Auftragseingang Struktur Erzeugnis berechnen

Berechnen Sie schnell und kostenlos die Auftragseingangsstruktur für bestimmte Erzeugnisse. Hierzu geben Sie unten bitte die Auftragseingang nach Erzeugnissen sowie den Gesamtauftragseingang ein.

Auftragseingang nach Erzeugnissen  
Gesamtauftragseingang  

   

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Mit dem Auftragseingang Struktur Erzeugnis Rechner ermitteln Sie eine in der Betriebswirtschaft relevante, wichtige Kennzahl. Der Begriff des „Auftragseingangs“ besitzt je nach Kontext unterschiedliche Bedeutungen. Zum einen verwenden Unternehmen die Kennzahl, um eine Einschätzung bezüglich Ihrer aktuellen wirtschaftlichen Lage zu erhalten. Zugleich existiert ein gleichnamiger Indikator, der Implikationen für die Konjunktur eines gesamten Landes liefert.

Nützliches Tool: Auftragseingang Struktur Erzeugnis berechnen

Dementsprechend spielt der Auftragseingang als Indikator für die konjunkturelle Entwicklung und als Kennzahl bei der Erfolgskontrolle Ihres Unternehmens eine wichtige Rolle. Letzteres trifft dann zu, wenn Sie in Ihrem Betrieb ein Mehrproduktprogramm verantworten. In diesem Fall liefert Ihnen der Auftragseingang nach Erzeugnissen wertvolle Erkenntnisse über die Wirtschaftlichkeit Ihres Produktprogramms.

Angesichts der erläuterten Relevanz des Indikators unterstützt Sie der Auftragseingang Struktur Erzeugnis Rechner bei der anfallenden Rechnung. Mithilfe des praktischen Tools ermitteln Sie ohne großen Aufwand den Auftragseingang. In dieser Hinsicht existieren mehrere Kriterien. Der vorliegende Rechner ermittelt für Sie einen Indikator, bei dem die Art des Erzeugnisses als Kriterium dient. Dementsprechend weist das Tool eine nach verschiedenen Erzeugnissen getrennte Kennzahl aus.

Um den Auftragseingang Struktur Erzeugnis Rechner zu verwenden, benötigen Sie lediglich zwei Zahlen. Folglich finden Sie in dem erläuterten Tool zwei Felder vor. Das erste Formularfeld fragt Sie nach dem Auftragseingang nach Erzeugnissen. Im zweiten Feld geben Sie Ihren gesamten Auftragseingang an. Besagtes Feld trägt den Namen „Gesamtauftragseingang“. Nachdem im jeweiligen Feld die erforderlichen Angaben stehen, klicken Sie auf Auftragseingang Struktur Erzeugnis berechnen. Daraufhin liefert Ihnen das Tool das gewünschte Ergebnis.

Beim Auftragseingang nach Erzeugnis handelt es sich um die Summe der erteilten Aufträge für eine bestimmte Produktart. Dementsprechend benötigen Sie eine Auflistung, welche Sie die konkreten Aufträge für jedes Erzeugnis entnehmen. Dagegen summieren Sie beim Gesamtauftragseingang sämtliche Aufträge über alle Erzeugnisse auf. Die sich anschließende Rechnung des Tools basiert auf der Formel für die nach Erzeugnissen gegliederte Auftragseingangsstruktur. Diese lautet:

auftragseingangstrukturerzeugnisberechnen

Konkretes Beispiel für den Auftragseingang Struktur Erzeugnis Rechner

Somit weist Ihnen der Rechner den Anteil eines Erzeugnisses an der Gesamtheit aller Auftragseingänge aus. Das nachfolgende Beispiel hilft Ihnen, die Funktionsweise und das Ergebnis des Tools besser nachzuvollziehen. Das Beispiel geht davon aus, dass Ihr Unternehmen insgesamt drei unterschiedliche Arten von Enderzeugnissen produziert. Summiert für alle Erzeugnisse kommen Sie in der letzten Betrachtungsperiode auf einen Gesamtauftragseingang von 100.000 Stück. Davon entfallen:

  • 10.000 Aufträge auf das erste Produkt,
  • 40.000 Aufträge auf das zweite Produkt und
  • 50.000 Aufträge auf das dritte Produkt.

Wenn Sie für das erste Produkt den Auftragseingang Struktur Erzeugnis berechnen, tragen Sie in das zugehörige obere Feld die 10.000 ein. Beim Gesamtauftragseingang geben Sie die Summe der 100.000 Aufträge an. Daraufhin weist Ihnen der Rechner folgendes Ergebnis aus:

„Die Auftragseingangsstruktur hat einen Anteil von 10,00 %.“

Analog dazu liefert Ihnen das Tool einen Anteil von 40 Prozent beim zweiten Produkt sowie einen Anteil von 50 Prozent beim dritten Produkt. Ändern Sie hierbei lediglich die Eingabe im ersten Feld auf 40.000 beziehungsweise 50.000 Stück.

