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Hier können Sie den Schweredruck berechnen lassen. Dazu geben Sie unten bitte lediglich die Dichte der Flüssigkeit oder des Gases sowie die Höhe ein.

Schweredruck

Wenn ein Körper mit seiner gesamten Kraft auf eine Fläche wirkt, tritt ein Druck auf. Ebenso kann diese Kraft auch die Gewichtskraft von einer Flüssigkeitssäule sein. Der Schweredruck wird auch als hydrostatischer Druck oder Gravitationsdruck bezeichnet.

Schweredruck als spezielle Form von Druck

Als Schweredruck wird ein solcher Druck bezeichnet, der in einer Flüssigkeit, unter dem Einfluss der Gewichtskraft der darüber liegenden Flüssigkeitssäule entsteht. Somit ist der Schweredruck eine spezielle Form von Druck, auf welchen jedoch alle für den Druck im Allgemeinen zutreffenden Aussagen gelten. In einer bestimmten Tiefe ist der Schweredruck in alle Richtungen gleich groß. Befindet man sich beispielsweise in einer Flüssigkeit, wie Wasser, in einer bestimmten Tiefe, so wirkt an dieser Stelle die Gewichtskraft der darüber liegenden Flüssigkeitssäule auf die Fläche. Die Kraft pro Fläche entspricht dem Druck, der von der Flüssigkeitssäule ausgeübt wird.

Der Schweredruck ist abhängig von der Dichte und der Beschaffenheit der Flüssigkeit

Der Schweredruck ist abhängig von der Beschaffenheit, der Dichte der Flüssigkeit, der Eintauchtiefe der Flüssigkeit und er maximiert sich, je tiefer in die Flüssigkeit eingetaucht wird und je höher die Flüssigkeitsdichte ist. In Wasser spielt der Schweredruck eine gesonderte Rolle, da das Element in der Technik und in der Natur die meist verbreitete Flüssigkeit darstellt. Um den Schweredruck berechnen zu können, müssen lediglich die Dichte der Flüssigkeit und die Höhe der Flüssigkeit über der Position bekannt sein.

Das hydrostatische Paradoxon

Ist der Schweredruck in einer Flüssigkeit abhängig von der Dichte und der Eintauchtiefe der Flüssigkeit, so ist er dies jedoch nicht von der Form des Gefäßes, was zu etlichen paradoxen Erscheinungen führt und weshalb in diesen Fällen von dem hydrostatischen Paradoxon gesprochen wird. Das Phänomen des hydrostatischen Paradoxons besteht darin, dass in unterschiedlich geformten Röhren, die miteinander verbunden sind und in welchen eine Flüssigkeit überall gleich hoch steht , trotz der unterschiedlichen Gewichte der Flüssikeitssäulen, das Gleichgewicht dennoch gehalten wird.

Anwendungsgebiete des Schweredrucks

In der Aquaristik ist der Schwerdruck ein wesentlicher Faktor.
Für Taucher beispielsweise ist es sehr wichtig, zu wissen, welchem Druck die Körpergase in einer bestimmten Tiefe ausgesetzt sind, um die tückische Taucherkrankheit zu verhindern zu können. Hinsichtlich von Wassertürmen, welche durch die Nutzung des hydrostatischen Drucks den nötigen Leistungsdruck für die Versorgung der Verbraucher erzeugen, ist der Schweredruck ein wesentliches Merkmal. Auch der Luftdruck ist eine Form von Schweredruck und entspricht nahezu dem Schweredruck in Flüssigkeiten. Aus diesem Grund spielt der Schwerdruck auch im Bereich der Luftfahrt eine wesentliche Rolle.
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