m2] 200
Als Ergebnis wird angezeigt: Die Gesamtwärmeleistung beträgt 44.000,00 W

 

Wichtige Fakten zur Fußbodenheizung

Fußbodenheizungen gibt es als sogenannte Trockensysteme oder Nasssysteme.
Bei einem Nasssystem werden die Rohre direkt in den flüssigen Estrich verlegt, sind also völlig vom Boden umschlossen.

Beim Trockensystem werden die Rohre unterhalb des Bodenbelags in der Dämmschicht verlegt.

Trockensysteme eignen sich besonders gut für die Nachrüstung einer Wohnung mit einer Fußbodenheizung. Diese werden daher oft im Altbau oder in der Gebäudemodernisierung eingesetzt.

Elektrische Heizsysteme eignen sich ebenso für diese bei Warmwassersystemen üblichen Verlegungsarten.

 

Arten der Fußbodenheizungen

Es gibt zwei Arten von Fußbodenheizung: Warmwasser-Heizsysteme und elektrische Flächenheizung. Bei jeder Variante gilt es, das Für und Wider abzuwägen, wie etwa die Wärmeverteilung in einem Altbau bei dessen Nachrüstung, oder was an Gesamtwärmeleistung zu erwarten ist.

Letztere bezeichnet die Wärmeleistung eines Heizsystems von Flächenheizung oder Radiatoren, die erbracht werden muss, um die gewünschte Raumtemperatur zu erreichen.

Fußbodenheizung mit Warmwasser

Bei Warmwasser-Heizungen werden wenige Millimeter dünne Rohrleitungen, die meist aus Kunststoff, in der zu beheizenden Bodenfläche verlegt. Nur in Ausnahmefällen kommen auch Metallrohre, wie etwa aus Kupfer, bei Fußbodenheizungssystemen zur Verwendung. Am häufigsten werden sogenannte PE-X Rohre aus Polyethylen verwendet, da sie sauerstoffdicht sind und die Korrosion von Eisenteilen verhindern.

Zusätzlich gibt es eine Zwischenschicht aus Aluminium. Die Verlegung dieser Rohrleitungen erfolgt in Mäandern oder in Schneckenform. Letztere wird deswegen häufig bevorzugt, da die Wärmeverteilung gleichmäßiger ist.

Die Verlegung von Fußbodenheizungssystemen wird durch Kunststoffkapillarrohrmatten einfacher gemacht. Diese Matten führen auch zu einer besseren und gleichmäßigeren Temperaturverteilung.

Wichtig sind hierbei auch die Abstände zwischen den Röhrchen, welche dem Wärmebedarf angepasst werden können. Zu große Temperaturunterschiede durch zu große Abstände im Estrich sollten jedoch vermieden werden.

Elektrische Fußbodenheizung

Es gibt nicht nur warmwassergebundene Fußbodenheizungssysteme, sondern auch elektrisch betriebene Flächenheizungen: anstelle von Rohren werden Widerstandskabel oder Heizfolien mit eingearbeiteten Heizleitern entweder unter, im oder auf dem Estrich verlegt.

Wegen der geringen Bauhöhe sind elektrische Fußbodenheizungen besonders für die direkte Verlegung unter Fußbodenbelägen geeignet, beziehungsweise für die Nachrüstung einer Wohnung mit einer Fußbodenheizung.

Diese elektrischen Wärmeleiter können aufgrund des geringen Durchmessers ab 3 Millimeter im Kleberbett von Fliesen und Folien und sogar unter Laminat verlegt werden. Es gibt auch Heizmatten ab 2 Millimeter Höhe, die allerdings nicht für eine Vollheizung geeignet sind. Diese werden zur Fußbodentemperierung verwendet.

 

Die Vorteile einer Fußbodenheizung

Es ist natürlich die Behaglichkeit, die man bei einer Fußbodenheizung am meisten zu schätzen weiß. Nicht nur, dass es eine Fußbodenheizung, selbst im Winter im Haus barfuß zu laufen: Es ist auch unwahrscheinlicher, kalte Füße zu bekommen und deswegen zu frieren.

Das Vorurteil, dass Leute mit Durchblutungs- oder Venenproblemen Fußbodenheizungen eher meiden sollten, stimmt nicht. Moderne Fußbodenheizungen lösen weder Thrombosen aus noch Käsefüße, das kann in das Reich der Mythen verbannt werden.

Fußbodenheizungen sind nicht wesentlich teurer in der Anschaffung als herkömmliche Heizungssysteme. Sie helfen sogar Heiz- und Energiekosten sparen. Denn diese Art, Wohnräume zu beheizen, verbraucht viel weniger Energie als eine herkömmliche Heizung mit Radiatoren an der Wand. Eine Fußbodenheizung verteilt die Wärme im Raum viel effektiver und gleichmäßiger.

Räume lassen sich architektonisch viel einfacher gestalten, wenn es keine Heizkörper oder Rohre mehr gibt. Ein weiterer Pluspunkt ist hygienischer Natur: Radiatoren wirbeln Staub auf, was bei einer Fußbodenheizung nicht der Fall ist. Die trockene Wärme am Boden verhindert das Wachstum von Hausstaubmilben und überdies die Bildung von Schimmelpilz, sogar bei einem Teppichboden.

 

Fußbodenheizungen und alternative Energien

Ein Vorteil, wie bereits erwähnt, ist die geringe Vorlauftemperatur einer Fußbodenheizung. Dies ist  besonders wichtig für Solarwärmenutzung und Wärmepumpen. Besonders effektiv ist hier eine in den Estrich verlegte Bodenheizung, da sie als Wärmespeicher dient und die Effektivität von Heizkesseln steigern kann.

Allerdings – und das ist wohl der einzige echte Nachteil einer Fußbodenheizung – findet eine nur langsame Anpassung der Raumtemperatur statt. Dabei ist es nicht einmal die Heizung selbst, die zu langsam bei der Temperaturregulierung reagiert. Es ist die Tatsache, dass hier eine größere Fläche aufgewärmt werden muss und ein kalter Boden ziemlich lange braucht, um warm zu werden.

Das Gerücht, dass nicht jeder Fußbodenbelag geeignet ist für eine Fußbodenheizung, stimmt ebenfalls nicht. Die einzige Bedingung ist, dass Teppichböden und Beläge einen geringen Wärmewiderstand aufweisen müssen. Für Fußbodenheizungssysteme geeignete Beläge sind überdies eigens gekennzeichnet.

 

Wichtig: Den Fußbodenheizung-Rechner sowie alle in diesem Artikel enthaltenen Informationen haben wir zwar gründlich recherchiert, aber wir erheben keinerlei Anspruch auf Richtigkeit und Vollständigkeit. Wir beantworten gerne Fragen zum Fußbodenheizung-Rechner, übernehmen jedoch keinerlei Haftung, Verantwortung und Gewährleistung für die Ergebnisse.





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