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Ermitteln Sie bei uns die optimalte Bestellmenge. Die optimale Bestellmenge ist die Wurzel aus (200xMxa)/(pxq)

M = Gesamtjahresbedarf
xopt = optimale Bestellmenge
p = Einstandspreis pro Mengeneinheit
a = auftragsfixe Kosten (bestellfixe Kosten)
q = Zins- und Lagerkostensatz pro Jahr (in Prozent)

Die optimale Bestellmenge weist somit die günstigste Kostensituation aus.

Optimale Bestellmenge

In der heutigen Zeit zählt Schnelligkeit, gerade wenn es um Waren geht. Zwischen Bestellung und Lieferung liegen in der Regel nur wenige Tage, dies ist meist der Wunsch der Kunden. Doch für die Firmen bedeutet dieses einen hohen Aufwand hinsichtlich der Logistik, aber auch bei den Kosten. Schließlich kann man nur das versenden, was man auch auf Lager hat. Doch ein Lager bedeutet automatisch auch Lagerhaltungskosten. Gerade wenn die Bestellmenge oder die Bestellhäufigkeit bei einem Produkt nicht stimmt, können schnell die Lagerkosten den Gewinn aufzerren. Dies kann sich natürlich kein Unternehmen leisten, das es an seinen Produkten nichts verdient.

Definition der optimalen Bestellmenge

Aus diesem Grund spricht man in der Beschaffungslogistik auch von der optimalen Bestellmenge.
Unter der optimalen Bestellmenge versteht man die Kosten aus der Verbindung zwischen den Bestell- und Lagerhaltungskosten. Zwischen der Beschaffung, sprich dem Einkauf und dem Lager besteht somit eine Verbindung, da bei den Stückkosten für ein Produkt nicht nur die Beschaffungskosten letztlich Einfluss auf den Endpreis haben. Auch die Kosten für das Lager, für Zinsen oder für die Verwaltung sind Kostenfaktoren.

Beschaffungsmenge und Stückkosten

Wird viel bestellt, hat dies sowohl für den Kunden als auch für das Unternehmen Vorteile. Zum einen verringern sich aufgrund der Beschaffungsmenge die Stückkosten, ferner entstehen durch die Bestellung keine größeren Kosten für den Lagerbestand. Natürlich sinken aber nicht nur die Kosten, sondern bei einem Kostenfaktor steigen sie auch. Die Rede ist von Bestellkosten, wird viel bestellt, muss natürlich auch viel versendet werden. Weitere Faktoren bei den Bestellkosten sind auch die Kosten für die Kommunikation und die Verwaltung. Je nach Unternehmen und Lager haben diese Bestellkosten für den Kunden im Vergleich zu den Kosten für die Lagerhaltung keine größeren Auswirkungen.

Einkauf in Losgrößen und die verschiedenen Verfahren

Natürlich kann ein Unternehmen nicht im Vorfeld absehen, wie gut ein Produkt bestellt wird. Dies bedeutet für das Controllierung eines Unternehmen, das bei Bestellungen für die nächste Planungsperiode, diese in dynamischen Losgrößen erfolgt. Hierbei werden nur geringe Mengen bestellt, so sind auch die Beschaffungskosten und die fixen Kosten für die Lagerhaltung niedrig. Dynamische Losgröße werden auch angewendet, wenn die Bestellungen im Planungszeitraum nur unregelmäßig eingehen. Anders wird die Mengeneinheit und der Einstandspreis ermittelt und bestellt, wenn feststeht, dass das Produkt bestellt wird. In einem solchen Fall erfolgt die Bestellung in Andler Losgrößen.

Für diese Unternehmen ist die optimale Bestellmenge wichtig

Bei fast jedem Unternehmen, gerade bei größeren Unternehmen spielt die optimale Bestellmenge eine große Rolle, um am Markt bestehen zu können. Zu diesen Unternehmen gehört sowohl die Industrie als auch der Handel, gerade der seit Jahren boomende Internethandel.

Nicht immer funktioniert das Verfahren der optmalen Bestellmenge

Das Verfahren der optimalen Bestellmenge wird zwar von vielen Unternehmen angewendet, es wird aber nicht unkritisch angesehen. Zum einen können bei der optimalen Bestellmenge nicht Faktoren wie die Qualität, die letztlich auch für den Verkauf eines Produktes maßgeblich ist, berücksichtigt werden. Auch werden nicht Faktoren wie die Auffüllzeiten von einem Lager berücksichtigt. Daher kann die optimale Bestellmenge nicht auf jedes Produkt auch angewendet werden. Gerade bei Produkten wie zum Beispiel Streusalz kann man den letztlichen Bedarf nicht absehen, weil keiner wirklich vorhersagen kann, wie ein Winter letztlich verläuft. Ist er zu warm und man hat dementsprechend nur wenig Schnee, ist der Bedarf an Streusalz nur gering. Ähnlich wie mit dem Streusalz, verhält es sich auch mit den Lebensmitteln. Da Lebensmittel einem Haltbarkeitsdatum unterliegen, kann unabhängig der Nachfrage keine größere Lagerhaltung erfolgen.

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