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Umrechner Kelvin

Sie haben brauchen einen Umrechner, um Kelvin in eine andere Temperaturmaßeinheit und umgekehrt berechnen zu können? Mit unserem kostenlosen Kelvin-Rechner können diese Einheit in alle wichtigen Temperaturskalen umwandeln.


Umrechnung:

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Der kostenlose Umrechner – Kelvin in alle gängigen Einheiten

Wie viel Grad Celsius sind 300 Kelvin? Und wie viel Fahrenheit wären das? Es ist schon eine Krux mit den verschiedenen Temperatureinheiten. Während Grad die Maßeinheit für Temperaturen in Europa ist, messen die Amerikaner in Fahrenheit – aber Kelvin sind etwas ganz besonderes, da diese Einheit weltweit anerkannt ist und die Temperatureinheit der Wissenschaft darstellt.

Will man also etwas über Europa hinaus eindeutig messen, geschieht das in Kelvin. Die Temperaturmessung und ihre Skalen sind nicht nur wichtig, um zu wissen, was in den Urlaubskoffer kommt (hier kommen eher Grad Celsius und Fahrenheit zum Einsatz), sondern ein essenzielles Werkzeug zur Erforschung, Messung und Bestimmung von wissenschaftlichen Prozessen in der Natur und im Labor. Ohne Kelvin-Skala, wäre das in der Form, in der wir es kennen, nicht möglich.

 

So funktioniert der Kelvin-Rechner

Geben Sie die Temperatur manuell in das erste Feld ein. Nun wählen Sie aus, wie herum Sie umrechnen möchten.

Es stehen zur Auswahl:

  • Kelvin in Fahrenheit
  • Celsius in Kelvin
  • Fahrenheit in Kelvin
  • Celsius in Fahrenheit
  • Fahrenheit in Celsius  

Klicken Sie auf „Berechnen“ und auf Wunsch auf „Drucken“, um das Ergebnis ausdrucken zu können.

Die einzelnen Temperaturskalen stehen sich wie folgt gegenüber:

Kelvin

293.15 K

1 K

274.15 K

255.927777778 K

Grad Celsius

20 °C

-272.15 °C

1 °C

-17.222222222 °C

Fahrenheit

68 °F

-457.87 °F

33.8 °F

1 °F

 

Was ist Kelvin genau?

Kelvin ist eine Temperaturmaßeinheit, die weltweit wissenschaftlichen Einsatz findet. Der Nullpunkt der Kelvin-Skala liegt bei -273,15 °C - dem absoluten physikalischen Nullpunkt. An diesem Punkt bewegen sich keine Teilchen mehr, da bei dem absoluten Nullpunkt keine Energie vorhanden ist.

Dementsprechend ist die Kelvinskala mehr als nur eine Temperaturskala – sie zeigt auch an, ob und wie viel Energie vorhanden wäre. Man kann mit Kelvin die verschiedensten physikalischen Effekte exakt messen (Aggregatzustandsänderungen, Farbtemperatur oder Volumenveränderungen).

 

Grad Celsius

Das uns so geläufige Grad Celsius (°C) ist im europäischen Raum, die Temperatureinheit der Wahl. Der schwedische Astronom Anders Celsius stellte 1743 eine hundertteilige Temperaturskala vor. Seine Ankerpunkte waren der Gefrier- und Siedepunkt des Wassers bei Normaldruck.

Den Bereich dazwischen unterteilte er, gemessen mit einem Quecksilberthermometer, in 100 Abschnitte, die er als Grad bezeichnete. Anders als bei der modernen Celsius-Skala benannte er den Siedepunkt mit 0 Grad und den Siedepunkt mit 100 Grad. Das wurde erst durch seinen Freund Carl von Linne kurz nach dessen Tod 1744 geändert.

 

Fahrenheit

Ohne Daniel Gabriel Fahrenheit hätte Celsius ein Problem mit der Unterteilung gehabt, denn dieser erfand zu Beginn des 18. Jahrhunderts das Quecksilberthermometer. Er hatte andere Ankerpunkte und benannte den Nullpunkt bei -17,8 °C, in dem er eine Eis-Salz-Kältemischung verwendete.

Dementsprechend anders fiel seine Fahrenheit-Temperaturskala aus. Für eine Umrechnung in Fahrenheit muss man die Celsiuszahl x 1,8 + 32 nehmen. Zunächst war seine Skala auch in Europa in Gebrauch, bis Celsius eine umgangsfreundlichere Skala schuf. Heute wird Fahrenheit nur noch in den USA verwendet.

