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Teichfolie berechnen

Sie legen in Ihrem Garten einen Teich an und suchen den optimalen Zuschnitt für Ihre Folie? Sie wissen nicht, wie viel Quadratmeter Sie für Ihren Wunschteich benötigen? Teichfolie berechnen Sie mit unserem Teichfolien-Rechner. Dieser ermittelt die benötigte Menge an Unterlage und die Zuschnitt-Maße unter Einbezug der technischen Eigenschaften.

Teichbreite [m]  
Teichlänge [m]  
Teichtiefe [m]  

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Berechnung mit dem Teichfolienrechner

Zur Ermittlung benötigen Sie die Angaben zur Länge, Breite und Tiefe Ihres geplanten Teiches. Der Rechner erfasst nach Eingabe der Daten die benötigte Menge und die Zuschnitt-Maße. Teichfolie berechnen Sie mit dem Teichfolienrechner, indem Sie die drei Felder Breite, Länge und Tiefe ausfüllen und auf den Button "Berechnen" klicken. Im Anschluss daran ermittelt das Tool die benötigte Länge und Breite für den Zuschnitt.

 

Teichfolie berechnen Sie außerdem mit folgenden Formeln:

Breite der Folie:

50 cm Randüberlappung + Tiefe + Breite + Tiefe + 50 cm Randüberlappung

Länge der Folie:

50 cm Randüberlappung + Tiefe + Länge + Tiefe + 50 cm Randüberlappung

Kommabeträge runden Sie auf. Beachten Sie, wenn Sie die Größe der Teichfolie berechnen, dass eine der beiden Seiten glatt durch zwei Meter teilbar ist.

 

So finden Sie die optimale Stärke für Ihre Teichfolie

Bei Teichen bis 70 Zentimeter Tiefe reicht eine 0,5 mm starke Folie aus. Ab 70 Zentimeter empfiehlt sich eine 1,0 mm dicke Teichfolie. Schwimmteiche oder Teiche ab 160 Zentimeter Tiefe benötigen eine 1,50 mm dicke Unterlage. Als Standardstärke erhalten Sie die 1,0 mm Teichfolie. Sie ist optimal für mittelgroße Gewässer. Unterlagen mit geringerer Dicke sind günstig, jedoch empfindlich. Sie eignen sich für kleine Teiche. Sie schützen die Folie, indem Sie zusätzlich ein Teichvlies verwenden und auf einen ebenen Boden ohne Steine und Wurzeln achten. Teichfolie berechnen Sie mit unserem Rechner.

 

Hilfreiche Tipps für das Messen der Teichgröße

Sie haben sich eine spezielle Form für Ihren Teich ausgesucht? Wir empfehlen Ihnen bei der Teichlänge, der Teichbreite und der Teichtiefe den jeweils höchsten gemessenen Wert anzugeben. Zur Messung eignet sich als Hilfsmittel eine handelsübliche Schnur. Dazu legen Sie diese durch die längste und durch die breiteste Seite des Teichs. Zur Länge und zur Breite addieren Sie jeweils eine Randüberlappung von einem Meter. Teichfolie berechnen Sie mit dem oben dargestellten Rechner.

 

Verschiedene Folien für den Teichbau

Generell stehen Ihnen zwei Folienarten zur Verfügung. Überwiegend verwenden Garten- und Landschaftsbauer PVC-Folie. Sie hat ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und ist langlebig. Bitte beachten Sie, dass die optimale Temperatur zum Verlegen von PVC-Teichfolie bei zehn bis 15 °C liegt.

Alternativ verwenden Teichbauer EPDM-Folie. Diese ist von erstklassiger Qualität und besitzt die folgenden Vorteile gegenüber der aus PVC:

  • hochwertige und flexible Teichfolie,
  • müheloses Verlegen,
  • größte UV- und Ozon-Beständigkeit,
  • umweltfreundlich,
  • bei Händlern bis zu zwanzig Jahre Garantie.

EPDM-Folien bestehen aus einem synthetisch hergestellten Kautschuk. Er altert langsamer als PVC. Von Nachteil ist der höhere Anschaffungspreis. Das Verlegen gestaltet sich zudem schwieriger, als es bei einer PVC-Folie der Fall ist.

 

Anleitung für den Teichbau

Egal, wie sich Ihr Traum vom eigenen Gartenteich gestaltet, erfordert Ihr Vorhaben, dass Sie sich umfassend vor dem Bau informieren und ihn sorgfältig planen. Die wichtigsten Schritte lesen Sie im Folgenden:

 

Fertigteich oder Folienteich für den Außenbereich?

Zu Beginn steht die Entscheidung, ob Sie lieber einen Fertigteich oder einen Folienteich bevorzugen. Folienteiche eignen sich für die Umsetzung individueller Projekte im Gartenbereich. Bei vorgefertigten Teichbecken gibt das Design die Sumpfzonen sowie Flach- und Tiefwasser-Bereiche vor. Diese Teichelemente erhalten Sie in allen Formen und Größen. Allerdings bieten sie nicht die Möglichkeit, Ihren Traumteich individuell zu gestalten.

