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Induktiver Widerstand Spule

Sie möchten den "Induktiver Widerstand Spule" berechnen lassen? Dann sind Sie hier genau richtig, geben Sie unten die gewünschten Informationen an.

Induktivität [H]  
Frequenz [Hz]  

Sowohl im Gleich- als auch im Wechselstrom sorgt eine Spule für einen nicht kompletten Stromfluss. Dabei wirkt die Spule wie ein Widerstand für eine gewisse Verzögerung. In der Elektrik versteht man diesen Widerstand als "Induktiver Widerstand", da die Induktivität, die elektrische Kenngröße der Spule, diesen verursacht.

Der Rechner zum Induktiven Widerstand einer Spule


Falls man den Induktiven Widerstand einer Spule berechnen möchte, so eignet sich hierfür der Rechner als Tool für die korrekte Berechnung. Es werden zwei Werte benötigt, die in die vorgegebenen Felder einzutragen sind.

Zum einen die oben bereits genannte Induktivität. Dies ist eine Eigenschaft von elektrischer Stromkreise, wie beispielsweise von Spulen. Im internationalen Einheitensystem wird die Induktivität mit H abgekürzt. Diese ist nach Joseph Henry benannt. Zum anderen benötigt man die Frequenz. Diese ist ein Maß dafür, wie schnell die Wiederholungen aufeinander folgen. Im internationalen Einheitensystem wird Frequenz mit Hz, benannt nach dem deutschen Physiker Heinrich Hertz, bestimmt. Nachdem beide Werte eingetragen worden sind, klickt man auf "Berechnen" und der Rechner zeigt den Widerstand in Ohm [?] an.

 

Beispielrechnung für die Verwendung des Rechners


Generell ist zu sagen, das je größer die Induktivität der Spule ist, desto größer ist auch der induktive Widerstand. Je höher die Frequenz ist, desto schneller erfolgt die zeitliche Veränderung der Wechselstromstärke und desto höher ist ebenfalls der induktive Widerstand.

Nimmt man als Beispiel für die Induktivität 0,5 H und für die Frequenz 7 Hz, ergibt sich, laut des Rechners, ein Widerstand von 21,9911 ?. Dies ist nur eine Beispielrechnung, soll aber die Anwendung des Rechners und die Genauigkeit des Ergebnisses verdeutlichen.

 

 

Anwendungsgebiete des Rechners


Die Induktivität wird bei Spulen für das Berechnen der Ein- und Ausschaltvorgänge benötigt und kann primär bei der Berechnung von Wechselstromschaltungen verwendet werden. Beispielsweise in den Generatoren und den Motoren ist die Induktivität einer Spule eine wichtige Größe. Der induktive Widerstand ist, im Gegensatz zum ohmschen Widerstand, nicht mit einer Energieumwandlung verknüpft. Aufgrund dessen ist man bemüht, innerhalb von Wechselstromkreisen, die einen Widerstand erfordern, möglichst verlustlose, induktive Widerstände einzusetzen.

Daher kann der Rechner dazu beitragen, dass im Vorfeld der induktive Widerstand einfach und fehlerfrei berechnet werden kann. Somit wird sichergestellt, dass, wie oben bereits erwähnt, nach Möglichkeit ein verlustloser, induktiver Widerstand eingesetzt werden kann. Dabei ist das Tool eine einfachere und sichere Alternative zum eigenen Rechnen.

 




Interessante Fragen und Antworten zu Induktiver Widerstand Spule

Wie soll man den Wiederstand einer Spule bei einer Gleichspannung berechnen?

Widerstand einer Spule bei einer Gleichspannung berechnen

Die Spule stellt eine Abfolge mehrerer verbundener Drahtschleifen dar. Dabei sind diese auf einen mechanischen Träger aufgewickelt. Oftmals liegen mehrere Lagen übereinander. Der ohmsche Widerstand ist bei jeder Spule vorhanden und dieser kann berechnet werden. Dies geschieht, indem man die Materialkonstante des Leiters berechnet, außerdem ist die elektrische Leitfähigkeit wichtig.

Weiterhin wird die Drahtlänge benötigt und man zieht den Leiterquerschnitt hinzu. Außerdem ist es wichtig zu wissen, dass jede Spule die Eigenschaft der Induktivität besitzt. Bei der realen Spule handelt es sich demnach um eine Reihenschaltung aus dem ohmschen Widerstand und der Induktivität.

Dabei tritt meistens der Fall ein, dass der ohmsche Anteil bei einer Berechnung viel kleiner als die Induktivität ist. Daher kann der Ohmsche Widerstand häufig vernachlässigt werden.

Gleichspannung bei einer Spule

Bei einer großen Induktivität an der Spule wird eine Gleichspannung gelegt, der Widerstand, welcher in Reihe geschaltet ist, erleichtert dabei die Messung. So kann die Strommessung und die Spannungsmessung zur gleichen Zeit erfolgen. Als Auswertung erhält man eine nichtlineare Änderung der Messgrößen.

Aber bereits nach kurzer Zeit führt diese zu einem stabilen Zustand. Man kann also das berechnete Verhalten einer Spule bei Gleichspannung mit dem Aufladen eines Kondensators vergleichen. In festgelegten Grenzen sind die Induktivität und der Verlustwiderstand der Spule veränderbar.
 

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