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WHOIS-Abfrage

WHOIS Informationen über eine Domain abfragen

Domain (ohne www oder Subdomain)

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Webmaster aufgepasst - wer eine Webseite betreibt oder eine Plattform unterhält, der sollte sich die WHOIS Abfrage einmal genauer ansehen. Sie liefern wertvolle Informationen für alle Inhaber von Internetseiten und werden immer noch viel zu selten genutzt. Wissen ist Macht, sagt man auch, und damit sind die WHOIS Abfragen ein wichtiges Instrument, um sein Wissen über seine User zu vergrößern.

Was versteht man unter einer WHOIS-Abfrage?

Eine WHOIS-Abfrage ist ein Internetprotokoll, welches als Eingabewert eine IP Adresse benötigt. Hierbei handelt es sich um ein Protokoll, welches nicht genormt ist und damit verschiedene Rückgabewerte liefern kann.

Eine WHOIS Abfrage hilft zu erkennen wer der Inhaber einer IP Adresse ist oder wem die entsprechende Domain gehört. Diese Abfrage bedient sich des Protokoll RFC 3912, welches sich über die Server Verbindungen von Station zu Station durch fragt, bis der Ursprung des geforderten Signals gefunden worden ist.

Es kann sich dabei jedoch nicht nur um wirkliche Inhaber handeln. Manchmal bekommt man bei der Abfrage über die WHOIS Abfrage auch kein sinnvolles Ergebnis. Dies hat die Ursache, dass es sich dabei um reservierte Adressen handelt.

Außerdem ist zu beachten, dass die Ausgabe verschieden ausfallen kann, da es sich um ein Protokoll handelt, welches keinen unmittelbaren Standard hat. Somit können verschieden aufgebaute Ergebnisse aus der Anfrage resultieren.

Wie kann ich mit Hilfe des Online Tool eine WHOIS Abfrage starten?

---- Was soll abgefragt werden?

Zunächst muss man die Adresse eingeben, über die man nähere Informationen haben möchte. Man kann dabei nach einer IP Adresse fragen oder sich eine Top Level Adresse als Zielanfrage aussuchen.

---- Eingabe

Wenn feststeht, was untersucht werden soll, wird das geforderte Adressformat in das Feld für SUCHEN eingegeben.

---- Was muss ich bei der Eingabe der Daten berücksichtigen?

Die Abfrage muss ohne https:// www. oder auch ohne https:// www. erfolgen und es dürfen nur sogenannte Top Level Domain untersucht werden. Subdomains sind nicht erlaubt. Das bedeutet, dass man eine Homepage in diesem gewünschten Format eingeben muss: Domainname.Endung

---- Beispiel für eine richtige Eingabe

Wenn wir wissen wollen, wem die Domain für Wikipedia gehört, geben wir korrekterweise die Top Level Domain ins geforderte Feld ein. Hierbei lassen wir https://www. weg und schauen auch keine Unterseite von wikipedia an. Wir geben also ein:
wikipedia.de

---- Beispiel für eine falsche Eingabe

Eine mögliche Fehlerquelle ist, dass man die Adresszeile nicht wegmacht und beispielsweise die Domain mit den http Kürzeln oder mit www eingibt.
Falsch wäre
https://www.wikipedia.de
https://www.wikipedia.de
falsch wäre es aber auch, wenn man eine Subdomain verwenden würde
wikipedia.de/Fehler

Subdomains sind die Unterseiten einer Homepage, die man sich mit Hilfe des Zeichens / in der Webadress Leiste anzeigen lassen kann. Subdomain bedeutet so viel wie Unterseite

---- Jetzt das Ergebnis ausgeben lassen

Das Ergebnis für die Anfrage bekommt man, indem man nach unten scrollt und dort dann auf BERECHNEN klickt. Nach einigen Sekunden wird die Seite aktualisiert und das Ergebnis erscheint

---- Ein Beispiel für eine Domainabfrage

- Ich suche mir eine Domain aus, über die ich gerne mehr erfahren möchte. In unserem Fall handelt es sich um Wikipedia.de

- Nun gebe ich die Domain ohne www. oder Subdomains in die vorhandene Eingabefläche ein

- Dann scrolle ich nach unten

- Schließlich drücke ich "Berechnen" und warte einige Sekunden ab.

