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Schneelast berechnen

Berechnen Sie schnell und einfach die Schnelllast. Hierzu geben Sie einfach folgende Fakten ein: die Schneelastzone, Höhe des Bauwerkstandortes über NN [m] und die Dachneigung [grad]. Als Ausgabe erhalten Sie die Schneelast in kN/m².

Schneelastzone  
Höhe des Bauwerkstandortes über NN [m]  
Dachneigung [grad]  

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Möchte man die Schneelast, zum Beispiel für sein Hausdach, für das Dach von seinem Gartenhaus oder von seinem Carport berechnen, kann man dieses kostenfrei und schnell mit diesem Onlinerechner tun. Dies spart auch Zeit im Vergleich zu Berechnung der Schneelast auf Papier mit der Formel. Zumal es auch keine einheitliche Formel für die Berechnung der Schneelast gibt. Vielmehr ergibt sich die Formel für die Berechnung der Schneelast aus der Schneelastzone. So lautet zum Beispiel die Formel für die Berechnung der Schneelast in der Schneelastzone wie folgt: 1 sk = 0,19 + 0,91 * ((A+140)/760)², während die Formel für die Schneelastzone 3 schon wieder anders mit sk = 0,31 + 2,91 * ((A+140)/760)² lautet. Insgesamt gibt es fünf verschiedene Formeln für die Berechnung der Schneelasten.

So funktioniert der Onlinerechner für die Berechnung der Schneelast


Damit man die Schneelast berechnen kann, muss man die Felder im Onlinerechner ausfüllen. Eines der Felder im Onlinerechner ist hierbei die Schneelastzone. Ganz wichtig für die Berechnung der Schneelast, ist die Schneelastzone. In Deutschland gibt es keine einheitlichen Schneelastzonen, vielmehr gibt es regionale Unterschiede wo mal mehr und mal weniger Schnee fällt. Insgesamt gibt es drei Schneelastzonen, angefangen von der Schneelastzone 1 bis 3. Wobei die Schneelastzone 3 die Zone mit dem stärksten Schneefall ist. Mit Zonen wie 1a oder 2a gibt es zusätzliche Aufstufungen bei den Schneelastzonen.

Dachneigung und Bauwerkshöhe in den Onlinerechner eintragen


Ein weiteres Feld im Onlinerechner für die Berechnung der Schneelast, ist die Dachneigung. In diesem Feld muss man die Dachneigung von seinem Hausdach eintragen. Wobei hier natürlich der Grundsatz gilt, je steiler die Dachneigung ist, umso geringer ist die Schneelast. Im letzten Feld im Onlinerechner muss man den die Bauwerkshöhe angeben. Hat man jetzt die drei Werte in den Onlinerechner eingetragen, muss man lediglich noch die Schaltfläche "Berechnen" klicken. Bereits nach kurzer Zeit bekommt man schon sein Ergebnis zur Schneelast. Wer sich jetzt fragt was das Ergebnis über die Schneelast aussagt, so kann man dies einfach beantworten. Anhand der Werte wie die Bauwerkshöhe, die Dachneigung und die Schneelastzone wird das maximale Gewicht an Schnee, die Schneelast pro Quadratmeter Dachfläche errechnet. Dieser Wert ist dann einer der maßgeblichen Größen die beim späteren Bau berücksichtigt werden müssen. Der Onlinerechner arbeitet auf der Grundlage der unterschiedlichen Formeln zur Berechnung von Schneelasten.

So haben Sie die Berechnung zur Schneelast jederzeit zur Hand


Hat man mit dem Onlinerechner die Schneelast berechnet, besteht sicherlich bei vielen den Wunsch dieses Ergebnis aus der Berechnung dauerhaft zu haben. So das man zum Beispiel jederzeit seine Berechnung nachvollziehen kann. Der Onlinerechner für die Berechnung der Schneelast verfügt über keine Speichermöglichkeit, dafür aber über eine Druckfunktion. So kann man nach der Berechnung der Schneelast, das Ergebnis über die Schaltfläche "Drucken" sich einfach ausdrucken lassen.

