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Heizkörper

Heizkörper berechnen

Sie sind gerade umgezogen, bauen sich ein Eigenheim, oder wollen renovieren? Die alten Heizkörper raus und neue rein – aber welche? Und welche Kosten kommen auf Sie zu? Mit dem Hilfreiche-Tools-Rechners können Sie einfach, kostenlos und schnell die Kosten für einen Heizkörper berechnen.

gewünschte Raumtemperatur [oC]  
Baujahr des Hauses  
Raumgröße [m2]  
Sicherheitsfaktor  

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Heizkörper berechnen und den Überblick behalten

Gute Heizkörper sind wichtig, schließlich soll die Raumtemperatur auch im nächsten Winter angenehm warm bleiben. Das hängt jedoch nicht nur von dem jeweiligen Heizkörper ab. Weitere wichtige Faktoren sind die Heizlastberechnung für den Raum, in welchem der Heizkörper installiert werden soll.

Aber auch wie die Heizlast des gesamten Gebäudes sowie die jeweilige Wärmeleistung der Heizung an der Raumgröße gemessen wird. Die Größe der Heizkörper hängt wiederum von baulichen Gegebenheiten ab, etwa wie breit die Fenster sind oder wie hoch die Brüstung ist.

Die Heizlast der eigenen Wohnfläche zu kennen, lohnt sich schon deswegen, um Energie zu sparen. Wenn etwa ein Heizkörper, wegen starker Hitzeentwicklung, nur auf kleiner Stufe laufen kann, oder die Räume trotz Heizung im Dauerbetrieb zu kalt sind, wird eine nicht ausreichende Heizkörperleistung berechnet. Die Geräte sollten dann auf jeden Fall ausgetauscht werden.

Damit man die Heizlastberechnung eines Gebäudes nicht selbst ermitteln muss, gibt es den sogenannten Energieausweis für jedes Bauwerk, wo der entsprechende Normwärmebedarf verzeichnet ist. Dabei entscheidend sind unter anderem:

  • Die Lage eines Gebäudes
  • Die Bauweise
  • Das Baujahr
  • Das Baumaterial
  • Die Wärmedämmung
  • Die Außenfläche
  • Die Anzahl der Fugen
  • Die Größe der Räume
  • Der Unterschied zwischen Außen- und Innentemperatur

Eine wichtige Rolle bei der Heizkörperberechnung spielen auch Vorlauftemperatur und Rücklauftemperatur. Klarerweise ist die Heizlast in einem Altbau größer als jene in einem gut gedämmten Neubau. Mit dem Hilfreiche-Tools-Rechner können Sie einfach, kostenlos und schnell berechnen, welche Heizleistung die Heizkörper in Ihrem Wohnbereich haben sollten.


Wie der Heizkörperrechner funktioniert

Um die benötigte Heizleistung Ihrer Heizkörper zu errechnen, wählen Sie in der untenstehenden Tabelle die gewünschte Raumtemperatur in Celsius aus. In der Skala zur Wahl stehen 18, 20 und 24 Grad.

Im Weiteren: das Baujahr des Hauses, hier finden Sie drei Jahreszahlen zur Auswahl, bis 1982, bis 1994 und ab 1994.

Die Raumgröße in Quadratmetern lässt sich frei eintragen.

Der Sicherheitsfaktor ist voreingestellt auf 1,3 und dient dazu, eventuelle Zusatzfaktoren wie zum Beispiel Wärmeverluste durch undichte Türen und Fenster in der Berechnung zu berücksichtigen.

Sie Können diesen Sicherheitsfaktor auch verändern und durch eine beliebige Kommazahl ersetzen.

Klicken Sie nach der Eingabe dieser vier Werte auf „Berechnen“, und die benötigte Information über die Heizleistung ihres Heizkörpers, angegeben in Watt, erscheint im Textfeld.
Diese Zahl gibt an, wie viel Wärmeleistung Ihr Heizkörper erbringen muss, um die gewünschte, von Ihnen angegebene Temperatur für den Raum in der angegebenen Größe zu erreichen.

Ein Rechenbeispiel:

Bei einer gewünschten Raumtemperatur von 20 Grad ein und dem ausgewählten Baujahr  "bis 1982", einer angenommenen Raumgröße von 30 Quadratmetern und dem voreingestellten Sicherheitsfaktor 1,3 erscheint in dem weißen Feld der Satz: "Die Heizleistung des Heizkörpers sollte mind. 4800 Watt betragen". Das heißt, dass die Heizung einen Mindestwert von 4800 Watt schaffen sollte, um einen Raum der angegebenen Größe auf 20 Grad aufheizen zu können.


