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Gewichtskraft

Gewichtskraft berechnen

Hier können Sie in nur wenigen Schritten die Gewichtskraft berechnen lassen. Geben Sie dazu unten einfach nur die Masse des Körpers in Kg an.

Masse des Körpers [kg]  

Die Gewichtskraft bezeichnet die Kraft, welche durch ein Schwerefeld hervorgerufen, auf den Körper wirkt. Meist entspricht die Gewichtskraft der Gravitationskraft und ist immer auf das Schwerefeldzentrum gerichtet. Die Gewichtskraft sollte nicht mit der Masse eines Körpers verwechselt werden, da es sich dabei um einen unterschiedlichen, physikalischen Begriff handelt.

Resultat äußerer Einflüsse auf einen Körper

Die Gewichtskraft ist immer das Resultat eines äußeren Einflusses auf einen Körper und gibt an, wie stark ein Körper von dem Himmelskörper, auf welchem er sich befindet, tatsächlich angezogen wird, wobei die Masse ein Maß dafür ist, inwieweit ein Körper generell von Gravitationsfeldern beeinflusst wird und wie stark er sich Beschleunigungen widersetzt. Hingegen der Masse ist die Gewichtsjraft, welche auf einen Körper wirkt, abhängig von der Schwerebeschleunigung. Die Gewichtskraft ist immer das Produkt der Masse, welche mit der Beschleunigung multipliziert wird.

Mit dem Rechner die Gewichtskraft ganz unkompliziert ermitteln

Mittels des unkomplizierten Rechners kann die Gewichtskraft innerhalb weniger Augenblicke ganz einfach berechnet werden. In das Kästchen wird der Wert der Masse des Körpers in Kilogramm eingegeben. Der Rechner als hilfreiches Tool ermittelt nun die Gewichtskraft.

Berechnung der Gewichtskraft ist essenzieller Faktor in Betrieben und Produktionsstätten

In Betrieben und Produktionsstätten ist die Gewichtskraft von wesentlicher Bedeutung, da sie angibt, wie stark ein Körper beispielsweise auf einen Untergrund drückt oder an einer Aufhängung zieht. Des Weiteren wird der Wert der Gewichtskraft immer dann benötigt, wenn Güter, Waren oder Objekte auf ein anderes Höhenlevel angehoben werden müssen, da sie Aufschluss darüber gibt, wieviel Kraft zum Anheben der Güter benötigt wird. Bezüglich des Untergrundmaterials ist die Ermittlung der Gewichtskraft unabdingbar.

Durch Ermittlung der Gewichtskraft reibungslose Produktionsabläufe gewährleisten

In Warenlagern, Fabriken oder auf Baustellen zählt die Berechnung der Gewichtskraft zu den Grundfaktoren, um eine reibungslose Produktion und Arbeit gewährleisten zu können und um die Arbeiter und Arbeitsmaterialien, sowie den Untergrund zu schützen.


Häufig gestellte Fragen

Beispielrechnung für die Berechnung der Gewichtskraft aus der Praxis

Eine Europalette (120x80cm Kantenmaß) soll vom Boden aus auf einen LKW verladen werden. Sie ist mit Holzprofilen beladen, das Wiegeprotokoll weist 250kg als Bruttomasse aus. Zum Einsatz kommt ein Gabelstabler – welche Kraft muss er aufbringen, um die Palette auf Höhe der LKW-Ladefläche anzuheben (die Eigenmasse des Gabelstaplers wird nicht berücksichtigt).

Lösung:    

G    = m * g
    = 250 kg * 9,81 m / s²
    = 2452,5 N

Diese Gewichtskraft muss vom Gabelstapler überwunden werden, die Ware kann nur gehoben werden, wenn

FHub    > G

Erst wenn der Gabelstapler eine Kraft größer als 2452,5 N aufwendet, kann er damit die auf die Palette wirkende Gewichtskraft überwinden und die Palette anheben.

 

Was versteht man unter Gewichtskraft?

Die Gewichtskraft ist eine Kraft, die auf einen Körper wirkt und durch ein Schwerefeld  hervorgerufen wird. Sie ist immer auf das Zentrum des Schwerefeldes gerichtet und kann meist mit der Gravitationskraft gleichgesetzt werden.

Diese Gleichsetzung beinhaltet einen kleinen Fehler, der dadurch entsteht, dass rotierende Kraftfelder auch eine weitere, aus der Rotation stammende und Zentrifugalkraft genannte Kraft hervorrufen, die in die Gewichtskraft mit eingeht. Am deutlichsten wird dies bei einer Achterbahnfahrt, wo man sich in schnellen Kurven deutlich schwerer fühlt als vor Beginn der Fahrt.

Nicht zu verwechseln ist die Gewichtskraft aber mit der Masse eines Körpers, wie es umgangssprachlich oft geschieht („habe seit letzter Woche wieder Gewicht zugelegt“). Um den Unterschied deutlich zu machen, können die zwei folgenden Merksätze dienen:

1. Die Masse eines Körpers ist an jedem Ort gleich groß.
2. Die auf ihn wirkende Gewichtskraft hängt von seiner Schwerebeschleunigung ab.

 

Wie berechnet man die Gewichtskraft?

Die Gewichtskraft trägt das Formelzeichen G und wird wie andere Kräfte auch in Newton (N) angegeben. Ihre allgemeine Formel lautet:

G    = m * g

m     … Masse des vom Schwerefeld angezogenen Körpers in kg
g    … Beschleunigung (Gravitation), die auf den Körper wirkt in m / s²

Für Mitteleuropa gilt ein Wert von g = 9,81 m / s², in anderen Gebieten der Erde weicht der tatsächliche Wert aufgrund der Abplattungen an den Polen und veränderter Umfangsgeschwindigkeit an der Erdoberfläche davon ab.

Zum Vergleich: auf dem Mond beträgt die Gravitation nur ca. 1/6 der Erdgravitation – der gleiche Körper würde auf dem Mond also nur 1/6 seines irdischen Gewichts aufweisen!

Eine heute veraltete Einheit, bis ca. 1960 üblich, war die Angabe in der Einheit Kilopond (kp). 1 kp entspricht 9,80665 Newton.
Messtechnisch kann die Gewichtskraft auch mit Hilfe von Federkraftwaagen bestimmt werden (die Federkonstante gibt in diesem Fall den Maßstab vor, die Verlängerung ist proportional zur wirkenden Gewichtskraft) oder mithilfe von Vergleichswiegungen.

 

Wo findet die Berechnung der Gewichtskraft ihr Einsatzgebiet?

Die Gewichtskraft ist von entscheidender Bedeutung, wenn es darum geht, Waren und Güter auf ein anderes Höhenniveau anzuheben. Die Gewichtskraft ist schließlich die Kraft, die von einem Hebezeug (einem Kran oder einer Seilwinde) zum Anheben der Waren überwunden werden muss. Dies wird im folgenden Berechnungsbeispiel deutlich.

 



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