- Das Ergebnis erscheint und auf der angezeigten Seite erfahre ich, dass die Domain wikipedia.de von DENIC gehostet wird

Was passiert, wenn WHOIS-Abfrage kein sinnvolles Ergebnis liefert?

Wenn man bei seiner Abfrage kein Ergebnis bekommt, das den gängigen Erwartungen entspricht, dann kann es sein, dass es sich um eine reservierte Adresse handelt. Das bedeutet, dass es sich dann um Adressen handelt, die die Internet Assigned Numbers Authority (IANA) für bestimmte Zwecke vorgesehen hat. Hierbei ist es die zentrale Vergabestelle für Domains, die diese Reservierungen vornimmt.

Solche besondere Zwecke können Hosts sein, Carrier Gates oder Looppack Adressen, auch Adressen für die automatische Konfiguration können über die reservierten Domainadressen abgedeckt sein.

Sind die Ergebnisse immer auf dem aktuellsten Stand?

Die Ergebnisse sind nicht brandaktuell, weil die Datenbank für die Aktualisierung ihrer Inhalte eine gewisse Vorlaufzeit benötigt. Wenn die Veränderung also gerade erst erfolgt ist, kann es sein, dass die Abfrage Ergebnisse liefert, die nicht mehr dem aktuellen Stand der Dinge entsprechen.


Häufig gestellte Fragen

Sind die Ergebnisse einer Whois Abfrage 100% aktuell?

Bei einer neuen Registrierung einer Domain oder einer Änderung der Daten benötigt der Whois-Service etwas Zeit, um die Datenbank zu aktualisieren. Die Zeit bis zur Aktualisierung schwankt dabei je nach Registrierungsstelle. Meist sollten die Daten jedoch nach wenigen Stunden, spätestens nach einem Tag, aktuell sein. Somit braucht man sich nur bei Domains, die neu sind oder vor kurzem den Besitzer gewechselt haben, Gedanken um die Aktualität der Ergebnisse zu machen. Es kann allerdings vorkommen, dass die Betreiber einer Domain die Domain-Registrierungsstelle nicht über eine Änderung der Kontaktadresse informieren und diese Daten daher veraltet sind.

 

Was genau wird ausgegeben?

Whois ist ein Protokoll, dessen Ausgabe nicht standardisiert ist. Daher werden je nach Top-Level-Domain oder Adresse unterschiedliche Daten in unterschiedlichen Formaten ausgegeben. Die Ausgabe hängt außerdem davon ab, ob es sich um eine Domain oder um eine IP-Adresse handelt.

Bei den meisten Domains werden zunächst technische Daten über die Domain selbst, darunter die Identifikationsnummer (Domain-ID), der Name der Domain, das Erstellungs- und Verfallsdatum, das Datum der letzten Aktualisierung, der Domain-Registrar und der Status der Domain angezeigt. Über diesen Status kann man beispielsweise erkennen, ob bei der Domain ein Transfer, eine Aktualisierung oder eine Löschung erlaubt sind oder nicht. Es folgen die Kontaktdaten des Inhabers (Registrant), des Administrators (Admin-C), des technischen Kontakts (Tech-C) und manchmal auch des Betreibers des Nameservers (Zone-C). Dabei werden jeweils der Name der Person oder Organisation, die Adresse, Telefonnummer, Fax- und E-Mail-Adresse sowie eine Identifikationsnummer (ID) ausgegeben. Am Ende steht meist eine Auflistung der Nameserver, die die Domain verwendet, und manchmal ein freier Text.

