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Lüftungswärmeverlust berechnen

Hier können Sie die Lüftungswärmeverlust berechnen lassen. Geben Sie dazu unten einfach nur den Lüftungswärmeverlust Koeffizienten sowie die Innen- und Außentemperatur an.

Lüftungswärmeverlust-Koeffizient [W/K]  
Innentemperatur [oC]  
Aussentemperatur [oC]  

Der Lüftungswärmeverlust ist der Wärmeverlust eines geschlossenen Raumes in einem Gebäude, der durch den Luftaustausch mit der Außenwelt entsteht. Das Ganze ist in der DIN EN 12831 geregelt. Um die Berechnung durchzuführen, benötigt man den Lüftungswärmeverlust-Koeffizient [W/K] sowie die jeweiligen Innen- und Außentemperaturen. Beim Lüftungswärmeverlust-Koeffizienten handelt es sich um die Summe der infolge des Luftaustauschs zwischen warmer Raumluft durch die kalte Außenluft je Grad Kelvin Temperaturdifferenz zwischen der Innen und der Außenluft entstehenden Wärmeströme .

Hierfür ein Berechnungsbeispiel: Bei einem Koeffizienten von 10 und 10 Grad Außentemperatur sowie 20 Grad Innentemperatur beträgt der Lüftungswärmeverlust 100,00 W. Die Berechnung und Ermittlung des Lüftungswärmeverlust- Koeffizienten ist vergleichsweise kompliziert. Bei der Ermittlung sollte deshalb ein erfahrener Heizungsbauer hinzugezogen werden, da dazu die entsprechenden Luftströme gemessen werden müssen.

Die entsprechenden Wärmeverluste eines Bauwerks bestehen aus den Transmissionswärmeverlusten (Übertragung der Wärme über die Außenwände sowie Fenster, Türen und das Dach), den Lüftungswärmeverlusten sowie den Wärmeverlusten der Heizungsanlage zusammen. Die Lüftungswärmeverluste entstehen dabei vor allem in den Wintermonaten, wenn die verbrauchte Raumluft beim notwendigen Luftaustausch durch kalte Außenluft ersetzt und dabei auch auf die Raumtemperatur von etwa 20°C erwärmt wird.


Durch die bessere Dämmung der modernen Gebäude hat der Lüftungswärmeverlust heute eine größere Bedeutung als früher.Bei alten Häusern sind die Wärmeverluste über die Außenmauern im Vergleich zu den Lüftungswärmeverlusten sehr viel höher. (75% Transmission, 25% Lüftung).
Je besser ein Haus oder Gebäude gedämmt ist, desto weniger Wärme entweicht durch die Außenwände, Fenster und Dächer verloren. Die Wärmeverluste über die Transmission werden dadurch zwar an sich stark reduziert. Allerdings sinken die Verluste über die Lüftung im Verhältnis dazu nur geringfügig. Sie lassen sich zwar durch den Einbau von modernen, dichteren Fenstern reduzieren, gleichzeitig erhöht sich aber ihr Anteil im Vergleich zu den entsprechenden Transmissionswärmeverlusten von einem Viertel auf 40%.

Deshalb hat die Reduktion der Lüftungswärmeverluste gerade in gut gedämmtem Gebäuden eine große Bedeutung. Hier lassen sich vor allem durch effiziente Lüftungstechniken nennenswerte Energieeinsparungen erzielen.

Wichtig ist hier vor allem eine möglichst luftdichte Bauweise. Hierbei ist es wichtig, sich möglichst von einem Fachmann beraten zu lassen. Eine luftdichte Bauweise hat dabei viele Vorteile. Dadurch wird verhindert, dass die kalte Außenluft unkontrolliert durch eventuelle Fugen in das Gebäude eindringt und die warme Raumluft ungewollt hinausströmt. Leckagen und undichte Fensterfugen in Dächern und den Wänden führen damit nicht mehr zu Zugerscheinungen und vermeidbaren Energieverlusten.
Außerdem sorgt die luftdichte Bauweise dafür, dass eventuell vorhandene feuchtwarme Raumluft in die gedämmten Bauteile eindringt. Denn ansonsten kann die feuchte Luft in den Luftblasen innerhalb der baulichen Konstruktionen abkühlt und der dadurch verursachte, überschüssige Wasserdampf dann kondensiert, was zu Feuchteschäden führt.




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