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Zuglufttemperatur im Winterbetrieb

Hier können Sie die Zuglufttemperatur im Winterbetrieb berechnen lassen. Geben Sie dazu unten die Heizlast, den Zugluft-Volumenstrom, die spez. Wärmekapazität der Luft sowie die Raumtemperatur ein.

Heizlast [W]  
Zugluft-Volumenstrom [m3/h]  
spez. Wärmekapazität (Luft) [Wh/m3/h]*K]  
Raumtemperatur [oC]  

Im Winter benötigen wir viel Energie um ein Gebäude auf eine bestimmte Temperatur zu erwärmen, beziehungsweise die erreichte Temperatur zu halten. Normalerweise könnte man sagen, daß, nachdem eine bestimmte Temperatur einmal erreicht wurde, muss keine weitere Energie mehr aufgewendet werden. Dem ist aber nicht so. Mehrere Faktoren sorgen dafür, daß ein Raum, oder ein ganzes Gebäude, beispielsweise ein Wohnhaus wieder abkühlt. Der bedeutendste Faktor hierbei ist die Zugluft. Die Zugluft ist der Austausch von Luft im Gebäude und der Luft außerhalb des Gebäudes. Dieser kann gewollt, bzw. unvermeidbar sein, zum Beispiel beim Lüften des Raumes oder Hauses, oder wenn wir Türen öffnen zum hinein- und hinausgehen.

Grundsätzlich sind wir im Zeitalter von Energiesparen und Energieeffizienz daran interessiert, die Zugluft nach Möglichkeit zu eliminieren, zumindest aber zu minimieren. Dazu werden im Hausbau Konzepte erarbeitet und angewendet, die die Zugluft auf ein Minimum reduzieren. Dies geschieht durch Wärmedämmung mit bestimmten Materialien, aber auch durch Entwicklung ganz spezieller Hauswände, die ein Maximum an Isolierung versprechen. Weiterhin wird bereits dreifach-Verglasung verbaut. Bei Energie-Effizienz- oder gar Passivhäusern kommen zudem noch besondere Steckdosen, so genannte zugdichte Steckdosen zum Einsatz. Zudem wird die Belüftung des Hauses über eine spezielle Lüftung gesichert. Diese wird über eine so genannten Kreuz-Gegenführung so geleitet, daß die kalte Luft von aussen nach innen an der warmen Luft, welche von innen nach aussen geleitet wird, vorbei strömt, so daß die abgeführte warme Innenluft die Wärme an die zugeführte kalte Außenluft abgeben kann.

Das Haus ist so strukturiert im Prinzip im Prinzip komplett luftdicht verpackt. Die Zugdichtigkeit eines Hauses kann mittels Wärmebildkameras, aber auch durch den so genannten Blower Door Test ermittelt werden. Dieses Verfahren basiert auf einer Differenzdruck Technik. Ein künstlich erzeugter Über- oder Unterdruck muss eine bestimmte Zeit gehalten werden bzw darf sich in einer bestimmten Zeit nur um eine feste Größe ändern. Der Blower Door Test ist ein anerkanntes Zertifikat für Passivhäuser und hat daher auch juristische Relevanz. Auch in der Klimatechnik spielt die Zugluft eine entscheidende Rolle. Die Differenz zwischen Außentemperatur und Innentemperatur kann positiv sein (wenn es innen wärmer sein soll, als aussen) sie kann aber auch negativ sein, (wenn es innen kühler sein soll als aussen). In beiden Fällen ist eine bestimmte Menge an Energie aufzuwenden, um die gewünschte Temperatur zu erreichen.

Berechnung der Zuglufttemperatur im Winterbetrieb


Um die Zugluft im Winterbetrieb zu berechnen, benötigen wir mehrere Variablen. Zunächst einmal wird die Menge des Luftstromes ermittelt. Die Menge der zu bewegenden und zu erwärmenden Luft ist eine bdeutende Größe in der Berechnung. Weiterhin wird die aufgewendete Energie benötigt. Weiterhin benötigen wir die spezifische Wärmekapazität der Luft. Diese liegt laut Tabelle bei 0,34kJ/m3. Als letzte Größe in der Berechnung benötigen wir die Raumtemperatur. In diesem falle die tatsächliche Raumtemperatur.

Schauen wir uns nun die Formel im einzelnen an, so haben wir: Zuglufttemperatur = Temperatur + Heizlast / Menge der Zugluft x spezifische Wärmekapazität.

Nehmen wir also an, es wird eine Heizlast von 100 W ermittelt, das Volumen der Zugluft beträgt 100 m3/Stunde, und die spezifische Wärmekapazität der Luft liegt laut Tabelle bei 0,34 kJ/m3. Die Raumtemperatur soll 20 Grad betragen.

Wir rechnen also 20 + 100/100/0,34 und erhalten einen Wert von 22,94. Dieses Ergebnis ist eine Gradzahl.

Benutzung des Rechners

Der online Rechner nimmt uns die Berechnung ab. Wir müssen lediglich die Abfrage-Felder mit den einzelnen Daten versehen. So ist im ersten Feld die Heizlast in der Maßeinheit Watt einzutragen. Im zweiten Feld darunter wird nach der Höhe des Zugluft-Volumens in Kubikmeter pro Stunde gefragt. Das darunter liegende Feld ist bereits mit der Konstante für die spezifische Wärmekapazität der Luft ausgefüllt. Im vierten und letzten Feld wird nach der Raumtemperatur in Grad Celsius gefragt. Nachdem alle Werte eingegeben worden sind, kann das Ergebnis mit der Schaltfläche "Berechnen" abgefragt werden. Das Ergebnis ist ein Wert in der Maßeinheit Grad Celsius und ist im Lösungsfeld darunter zu finden. Das Ergebnis kann bei Bedarf auch gedruckt werden.




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