Wichtige Fakten für die Auswahl von Heizkörpern

  • Heizkörper gibt es in verschiedenen Bauformen, Größen und Materialien. Die gängigste Bauform ist der Plattenheizkörper oder Flachheizkörper aus aus kaltverformten und rollgeschweißten Stahlblechen. Durch mehrlagige Wassertaschen und im Konvektionsstrom stehende, gefaltete Bleche werden große Oberflächen erzielt.
  • Diese Heizkörper können auch lackiert oder pulverbeschichtet werden und sind in unzähligen Ausführungen (Länge, Breite, Anschlüsse) und Farbtönen erhältlich und nach ihrer Montage sofort gebrauchsfähig.
  • Moderne Flachheizkörper weisen eine wesentlich höhere Materialeffizienz auf  als die alten Rippenheizkörper und funktionieren wegen die vergrößerten Oberflächen bereits bei niedrigen Vorlauftemperaturen.
  • Heutzutage gefragt sind auch Röhrenheizkörper aus Stahlrohr, die besonders im Sanitärbereich zum Einsatz kommen. Diese Bauform kann nicht nur praktisch als Handtuchtrockner genutzt werden, sondern wird auch aus ästhetischen Gründen bevorzugt.
  • Weitere Sonderformen von Heizkörpern sind Fußboden-und Wandheizungen, Deckenstrahlplatten sowie Hygieneheizkörper. Letztere sind besonders leicht zu reinigen und werden beispielsweise in Kliniken oder in Lebensmittelproduktionen eingesetzt.

 

Wissenswertes zum Thema Heizkörper

Die Wärmeleistung eines Heizkörpers wird durch die Gesamtwärmeleistung bezeichnet. In anderen Worten, jene Watt-Anzahl an Leistung, die ein Heizkörper erbringen muss, um einen Raum auf die gewünschte Temperatur zu erwärmen. Die Regelung namens DIN 4701 besagt, dass die Innentemperatur 20 °C in den Räumen, 15 °C Grad im Korridor und 24 °C im Bad betragen sollte.

Wesentlich zur Berechnung der Wärmeleistung ist klarerweise die Raumgröße. Diese Zahl berechnet man einfach, indem man die Länge des Raumes mit der Breite des Raumes multipliziert. Dieser Wert der Raumgröße wird wiederum mit einem Grundwert multipliziert, um die Wärmeleistung zu ermitteln. Üblicherweise wird ein  Grundwert von 80 Watt pro Quadratmeter angenommen.

Dieser Wert von 80 Watt bezeichnet man ein gut gedämmtes Haus bzw. eine Wohnung mit guter Wärmedämmung. Ein Beispiel:  Ein Raum mit einer Fläche von 6 Meter mal 8 Meter weist einen Wärmeleistungs-Grundwert von 3840 Watt auf. Hier wäre also ein Heizkörper notwendig, der mindestens 3,6 kW (Kilowatt) an Wärmeleistung erbringt, um den Raum auf 20 °C  Innentemperatur zu bringen, und zu halten.

Sollte es sich bei dem fraglichen Gebäude um einen wesentlich schlechter gedämmten Altbau handeln, liegt dieser Richtwert für die Heizlast bei 150 Watt je Quadratmeter Wohnungsfläche.

Die erforderliche Heizlast muss nicht unbedingt von einem einzigen Heizkörper getragen werden, sondern kann auch auf zwei Heizanlagen aufgeteilt werden.
Die korrekte Berechnung der Heizlast hängt von vielen unterschiedlichen und schwierigen Faktoren ab. Es gibt beispielsweise verbindliche Vorgaben für Heizungsanlagen in Gebäuden, die in der Norm DIN EN 12 831 ausdrücklich genannt werden. Diese Regelung beschreibt unter anderem ein Berechnungsverfahren zur Ermittlung der Heizlast von Gebäuden, wobei Normauslegungsbedingungen wie die Innen- und Außentemperatur berücksichtigt werden.

Eine fehlerhafte Berechnung von Wärmeleistung, Grundwerten und der Heizlast kann nicht nur zu einer völlig unzureichend dimensionierten Heizanlage führen. Die Folge wären etwa steigende Heizkosten, nur um die gewünschten Innentemperaturen zu halten.  Das sollte sich nicht nur negativ auf das Raumklima, sondern auch auf Ihre Brieftasche auswirken. Jegliche Berechnungen für die Dimensionierung von Heizungsanlagen sollten daher einem Fachbetrieb überlassen werden.

 

Wichtig: Die Ergebnisse des vorliegenden Hilfreiche-Tools-Rechners dienen ausschließlich als Orientierungshilfe und sollen nicht als endgültige Richtwerte verstanden werden. Den Heizkörper-Rechner sowie alle in diesem Artikel enthaltenen Informationen haben wir zwar gründlich recherchiert, aber wir erheben keinerlei Anspruch auf Richtigkeit und Vollständigkeit. Wir beantworten gerne Fragen zum Heizkörper-Rechner, übernehmen jedoch keinerlei Haftung, Verantwortung und Gewährleistung für die Ergebnisse.





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