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Brennstoffbedarf berechnen

Hier können Sie schnell und einfach den Brennstoffbedarf berechnen lassen. Geben Sie dazu  unten den Brennstoff, den Jahreswärmebedarf sowie den Gesamtwirkungsgrad der Heizungsanlage an.

Brennstoff  
Jahreswärmebedarf [kWh/a]  
Gesamtwirkungsgrad der Heizungsanlage  

Was ist der Brennstoffbedarf?


Wer seine privaten Wohnräume oder seine Geschäftsräume in der kalten Zeit des Jahres heizen möchte, benötigt hierfür einen Brennstoff, der die Energie für die Heizungsanlage und die Warmwasseraufbereitung zur Verfügung stellt. Der Brennstoffbedarf beschreibt die Menge an Brennstoff, die pro Jahr zur Energiegewinnung verbraucht wird.

Wie funktioniert das hilfreiche Tool?


Dieses hilfreiche Tool kann den Brennstoffbedarf beliebiger Räumlichkeiten in vier Schritten ermitteln. Als Angaben dienen dabei der jährliche Verbrauch an Wärme sowie der Gesamtwirkungsgrad der Heizungsanlage. Zusätzlich muss der Brennstoff ausgewählt werden, der zur Energiegewinnung genutzt wird. Aus der spezifischen Energiekennzahl des Brennstoffs kann das hilfreiche Tool die Menge des Brennstoffs berechnen, die jedes Jahr zum Heizen verbraucht wird. Damit ist der Brennstoffrechner sowohl für Mieter und Eigentümer von Wohnräumen relevant als auch für die Inhaber geschäftlicher Räumlichkeiten, wenn die zu erwerbende Menge an Brennstoff errechnet und die jährlichen Unkosten für die Energiegewinnung ermittelt werden sollen.

Die Auswahl des Brennstoffs


Im ersten Schritt muss die Art des Brennstoffs ausgewählt werden. In einem Dropdown-Menü stehen neben beliebten Brennstoffen wie Braunkohle-Briketts, Brennholz, Heizöl und Erdgas auch seltener genutzte Energiequellen wie flüssiges Propan, Propangas, Steinkohle, Koks und Holz-Pellets zur Auswahl. Über einen Klick auf den Pfeil nach unten wird der Rechner auf die zum Heizen genutzte Energiequelle eingestellt. Das hilfreiche Tool kennt die individuelle Kennzahl jedes Brennstoffs und kann aus ihr den Brennstoffbedarf errechnen. Diese Kennzahl gibt an, wie viel Energie aus einer bestimmten Menge des Brennstoffs gewonnen werden kann.

Der Jahreswärmebedarf


Nachdem der Brennstoff, der zum Heizen der Räumlichkeiten genutzt wird, aus dem Dropdown-Menü ausgewählt wurde, fragt das hilfreiche Tool im zweiten Schritt nach dem Jahreswärmebedarf. Er beschreibt die gesamte Energiemenge, die im Laufe eines vollständigen Kalenderjahres zum Heizen benötigt wird. Der Jahreswärmebedarf setzt sich aus der Energie für das Aufheizen der Wohnräume über die Heizungsanlagen und für das Aufbereiten von warmem Wasser zusammen. Er kann über den im Gebäude installierten Wärmezähler ermittelt werden, die Einheit ist Kilowattstunden pro Jahr. Der Jahreswärmebedarf wird in das oberste Kästchen des hilfreichen Tools unter dem Dropdown-Menü eingetragen.

Gesamtwirkungsgrad der Heizungsanlage


Die dritte Angabe, die für die Ermittlung des Brennstoffbedarfs relevant ist, ist der Gesamtwirkungsgrad der genutzten Heizungsanlage. Dabei handelt es sich um eine Kennziffer ohne Einheit, die die Effizienz der Heizungsanlage beschreibt. Wenn aus dem Brennstoff Energie gewonnen wird, steht diese Energie nicht vollständig zur Nutzung zur Verfügung. Denn schon während der Brennstoff in Heizenergie umgewandelt wird, treten Energieverluste auf, auch beim Transport in die Räumlichkeiten geht eine bestimmte Energiemenge verloren. Die Höhe der Energieverluste ist von der Qualität der Heizungsanlage abhängig. Der Gesamtwirkungsgrad wird dem Handbuch entnommen und in das letzte Kästchen des Rechners eingefügt.