 

Was Sie bei der Anlage eines Folienteiches beachten

Teiche mit Folie wirken natürlicher als vorgefertigte Schalenteiche. Damit realisieren Sie große Flachwasserzonen nach Ihrem Belieben. Sie benötigen dazu hochwertige, spezielle Teichfolien. EPDM-Folien sind haltbar, flexibel, verrottungs- und kältebeständig. Damit erfreuen Sie sich lange Zeit an Ihrem neuen Wasserobjekt. Je nach Händler erhalten Sie auf diese Folie bis zu zwanzig Jahre Garantie. Eine herkömmliche PVC-Folie bietet Ihnen diese Robustheit nicht.

Verlegen Sie bis 15 Zentimeter ins Wasser hinein spezielle Steinfolie, Böschungsmatten oder Steine, schützen Sie die Folie vor zu starker Sonneneinstrahlung. Eine größere Teichanlage benötigt eine dickere Teichfolie. Deren Farbe ist ebenso wichtig, denn dunkle Exemplare verbessern die Wasserspiegelung. Dadurch erscheint das Wasser tiefer.

Vor dem Verlegen der Teichfolie sorgen Sie für einen glatten Untergrund. Dieser ist frei von spitzen Steinen und unterfüttert mit einer Sandschicht. Zusätzlich verwenden Sie unter der Folie ein Schutzvlies. Teichfolie berechnen Sie mit unserem Teichfolien-Rechner.

 

Größe und Standort des Teiches wählen

Der nächste Schritt betrifft den Standort und die Größe Ihres Teichobjektes. Eine sorgfältige Planung ist essenziell. Spätere Änderungen sind schwierig und teuer. Ihre Vorlieben sowie die Beschaffenheit, Lage und Größe Ihres Gartens beeinflussen die Gestaltung Ihres Teiches.

Die Form Ihres Gartenteichs passt bestenfalls zur übrigen Gartengestaltung. Ihr Garten zeichnet sich durch geschwungene, naturhafte Konturen aus? In diesem Fall ähnelt die Form des Gewässers vorzugsweise diesen Maßgaben. Bei architektonisch gestalteten Gärten mit rechtwinkliger Linienführung eignen sich rechteckige, kreisrunde oder elliptische Wasserbecken.

Größere Gartenteiche wirken natürlicher und verströmen mehr Ruhe und Eleganz. Bei größeren Wassermengen stellt sich schneller ein ökologisches Gleichgewicht ein. Dadurch hält sich der Pflege-Aufwand in Grenzen. Beachten Sie, dass Sie je nach Größe eine Baugenehmigung benötigen. Die Bestimmungen unterscheiden sich nach Bundesland. Gartenteiche sind etwa ab 100 Kubikmeter Volumen oder 1,5 Metern Wassertiefe genehmigungspflichtig.

Der geeignete Ort für einen Gartenteich mit Zierfischen befindet sich in der Nähe der Terrasse. Die Lage ermöglicht es Ihnen, diese ausgiebig zu betrachten. Für Naturteiche nutzen Sie die Breite des Gartens. Sie locken viele Tiere an und sind an einem abgeschiedeneren Platz im Garten besser aufgehoben. Legen Sie Ihren Gartenteich an der tiefsten Stelle Ihres Grundstücks an, verleiht dies dem Gewässer mehr Natürlichkeit. Wasserspiele und designte Teiche integrieren Sie vorzugsweise in die Gestaltung Ihrer Terrasse.

Der passende Ort für Ihr Gewässer ist halbschattig bis sonnig. Für die Fische und die Wasserqualität sind bis zu sechs Stunden Sonneneinstrahlung am Tag ideal. Hegen Sie den Wunsch, Ihren Teich an stark sonnenbeschienenen Stellen aufzubauen, empfiehlt sich eine Abdeckung mit einem Sonnenschirm, Rand-Bepflanzungen und das Schaffen von zahlreichen Tiefwasserzonen. Sie verhindern damit die Wassererwärmung und den damit einhergehenden Algenwuchs.

Bauen Sie Ihren Teich nicht an einem komplett windgeschützten Bereich, sorgt der Wind für eine natürliche Sauerstoff-Anreicherung in Ihrem Gewässer und begünstigt den Gasaustausch. Eine Wassertiefe von mindestens 80 Zentimeter verhindert ein komplettes Einfrieren des Teiches im Winter. Teichfolie berechnen Sie nach der Planung mit dem Teichfolienrechner.

Laub und Nadelgehölze befinden sich idealerweise in einem großen Abstand. Herabfallendes Laub im Herbst wirkt sich negativ auf die Wasserqualität aus. Baum- und Strauchwurzeln beschädigen später die Teichfolie und erschweren das Ausheben der Teichgrube. Um stark wurzelnden Pflanzen wie Bambus einzugrenzen, eignen sich Rhizomsperren. Ihr Vorhaben erfordert, dass Sie zu Leitungen für Strom, Gas, Wasser oder Abwasser ausreichend Abstand halten und diese keinesfalls überbauen.





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