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Heizung-Öldurchsatz berechnen

Hier können Sie den Heizung-Öldurchsatz berechnen lassen. Geben Sie dazu unten einfach nur die Heizungsnennleistung, den Heizwert sowie den Kesselwirkungsgrad ein.

Heizungsnennleistung [kW]  
Heizwert [kWh/l]  
Kesselwirkungsgrad  

Der Öldurchsatz einer Heizung ist eine wichtige Größe um die Heizkosten für ein Haus berechnen zu können. Aus ökologischer Sicht ist der Ölverbrauch einer Heizung eine Größe, die angesichts der kleiner werdenden Ressourcen immer mehr an Bedeutung gewinnt. Zudem ist der Verbrauch an Heizöl auch aus ökonomischer Sicht ein bedeutender Faktor, da die Heizkosten beispielsweise bei einem Privathaus das Gros der Kosten bedeutet. Erdöl ist zudem ein kohlenstoffhaltiger Brennstoff. Die Verbrennung kohlenstoffhaltiger Brennstoffe verursacht die immer öfter erwähnte Klimaerwärmung.

Es ist daher im Rahmen der Energiewende ein klar formuliertes Ziel der Politik, den Umstieg von Öl als Brennstoff auf erneuerbare Energien zu forcieren. Da eine einmal installierte Ölheizung jedoch nicht sofort ausgetauscht werden kann, weil dies mit immensen Kosten verbunden ist, sind viele Hausbesitzer zunächst noch an diese Form der Heizung gebunden. Die Ölheizung erzeugt Wärmeenergie, die meist in Form von Warmwasser in die Zentralheizung abgegeben wird. Weiterhin erzeugt die Ölheizung Warmwasser zum Verbrauch im Bad, der Dusche und in der Küche. Dabei wird im Verbrenner ein Luft-Öl-Gemisch verbrannt, was Energie in Form von Wärme erzeugt. Das Luft-Öl-Gemisch wird durch eine Düse gepumpt, welche einen feinen so genannten Ölnebel in den Brennraum befördert.

Dieser Ölnebel ist zündfähig und wird verbrannt. Nach einmaliger Zündung wird so ein Feuer unterhalten, das dauerhaft weiter brennt und von einem so genannten Flammenwächter überwacht wird. Da es viele verschiedene Konstruktionen von Ölheizungen gibt, unterscheiden sich diese wesentlich in ihrer Effizienz. So geben modernere Modelle einen deutlich höheren Anteil der erzeugten Energie dort ab, wo sie vorgesehen ist, nämlich für das Erhitzen des Wassers, während ältere Modelle oft einen hohen Energieverlust aufweisen. Die Qualität der Verbrennung spielt hier eine entscheidende Rolle, denn je rückstandsloser diese vonstatten geht, desto geringer ist auch der Ölverbrauch. Hier kommt es im Wesentlichen auf die Düse an, die wie bereits beschrieben, das Luft-Öl-Gemisch erzeugt.

Auch der Pumpendruck spielt eine entscheidende Rolle. Wenn diese beiden Faktoren optimal eingestellt sind, ist die Effizienz der Ölheizung am größten. Um hier eine Messbarkeit zu schaffen, setzt man die eingesetzte Energie (auch zugeführte Leistung genannt) in Form des Öls mit der so genannten Nutzleistung ins Verhältnis. Der ermittelte Wert ist der so genannte Wirkungsgrad. Im Zusammenhang mit der Ölheizung wird auch der Begriff Kesselwirkungsgrad verwendet. Diesem wird in der nachstehenden Berechnung eine zentrale Bedeutung zukommen.

Rechenweg, um den Heizungs-Öldurchsatz zu ermitteln


Bei der Berechnung des Öldurchsatzes wird das Zusammenspiel von Nennleistung, Heizwert und Kesselwirkungsgrad in seiner gegenseitigen Bedingung betrachtet. Die Nennleistung ist hierbei die Wärmeleistung die eine Heizung im Dauerbetrieb maximal abgeben kann. Der Heizwert gibt die Wärmemenge an, der bei der Verbrennung in einer Heizung maximal erzielt werden kann, ehe es zu einer Kondesation des Wasserdampfes kommt, welcher sich im Abgas der Verbrennung befindet. Das ist ein anderer Wert als der Brennwert, der letzteren Umstand nicht berücksichtigt. Umgangssprachlich bezeichnet man den Heizwert auch als "Energiegehalt" oder auch als "Energiewert". Der Kesselwirkungsgrad gibt wie bereits erwähnt das Verhältnis zugeführter Energie zu der Energie, die als nutzbarer Ertrag zurückgewonnen wird, an.
Die Berechnungsformel ist relativ simpel. Der Öldurchfluss ist der Quotient aus Nennleistung durch Heizwert mal Wirkungsgrad.

An einem Zahlenbeispiel sei dies nun veranschaulicht:


Nehmen wir an, eine Heizung hat einen Nennwert von 10 kw. (kw = Kilowatt) und einen Heizwert von 8 kwh/l (Kilowatt-Stunde pro Liter). Der Wirkungsgrad beträgt 0,84. Da der Wirkungsgrad eine dimensionslose Größe ist, gibt es hierzu keine Maßeinheit. Die Rechnung lautet nun:
10 kw / (8kwh/l+0,84) = 1,4881 l/h
Wer sich mit physikalischen Formeln auskennt und oben stehende Formel als Bruch formuliert, der erkennt, daß sich die kw gegeneinander wegkürzen lassen, so daß am Ende die Maßeinheit Liter pro Stunde herauskommen.

Benutzung des Rechners


Die Benutzung des Rechners ist nahezu selbsterklärend. Die zur obigen Berechnung notwendigen 3 Größen werden nacheinander in die dafür vorgesehenen Felder eingegeben.

Durch Betätigen des Buttons "Berechnen" wird die Berechnung gestartet und das Ergebnis erscheint im Lösungsfeld.

Das Ergebnis kann bei bedarf ausgedruckt werden.




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