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Drehleistung berechnen

Lassen Sie sich hier die Drehleistung berechnen. Geben Sie dazu unten lediglich den Drehmoment sowie die Drehzahl an.

Drehmoment [Nm]  
Drehzahl [1/min]  



Häufig gestellte Fragen

Was ist ein Drehmoment?

Bevor es an die Berechnung der Drehleistung geht, ist zunächst das Verständnis des Begriffes „Drehmoment“ erforderlich. Das Drehmoment gibt an, wie viel Kraft in einem bestimmten Abstand zum Drehpunkt (dem Zentrum der Rotationsbewegung, bei Motoren also der Welle) wirkt. Dieser Abstand wird auch Wirkabstand genannt und entspricht zum Beispiel bei einer Riemenscheibe dem Radius der Scheibe.

Berechnet wird das Drehmoment durch Multiplikation der wirkenden Kraft und des Wirkabstandes:

M = Kraft F * Wirkabstand l

Die Angabe des Drehmomentes erfolgt in Newtonmeter (Nm).

 

Was ist eine Drehzahl?

Die Drehzahl ist eine Kenngröße für die Geschwindigkeit einer Rotationsbewegung. Sie ist die mathematische Umkehrung der oben beschriebenen Periodendauer. Sie wird häufig in 1/min angegeben. Die Formel lautet:

n = 1 / T

 

Was versteht man unter Drehleistung?

Drehleistung ist die Umsetzung der Leistungsdefinition auf rotierende Systems wie Motoren oder Getriebe. Sie ist wie alle andere physikalische Leistungen auch ein Maß dafür, wie viel Arbeit in einer bestimmten Zeiteinheit verrichtet werden kann (P = W / t).

 

Wie wird die Drehleistung berechnet?

Die Drehleistung, die zur Abgrenzung zu anderen Leistungsarten häufig den Index „rot“ (für „Rotation“) erhält, wird unter Zuhilfenahme des Drehmoments und der Winkelgeschwindigkeit (omega) ermittelt:

Prot = M * omega
= Kraft F * Wirkabstand l * omega

Die Winkelgeschwindigkeit ist dabei abhängig von der Dauer einer vollständigen 360°-Drehung und wird wie folgt berechnet:

omega = 2 PI / T

(T ... Dauer für eine Umdrehung, auch Periodendauer genannt)
(PI ... Kreiszahl 3,1415...)

 

Wo findet die Berechnung der Drehleistung Ihr Einsatzgebiet?

Häufig wird Drehleistung durch Motoren erzeugt, anschließend aber in andere Leistungen umgewandelt. Exemplarisch seien hier Seilwinden oder Förderbänder genannt, die die Rotationsbewegung in eine geradlinige Bewegung umsetzen.

Aus der Sicht des Nutzers solcher Anlagen ist wiederum entscheidend, wie viel mechanische Arbeit von der Anlage in einer festgelegten Zeiteinheit geleistet werden kann. Aus der gewünschten mechanischen Arbeit lässt sich zunächst die erforderliche Drehleistung berechnen, auf die die Antriebe ausgelegt werden müssen. Dabei können auch Getriebe mit entsprechenden Über- oder Untersetzungen zum Einsatz kommen, die die zur Verfügung stehenden Drehzahlen an die gewünschten anpassen und gleichzeitig die vom Antrieb zur Verfügung gestellten Kräfte auf den Abtrieb transformieren.

 



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