Bei verschiedenen Top-Level-Domains (z.B. .de, .org, .com) werden unterschiedliche Ergebnisse angezeigt. So werden bei Domains, die die für Deutschland stehende Top-Level-Domain .de verwenden und von der Registrierungsverwaltung DENIC betreut werden, die Kontaktdaten des Inhabers und des Administrators aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. Einige Domain-Registrierungsstellen beschränken sich aus diesem Grund auch auf technische Informationen wie eine Liste der Nameserver. Bei Domain-Registrierungsstellen, die nach wie vor die Anzeige von Kontaktinformationen erlauben, werden von Website-Betreibern oft so genannte Domain-Privacy-Dienste genutzt, die die Kontaktdaten des Domain-Inhabers durch Daten des Dienstanbieters ersetzen und damit die Privatsphäre des Betreibers schützen sollen. Wer in diesen Fällen mit dem Domaininhaber oder Administrator Kontakt aufnehmen will, muss den Domain-Privacy-Dienst kontaktieren.

Bei Whois-Abfragen über IP-Adressen wird zunächst der Adressraum, zu der eine IP gehört, angezeigt. Es folgen die Kontaktdaten des Betreibers des Netzwerks nach einem ähnlichen Schema wie bei den Daten des Inhabers einer Domain. Am Ende steht oft noch ein administrativer Kontakt. Der aktuelle Benutzer der IP-Adresse wird jedoch nicht über das Whois-Protokoll ausgegeben. Zur Kontaktaufnahme mit einem bestimmten Benutzer muss man sich daher an den Netzwerkbetreiber wenden.

 

Was ist eine Whois-Abfrage?

Eine Whois-Abfrage erlaubt es Internetnutzern, Informationen über eine Domain oder IP-Adresse einzuholen. Bei Domains werden technische Informationen über die Domain, oft aber auch Kontaktdaten des Inhabers und anderer mit dem Betrieb der Domain verbundenen Personen angezeigt. Bei IP-Adressen beschränkt sich die Ausgabe meist auf Informationen zum Netzwerk, dem die Adresse zugeordnet ist. Die Whois-Daten befinden sich in einem verteilten Datenbank-System; jede Domain-Registrierungsstelle betreibt dabei eine eigene Whois-Datenbank mit eigenen Kriterien. Die Daten können von den Nutzern entweder über einen Online-Dienst abgefragt werden oder über ein Programm, das auf der Kommandozeile läuft.

 

Wofür dürfen die Daten der Whois Abfrage genutzt werden?

Für den Whois-Dienst legen die Domain-Registrierungsstellen Nutzungsbedingungen fest. So dürfen die Daten bei .de-Domains, die von der DENIC verwaltet werden, nur zur Klärung administrativer, für den Betrieb des Internets notwendiger Fragen und zur Kontaktaufnahme bei rechtlichen Problemen verwendet werden. Eine Nutzung etwa für das Sammeln von Adressen zu Werbezwecken ist verboten. Weiterhin ist es untersagt, die Daten ohne Erlaubnis elektronisch zu speichern. Auch VeriSign, das die .com, .net und .edu-Domains verwaltet, verbietet die Nutzung von Whois-Daten für Werbung. Ähnliche Bedingungen gelten auch für die meisten anderen Top-Level-Domains.

 

Wozu wird die Whois-Abfrage im Allgemeinen genutzt?

Oft werden Whois-Abfragen genutzt, um die Identität der Betreiber einer Website festzustellen und Kontakt mit ihnen aufzunehmen, besonders wenn diese sich nicht auf der Website selbst zu erkennen geben, etwa durch ein Impressum. Häufig wird diese Abfrage etwa zur Klärung rechtlicher Fragen verwendet. Weiterhin informieren sich Personen oder Organisationen, die am Kauf einer Domain interessiert sind, oft mit einer Whois-Abfrage über die Kontaktdaten sowie das Verfalldatum der Domain. Abfragen über IP-Adressen erfolgen oft bei verdächtigen oder rechtswidrigen Handlungen der diese Adresse nutzenden Person – mit dem Ziel, über den Netzwerkbetreiber die Identität dieses Nutzers festzustellen.

 



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