Für was braucht man eigentlich Berechnungen zur Schneelast?


Wer sich fragt wozu man die Berechnungen zur Schneelast braucht, so ist dies ganz einfach mit statischen Gründen zu beantworten. Grundsätzlich muss man immer bei einem Hausbau, aber auch beim Bau von Garagen, Carports oder Gartenhäuser die unterschiedlichen Wind- und Schneelasten die in Deutschland herrschen, berücksichtigen. Würde man dies nicht machen, würde sonst die Gefahr groß sein, dass zum Beispiel ein Gebäude bei starkem Schneefall aufgrund der Schneelast auf dem Dach, einstürzt. Und dies will sicherlich keiner erleben.


Häufig gestellte Fragen

Was sind Schneelastzonen, welche gibt es und wodurch unterscheiden sich diese?

Zur Ermittlung der korrekten Bemessungsgrößen der Schneelast werden Gebiete in Schneelastzonen eingeteilt. Diese lauten Zone 1 und 1a, Zone 1 und 2a sowie Zone 3. Für Deutschland gelten diese fünf Schneelastzonen, die sich anhand der Schneelastzonenkarte gemäß DIN 1055-5 „Lastannahmen für Bauten- Verkehrslast; Schneelast und Eislast“ ablesen lassen. Um die Schneelast einer bestimmten Region zu erhalten, wird die dortige Schneelastzone angenommen, um anhand der Geländehöhe über NN (Normal Null) eine exakte Zuordnung vorzunehmen. Demnach gehört beispielsweise Berlin zur Schneelastzone 2 und wird aufgrund der geografischen Höhe, die geringer ist als 200 Meter über NN, mit 0,85 Kilonewton pro Quadratmeter beziffert. Demgegenüber liegt Lindau am Bodensee zwar auch in derselben Schneelastzone, wird aber aufgrund der geografischen Höhe von mehr als 400 Metern über NN mit 1,21 Kilonewton pro Quadratmeter bemessen. Auf der anderen Seite liegt München zwar in der Schneelastzone 1, wird aber wegen der Höhe von über 500 Metern über NN mit 0,84 Kilonewton pro Quadratmeter trotzdem fast genauso bemessen, wie Berlin. Man geht also in Abhängigkeit von der geografischen Lage und Höhe eines Ortes davon aus, dass unterschiedliche Schneemengen zu erwarten sind, denen anhand der Schneelastzonen und der Höhenzuordnung Rechnung getragen wird.

 

Wie hoch darf die zulässige Schneelast sein?

Der errechnete Wert wird als zulässige Schneelast bezeichnet, anhand dessen das Dachtragwerk ausgebildet wird. Zusätzlich wird aber auch ein Sicherheitsnachweis aufgeführt, der mit weiteren Faktoren garantiert, dass das vorhandene Dachtragwerk der absehbaren Lasteinwirkung entsprechend bemessen wird. Aus diesem Grund kann keine pauschale Antwort gegeben werden, denn der jeweilige Höchstwert wird individuell ermittelt.

 

Wie sieht die Schneelastzonenkarten aus?


 

 

Wie wird die Schneelast berechnet?

Die Schneelast für die Dachflächen errechnet sich aus den Werten der charakteristischen Schneelast sk und dem Formbeiwert µ. Die charakteristische Schneelast wird ermittelt anhand der Schneelastzone und der geografischen Höhe. Der Formbeiwert ergibt sich aus der Neigung des Daches sowie der Dachform und reicht von 0,8 bei ebenen Flächen bis zum Wert Null bei einer Neigung von 60 Grad. Darüber hinaus muss bei aneinandergereihten Dächern ein Formbeiwert von 1,6 angenommen werden, um die erhöhte Last aufgrund von Schneeverwehungen zu berücksichtigen. Der Wert orientiert sich also an der absehbaren Last, die durch liegenden Schnee zu erwarten ist. Je flacher das Dach gestaltet wird, desto größer ist die voraussichtliche Last, da bei steilen Dächern der Schnee sehr wahrscheinlich abrutscht.

 



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