Interpretation des Ergebnisses des Rechners

Mit dem Auftragseingang Struktur Erzeugnis Rechner erfahren Sie, wie sich die angebotenen Produkte anteilsmäßig auf das gesamte Auftragsvolumen verteilen. Das Ergebnis eignet sich jedoch nicht für die alleinige Interpretation. Die wahre Aussagekraft erschließt sich erst, wenn Sie mehrere Erkenntnisse miteinander kombinieren. Ermitteln Sie beispielsweise in einem separaten Schritt den Anteil der einzelnen Produkte am gesamten Umsatz Ihres Unternehmens. Durch den Vergleich der beiden Kennwerte ziehen Sie wichtige Rückschlüsse bezüglich Ihres Produktprogramms. Sie sehen etwa, ob das Produkt mit dem höchsten Auftragseingang zugleich den höchsten Umsatzanteil verantwortet.

Weitere Variationen der Formel für den Auftragseingang existieren

Der Vollständigkeit halber sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass die Formel für die Auftragseingangsstruktur sich nicht nur auf Erzeugnisse beschränkt. Es existieren weitere Kriterien, die im entsprechenden Kontext Verwendung finden. Anstelle der einzelnen Produkte bieten sich auch die Kundenanzahl, die Kundengruppe oder das Verkaufsgebiet an. Je nach Kriterium variiert der Zähler in der Formel. Der Nenner bleibt dagegen in Form des Gesamtauftragseingangs stets identisch. Mit der Variation des Zählers bekommen Sie weitere aussagekräftige Informationen im Hinblick auf Ihre Auftragseingangsstruktur. Gemeinsam mit den Ergebnissen aus dem Auftragseingangsstruktur Struktur Erzeugnis Rechner profitieren Sie von einer detaillierten Analyse der Unternehmenslage.

Erhebung des Auftragseingangs durch das Statistische Bundesamt

Neben der Kennzahl zur Erfolgskontrolle im Unternehmen dienen die vom Statistischen Bundesamt erhobenen Auftragseingänge als Frühsignal, um die konjunkturelle Entwicklung in der Bundesrepublik Deutschland zu prognostizieren. Hierbei gilt die grundsätzliche Annahme: Hohe Auftragszahlen sprechen für ausgelastete Produktionskapazitäten. Das wiederum impliziert steigende Löhne. Zusätzlich zu der verarbeitenden Industrie bezieht sich der Indikator auch auf das Baugewerbe. Hintergrund: Die Aufträge und Tätigkeiten in der Baubranche hängen gewöhnlich wesentlich von der aktuellen Konjunktur ab.

Die Erhebung der Auftragseingänge zur Prognose der Konjunkturentwicklung findet in Deutschland seit 1949 statt. Seit dem Jahr 1977 erfolgt die Befragung im Kontext des Monatsberichts für die Betriebe, die im verarbeitenden Gewerbe agieren. Insgesamt umfasst der Indikator Daten aus 129 unterschiedlichen Wirtschaftszweigen. Das Statistische Bundesamt ermittelt den Auftragseingang einmal im Monat. Dementsprechend bezieht sich der von den Unternehmen abgefragte Wert stets auf einen bestimmten Berichtsmonat.

Hinsichtlich der befragten Firmen gelten klar definierte Regeln. Neben der bereits angesprochenen Eingrenzung auf die verarbeitende Industrie und die Baubranche existiert eine Vorgabe für die Angestelltenzahl. Das Bundesamt erhebt die Daten von allen in Frage kommenden Unternehmen mit mindestens 50 Beschäftigten. Die Kennzahl des Auftragseingangs bezieht sich dabei auf sämtliche fest akzeptierte Aufträge im Berichtsmonat. Bei deren Wert findet die Umsatzsteuer keine Berücksichtigung. Zu den Aufträgen gehören alle Lieferverpflichtungen für selbst oder in Lohnarbeit hergestellte Erzeugnisse.

Bei der Berechnung des Auftragseingangs als Indikator kommt eine andere Formel zum Einsatz. Letztere unterscheidet sich von der an früherer Stelle genannten Berechnungsgrundlage. Das Statistische Bundesamt ermittelt zunächst die Wertsumme aller zugehörigen Aufträge. Anschließend setzen die Verantwortlichen den Monatsdurchschnitt in Relation zum Vorjahreswert. Daraus ergibt sich letztendlich für den jeweiligen Wirtschaftszweig der Index.

Entsprechend den Anteilen an den Auftragseingangswerten im Basisjahr aggregiert das Bundesamt zudem die einzelnen Indizes der Wirtschaftszweige für das gesamte verarbeitende Gewerbe. Allerdings verzerren Großaufträge den Indikator und verursachen einen volatilen Verlauf. Aus diesem Grund besteht die Option, auf freiwilliger Basis Großaufträge an das Statistische Bundesamt zu melden. Das erlaubt die Ermittlung des Auftragseingangs ohne den Einfluss von großen Aufträgen.