Auf der Fahrenheitskala beruht auch die Maßeinheit Rankine, die jedoch (ebenso wie die Réaumur-Skala) keine SI-Einheit darstellt, und heute so gut wie keine Bedeutung mehr hat.

 

Die Geschichte des Kelvin

Der Physiker William Thomson führte 1848, im Alter von 24 Jahren, die wissenschaftliche Temperaturskala Kelvin. Dies geschah im Rahmen seiner bahnbrechenden Arbeit zur Thermodynamik auf Basis der Carnotschen Wärmetheorie. Zu dieser Zeit hieß die Maßeinheit noch nicht Kelvin (K), sondern „Grad Absolut“, kurz: °A. Im SI-Einheitensystem galt von 1948 bis 1968 das °K (Grad Kelvin, bis 1954 auch „Grad Absolut“) als Temperatureinheit.

Thomson wurde als Sohn eines Mathematikers in Belfast, Irland geboren. Seine Mutter starb, als er sechs Jahre alt war und sein Vater unterrichtete ihn und seine Geschwister zu Hause. Als Thomson 22 Jahre alt war, zog er nach Glasgow, Schottland, weil er einen Lehrstuhl an der dortigen Universität bekam. Als Anerkennung für seine Lebensleistung wurde er 1892 geadelt und zu Lord Kelvin of Largs. Den Namen suchte er sich selbst aus: Largs war sein Wohnort und Kelvin war ein kleiner Fluss in der Ortschaft.

 

SI-Einheitensystem

Im internationalen Größen- und Einheitensystem werden die sieben Basisgrößen durch die folgenden Basiseinheiten benannt und im SI-Einheitensystem wie folgt definiert.:

  • Meter (m)
  • Kilogramm (kg)
  • Sekunde (s)
  • Ampere (A)
  • Kelvin (K)
  • Mol (mol)
  • Candela (cd)

Die Temperaturdifferenzangabe Grad ist durch das Kelvin abgelöst worden. Bis 1967 lautete der Einheitenname Grad Kelvin, das Einheitenzeichen war °K. Außerhalb der wissenschaftlichen Welt findet Kelvin kaum Einsatz, da der Umgang mit Grad Celsius bzw. Fahrenheit leichter ist.

Wie bei allen SI-Einheiten angestrebt, soll auch das Kelvin zukünftig unabhängig von Materialien definiert, also auf Naturkonstanten zurückgeführt werden, wie das zum Beispiel beim Meter inzwischen der Fall ist. Deshalb wird an einer Neudefinition des Kelvin gearbeitet. Mit daran arbeitet u. a. die Physikalisch-Technische Bundesanstalt im Bereich der primären Thermometrie für niedrige Temperaturen. Noch 2017 soll es einen Durchbruch in Hinsicht auf noch mehr Genauigkeit geben.  

 

Kelvin als Messgröße für Farbtemperaturen

Mit Kelvin wird nicht nur die reguläre Temperatur gemessen, sondern auch die Farbtemperatur bestimmt. Anders als Lumen oder Watt, mit denen die Helligkeit gemessen wird, ist die Farbtemperatur der Farbeindruck einer Lichtquelle und eine vereinfachte Darstellung der spektralen Charakteristik.

Mit Kelvin-Angaben wird ein Farbton von Lichtquellen gleicher Strahlkraft auf einer Skala verortet. Dieser Wert ist besonders in der Fotografie und auch beim Kauf von Leuchtmitteln wichtig. Eine niedrige Kelvinzahl bedeutet warmes Licht (1500 K = Kerzenlicht) und eine hohe Zahl, besonders kühles Licht (5500 K = starkes Blitzlicht).
 

Wichtig: Der Kelvinumrechner von Hilfreiche-Tools ist eine reine Orientierungshilfe. Alle Ergebnisse sowie alle in diesem Artikel enthaltenen Informationen haben wir zwar gründlich recherchiert, aber wir erheben keinerlei Anspruch auf Richtigkeit und Vollständigkeit. Diese Berechnung ist nur für Ihre Informationszwecke gedacht. Wir beantworten gerne Fragen zum Umrechner in Kelvin, übernehmen jedoch keinerlei Haftung, Verantwortung und Gewährleistung für die Ergebnisse.





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