Der Brennstoffbedarf pro Jahr


Im vierten und letzten Schritt wird nun der jährliche Bedarf an Brennstoff errechnet. Unter dem weißen Feld befindet sich ein Button mit der Aufschrift Berechnen, ein Klick auf diesen Button startet das hilfreiche Tool. Im weißen Feld wird sofort der individuelle Brennstoffbedarf angezeigt. In Abhängigkeit von der Maßeinheit des gewählten Brennstoffs wird er in Kilogramm pro Jahr oder in Liter pro Jahr angegeben. Über den Button mit der Aufschrift Drucken lässt sich das Resultat des Brennstoffrechners ausdrucken.

Ein Beispiel: Den Bedarf an Erdgas errechnen


In einer Beispielrechnung möchte ein Hausbesitzer seinen Brennstoffbedarf ausrechnen. Er heizt seine Räumlichkeiten mit Erdgas und wählt daher im Dropdown-Menü das Erdgas aus. Den Jahreswärmebedarf hat er über seinen Wärmezähler ermittelt, er beträgt 15.000 kWh pro Jahr. Im Handbuch der Heizungsanlage steht, dass sie einen Gesamtwirkungsgrad von 90 aufweist. Der Hausbesitzer startet nun das hilfreiche Tool mit einem Klick auf Berechnen. Das Resultat wird umgehend angezeigt, der Bedarf an Erdgas beträgt 16,67 Liter pro Jahr.



Interessante Fragen und Antworten zu Brennstoffbedarf berechnen

wieviel kg wasser kann man mit 1kg erdgas um 30 kelvin erwärmen,bei einen wirkungsgrad von 1.bitte um den rechnungsweg

Zur Vereinfachung wird im Rechnungsweg von einem Wirkungsgrad von 1 ausgegangen, es werden also keine Energieverluste aus dem System berücksichtigt. Wasser hat im flüssigen Zustand eine Wärmekapazität von 4200 J/kg*K, das heißt, um einen Liter Wasser um einen Kelvin zu erwärmen, wird eine Energiemenge von 4200 J (Joule) benötigt. In der Fragestellung wird eine Erwärmung des Wassers um 30 K gefordert, folglich ergibt sich eine Wärmemenge von 30*4200 J je kg flüssigen Wassers, insgesamt also 126.000 J/kg.

Als nächstes stellt sich die Frage, wie viel Wärmeleistung sich aus der Verbrennung eines Kilogramms Erdgas freisetzen lässt. Erdgas ist ein natürlicher Rohstoff, dessen Brennwert stark vom Fördergebiet und auch vom Alter der Bohrung abhängt. Grundsätzlich wird bereits im Vorfeld zwischen L-Gas (Low-Gas) mit einem geringeren Methangehalt und Brennwerten zwischen 8,4 und 11,2 kWh/m³ und H-Gas (High-Gas) mit höheren Methangehalt und Brennwerten von 10,4 bis 13,8 kWh/m³ unterschieden. Ein Kubikmeter (m³) Erdgas hat dabei jeweils ein Gewicht von 0,8 kg. Demnach hat 1 kg Erdgas ein Volumen von 1,25 m³. Errechnet man den geringstmöglichen Brennwert des einen Kilogramm Gas, ergeben sich:

1,25m³ * 8,4 kWh/m³, also 10,5 kWh,

der höchstmögliche Wert liegt entsprechend bei:

1,25 m³ * 13,9 kWh/m³= 17,4 kWh.

Im nächsten Schritt muss nun die technische Einheit kWh, in denen der Brennwert des Erdgases für gewöhnlich angegeben wird, in die physikalische Einheit J umgerechnet werden. Da beide Einheiten den selben Sachverhalt beschreiben, lassen sie sich einfach mittels eines Quotienten ineinander überführen. Ein kWh entspricht dabei 3.600.000 J. Für das Kilogramm Gas bedeutet das, dass es

mindestens 10,5 kWh*3.600.000=37.800.000 J

und

höchstens 17,4 kWh*3.600.000= 62.640.000 J

an freisetzbarer Wärmemenge besitzt.

Teilt man jetzt die gesamte vorhandene Wärmemenge durch die 126.000 J, die benötigt werden um ein kg Wasser um die geforderten 30 K zu erwärmen, erhält man folgende Ergebnisse:

37.800.000 J / 126.000 J/kg = 300 kg

Bzw.

62.640.000 J / 126.000 J/kg = 497 kg

Antwort: Wie viele kg Wasser sich mit einem kg Erdgas um 30 K erwärmen lassen, hängt sehr stark von dessen Brennwert ab. Bei schlechtem Gas sind es mindestens 300 kg Wasser, energiereiches H-Gas kann hingegen bis zu 497 kg Wasser um die gewünschten 30 K erwärmen.
 

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