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Relative Luftfeuchte berechnen

Hier können Sie die relative Luftfeuchte berechnen lassen. Geben Sie dazu unten die absolute Luftfeuchte sowie die maximale Luftfeuchte ein.

absolute Luftfeuchte [g/kg]  
maximale Luftfeuchte [g/kg]  

Die relative Feuchte (r.F.) entspricht dem Verhältnis der objektiv vorhandenen absoluten Feuchte zur höchstmöglichen Aufnahmemenge an. Die relative Luftfeuchte wird dabei mit einem Hygrometer, auch Hygrotemperaturmessgerät genannt, gemessen. Das Gerät ist mit einer Skala von 0bis 100 versehen. 0% entspricht vollkommen trockener Luft. Bei 100 % ist die Luft voll und ganz gesättigt. Dies ist zum Beispiel in einem Dampfbad oder einer Nebelwolke der Fall. Der normale physiologische Behaglichkeitsbereich befindet sich im Bereich von 40 - 65 % r.F. Warme Luft kann mehr Wasser aufnehmen als kalte. Deshalb empfindet der Mensch die Luft im Winter als trocken und im Sommer als schwül.

Die absolute Luftfeuchte x gibt dabei die Wassermenge an, das in Dampfform in der entsprechenden Luftmenge enthalten ist (dies entspricht der Masse des Wasserdampfs in g pro Kubikmeter Luft). Die maximal erreichbare absolute Luftfeuchte ist also derjenige Gehalt an Dampf pro m3 Luft, den die luft bei entsprechender Sättigung maximal aufnehmen kann.
Bei sinkender Temperatur bildet sich dann Kondensat in Form von Regen oder Nebel, wenn die der jeweiligen Lufttemperatur entsprechende Sättigungsfeuchte der Luft(Sättigungskonzentration/maximale Feuchtigkeit Pw,max) erreicht wird

Es wird also ganz einfach die relative Luftfeuchte in das Verhältnis zur absoluten Luftzfeuchte gesetzt. Bei einer absoluten Luftfeuchtigkeit von 5 und einer relativen Luftfeuchtigkeit von 1 liegt die Relative Luftfeuchte bei 20 Prozent.

Vor allem in der kalten Jahreszeit ist es sinnvoll, zur Messung ein Hygrometer oder ein Hygrotemperaturmessgerät einzusetzen, damit man die aktuelle relative Luftfeuchtigkeit feststellen und entsprechend reagieren kann. Ein Beispiel dafür ist ein durch eine kontrollierte Wohnungslüftung (KWL) trotz niedriger Außentemperaturen verursachter zu hoher Luftwechsel. .
Ist die relative Feuchte zu niedrig, dann ist das oft Ursache für Konzentrationsmangel, Atemwegsreizungen, Atemwegsinfekte.oder auch Kopfschmerzen. Hinzu kommt eine zu hohe Staubbelastung, die bei zu niedriger Luftfeuchtigkeit ebenfalls zunimmt. Dieser Staub verstärkt das entsprechende Trockenheitsgefühl auf den Schleimhäuten.Auch das Risiko, sich mit dem Influenza-Virus anzustecken, steigt bei einer zu hohen Luftfeuchtigkeit erheblich, da die Viren dann eine sehr viel höhere Lebensdauer haben. Ist die relative Luftfeuchtigkeit zu hoch, dann kommt es auch zu Schimmelpilzbildung und dadurch zu Bauschäden. Besonders gefährdet sind hier nicht beheizte Räume mit offenen Türen zu beheizten Zimmern. Außerdem fördert eine zu feuchte Umgebung auch das Wachstum von Viren, Bakterien und Milben, da sich diese In feuchter Umgebung besonders wohl fühlen.

Für gewerbliche Zwecke und auch "Bastler" ist der Einsatz eines speziellen Datenloggers empfehlenswert, um die relative Feuchte des Zimmers, die Wandtemperatur sowie Raumtemperatur und Druck über einen längeren Zeitraum zu dokumentieren.




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