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Hier können Sie in nur wenigen Schritten den Rollwiderstand berechnen lassen. Geben Sie dazu unten einfach nur die Gewichtskraft und die Rollreibungszahl an.

Rollwiderstand

Was beeinflusst den Rollwiderstand?

Für die Bestimmung des Rollwiderstandes sind zwei Größen von Bedeutung:

Die Gewichtskraft (Formelzeichen FN) bestimmt, wie stark der Körper auf seine Unterlage drückt. Die Höhe dieser Kraft bestimmt die Verformung der beteiligten Flächen und damit die Höhe der Reibung. Die Angabe der Gewichtskraft erfolgt in Newton (N).

Die Rollreibungszahl (Formelzeichen cR) ist von den beteiligten Materialien abhängig, aber auch von den Geometrien der Kontaktflächen beider Körper. Die Rollreibungszahl ist dimensionslos.

Was versteht man unter einem Rollwiderstand?

Wird ein Körper mit gewölbter Oberfläche (zum Beispiel ein Rad) über eine Unterlage bewegt, dann führt der Körper eine Rollbewegung aus. Um diese Rollbewegung aufrecht zu erhalten, muss der Bewegung weiterhin Energie zugeführt werden. Diese Energie ist zur Überwindung des sogenannten Rollwiderstandes notwendig.

Ursache für diesen, die Bewegung bremsenden, Rollwiderstand ist die Tatsache, dass der Körper, aber auch die Unterlage durch den zwischen den Oberflächen bestehenden Druck verformt werden. Es entstehen Reibungskräfte, die in ihrer Richtung der gewollten Bewegung entgegen gerichtet sind.


Mit dem Rollwiderstand oder auch Rollreibung benannt ist eine Kraft gemeint, die einen rollenden Körper, wie beispielweise einen Autoreifen, abbremst. Ein Rollwiderstand hat Auswirkung auf einen Fußball oder einen Fahrzeugreifen. Bei niedrigen Geschwindigkeiten wird der Leistungbedarf von dem Rollwiderstand bestimmt und bei höherer Geschwindigkeit von dem Luftwiderstand. Es besteht ein Übergangsbereich indem sich die beiden Reibungsarten in dem gleichen Bereich bewegen. Dieser liegt bei den Autos in der Regel bei 70km/h. Die Berechnung lautet konkret: Rollwiderstand ist Rollwiderstandskoeffizient mal Normalkraft.

Wenn die Reifen abrollen, dann entsteht eine Verformung der rollenden Körper wie auch der Straße. Das hat zur Folge, dass die Kontaktkraft zwischen der Unterlage und dem Rollkörper asymmetrisch wird. Nicht nur die Reibung, die zwischen der Straße und den Reifen besteht, spielt eine entscheidende Rolle, sondern auch die Bewegung innerhalb der Reifen selber. Je nach Innendruck und Belastung wird der Reifen während des Abrollens mehr oder weniger auf der Fahrbahn eingedrückt. Auch die Geschwindigkeit spielt dabei eine Rolle, weil sich der Radhalbmesser ebenfalls vergrößert.

Der Rollwiderstand wird automatisch erhöht, wenn ein zu geringer Luftdruck des Reifens vorhanden ist. Dies gilt aber auch bei einem kleinen Raddurchmesser oder bei Breitreifen, vor allem wenn eine entsprechend hohe Walkarbeit vorhanden ist. Dies gilt auch ebenso bei einer zu starken Bremskühlung oder einem grobstolligen Profil.

Eine Verringerung des Rollwiderstands findet bei großen Rädern statt, wenn ein geringer Querschnitt vorhanden ist. Auch bei einer geringen Zuladung und geschlossenen Felgen findet dies statt, ebenso auf einer glatten Fahrbahn und bei schneller Fahrt.

Kann der Rollwiderstandsbeiwert um 10% gesenkt werden, sinkt auch der Kraftstoffverbrauch des Fahrzeugs um 1,6 %. Bei einem Auto, das zehn Liter auf einer Strecke von 100 Km verbraucht, sind das dann 0,16 Liter, die an Kraftstoff eingespart werden. Der Wert liegt deutlich unter dem, was eine bewusste Fahrweise erreichen kann.

Es gibt aufgrund des erhöhten Kraftstoffverbrauchs mittlerweile schon rollwiderstandsoptimierte Winterreifen und auch die Sommerreifen können durch den Luftdruck positiv oder negativ beeinflusst werden. Dabei spielt auch die Reifenbreite eine wesentliche Rolle.

Die rollende Reibung oder Rollreibung wird hauptsächlich in der Reifentechnologie verwendet und auch anderen Belangen, welche mit Autoteilen zu tun haben. Rund um das Auto und den Kraftstoffverbrauch wird dieser Ausdruck genutzt.

Je mehr Rollreibung ein Autoreifen überwinden muss, desto mehr Leistung muss der Motor erbringen und dabei wird viel mehr Kraftstoff verbraucht. Das kann bildhaft so erklärt werden, als ob ein Fahrzeug immer eine Steigung von 1% hinauffahren müsste. Der Widerstand nicht vollständig ausgeräumt werden, durch eine optimierte Rollreibung kann man dennoch auf Dauer sehr viel Sprit und Zusatzausgaben einsparen.
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