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Lüftungswärmeverlust-Koeffizient

Hier können Sie den Lüftungswärmeverlust-Koeffizient berechnen lassen. Geben Sie dazu unten das Raumvolumen  sowie den Mindestlustwechsel an.

Raumvolumen [m3]  
Mindestluftwechsel [l/h]  

Lüftungswärmeverlust bedeutet, das Wärme durch Lüften verloren gegangen ist.bei Ofenheizung oder undichten Fenstern ist der Verlust an Lüftungswärme größer als der Bedarf an Lüftungswärme und bei hoher Dichtheit der Luft ist es meistens umgekehrt. Dazu gehören auch die Verluste, wo Wärme ohne Kontrolle durch undichte Fugen in Fenstern entströmte oder auch Abwässer. Der Lüftungswärmeverlust ist ein Energiestrom und der Koeffizient wird in der Leistung W angegeben. Die Summe der Wärmeverluste muss man durch Heizwärme ersetzen, wenn man die Raum Innentemperatur behalten will. Der ständige Luftwechsel jedes Gebäudes mit der Umwelt erzeugt Wärmeverluste. Für einen bestimmten Zeitabschnitt,beispielsweise Heizperiode oder für einen Monat oder ein Jahr bezeichnet man als Lüftungswärmeverlust HV.

Berechnung Lüftungswärmeverlust


Der Lüftungswärmeverlust für einen beheizten Raum setzen sich aus folgenden Teilen zu einer Formel zusammen: Norm-Lüftungswärmeverlustkoeffizient in Watt pro Kelvin [W/K]und aus der Norm-Innentemperatur des beheizten Raumes in Grad Celsius sowie aus der Norm-Außentemperatur in Grad Celsius.
Beispielrechnung: Ein Raumvolumen hat 100 Kubikmeter und der Mindestluftwechsel ist 50 l/h dann beträgt der Lüftungswärmeverlust-Koeffizient 1.700,00 W/K.

Der Wärmeverlustkoeffizient bei Fenster ist wie folgt : Bezieht man die Wärmeleistung auf einen Quadratmeter Fensterfläche, ist die zur Erwärmung der durch Fugen eindringenden Luft von Außen von 1 K nötig. Der Wärmeverlustkoeffizient ist die Leistung, die benötigt wird, um die eindringende Luft durch 4 m Fugenlänge um 1 Grad mehr zu erwärmen.

Für ein Reihenhaus berechnet man so: wf = 0,73 mal a mal v1,33
Für ein Einzelhaus gilt folgendes : wf = 1,02 mal a mal v1,33
durch Überlagerung eines Tag beziehungsweise Nacht Betriebes per Nachtabsenkgerät kann die Lüftungswärme vermindert werden.

Zugluft kann bei Verwendung von Außenwandluftdurchlass auch verhindert werden, wen man folgende Dinge beachtet und eine bestmögliche Behaglichkeit der Thermik erreichen möchte.
Wenn möglich die Heizfläche an der Außenwand unter dem Fenster anbringen und die Zulufteinrichtung möglichst weit oben unter der Decke oder zwischen Fenster und Heizkörper anbringen.

Winddrucksicherung verwenden und die Luftmenge je Zulufteinrichtung so auslegen, das sie bei Nennlüftung nicht mehr als circa. 30 m³/h entspricht.

Maximal 8 Pa bei Nennlüftung für den Auslegungsdruck und 4 Pa bei Verwendung in Räumen mit einer Feuerstätte, beispielsweise Kamin, die abhängig von der Raumluft ist.

Die Lufteinströmung parallel zur Innenwand eingehen lassen an der Zulufteinrichtung, dann hat man am wenigsten Lüftungswärmeverlust. Sind Abluft und Zuluft gut geregelt geht wenig Lüftungswärme verloren. Der Energiebedarf lässt sich dank hoher Dämmqualität reduzieren und auch die Rückgewinnung von Lüftungswärme senkt den Bedarf an Energie.




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