MAG-W Enddruck berechnen

Hier können Sie den Endruck eines MAG-W (Membran-Ausdehnungsgefäßes) berechnen lassen. Geben Sie dazu unten den Abblasedruck des SV ein.

Abblasedruck des SV [bar]  

   

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Der MAG-W-Enddruck-Rechner auf dieser Seite bezieht sich auf Membran-Ausdehnungs-Gefäße (kurz MAG). Nach der Eingabe des Abblasedrucks des Sicherheitsventils (in bar) ermittelt das Tool innerhalb kurzer Zeit für Sie den zugehörigen Enddruck. Im weiteren Verlauf erhalten Sie ausführliche Informationen zu der Thematik. Sie lernen, für welchen Einsatzzweck Sie ein Membran-Ausdehnungs-Gefäß benötigen. Zugleich erfahren Sie, wie Sie den Rechner benutzen und was Ihnen dessen Ergebnis aussagt.

Einfache Funktionsweise des Rechners

Die Verwendung des vorgestellten Tools gestaltet sich vergleichsweise einfach. Sie finden im MAG-W-Enddruck-Rechner lediglich ein Feld für die Eingabe vor. Darin tragen Sie den Abblasedruck ein. Verwenden Sie dazu die für den Druck übliche Einheit bar. Anschließend klicken Sie auf den „berechnen“-Button. Daraufhin erscheint im Antwortfenster des Rechners das Ergebnis in Form des Enddrucks für das Membran-Ausdehnungs-Gefäß.

Grundlegende Erläuterungen zu Membran-Ausdehnungs-Gefäßen

Um die eingegebenen Werte und das Ergebnis zu verstehen, bedarf es zunächst grundlegender Erläuterungen zur Thematik. Die Membran-Ausdehnungs-Gefäße kommen in Solaranlagen, Heizungsanlagen und in Leitungssystemen von Trinkwasser zum Einsatz. Grundsätzlich benötigen Systeme unterschiedlicher Art ein Ausdehnungsgefäß, wenn es zu Temperaturänderungen von Wasser kommt. Das hängt mit dem Verhalten von Wasser bei ansteigenden oder abnehmenden Temperaturen zusammen.

Kommt es zu einer Erhöhung der Temperatur, so steigt das Volumen von Wasser an. Umgekehrt folgt eine Volumenabnahme, falls die Wassertemperatur sinkt. Das erweist sich in Rohren als Problem. Die üblicherweise für Leitungen verwendeten Materialien besitzen eine geringe Dehnungskapazität. Dadurch steigt der Druck von eingeschlossenem Wasser bei minimalen Temperaturerhöhungen stark an. Dementsprechend drohen Schäden an den Rohren oder an weiteren Behältern des jeweiligen Systems.

Ausgleichsgefäße kompensieren Änderungen des Volumens

Aus der erläuterten Problematik resultiert die Notwendigkeit, Ausgleichsgefäße einzusetzen. Derartige Gefäße nehmen die Volumenänderung auf und kompensieren diese somit. Das erlaubt es, den Druck des Systems weitgehend konstant zu halten. Es existieren unterschiedliche Varianten für die Realisierung eines solchen Ausgleichsgefäßes. Eine mögliche Ausführung stellt das im Folgenden detailliert behandelte Membran-Ausdehnungs-Gefäß dar. Letzteres gehört zu den geschlossenen Ausdehnungsgefäßen, die mit einem vorgespannten Gaspolster arbeiten.

Anlagenaufbau: Wasser- und Gasraum

Der Aufbau der Ausdehnungs-Anlagen besteht im Wesentlichen aus zwei unterschiedlichen Kammern: dem Wasser- sowie dem Gasraum. Im Fall der Membran-Ausdehnungs-Gefäße befindet sich zwischen dem Wasser und dem Gaspolster eine Membran aus Gummi. Beim Gas greifen die Hersteller bevorzugt auf Stickstoff zurück. Besagtes Füllgas besitzt den Vorteil, dass es nicht korrosiv wirkt. Dadurch greift der Stickstoff Metalle nicht an.

Die Membran fungiert wie eine Art Sperrschicht. Sie trennt die Flüssigkeit vom Gas und verhindert, dass Gas in das Wasser übergeht. Dadurch fällt der Wartungsbedarf gegenüber alternativen Konstruktionen deutlich geringer aus. Deshalb kommen in modernen Anlagen ausschließlich Membran-Ausdehnungs-Gefäße zum Einsatz.

Steigt die Temperatur der Flüssigkeit an, folgt die bereits angesprochene Volumenzunahme. Das erhöhte Volumen verdichtet das gasförmige Polster auf der anderen Seite der flexiblen Membran. Dementsprechend gleicht das verdichtete Gas das ansteigende Volumen des inkompressiblen Wassers aus. Handelt es sich beim Polster um ein ideales Gas, so verhält sich die Druckänderung im Verhältnis proportional zur Volumendifferenz der Flüssigkeit.

Kürzel gibt Aufschluss über das Einsatzgebiet

Je nach Einsatzgebiet existieren unterschiedliche Bezeichnungen für die Wärme-Ausdehnungs-Gefäße. Experten differenzieren hierbei anhand von Buchstaben hinter dem Kürzel „MAG“. Auf der vorliegenden Seite finden Sie einen MAG-W-Enddruck-Rechner vor. Das „W“ leitet sich vom Wort „Wasser“ ab. Dementsprechend kommen MAG-W beispielsweise bei Trinkwasser- beziehungsweise Wassererwärmungsanlagen zum Einsatz. Dagegen beziehen sich die MAG-H auf Heizungsanlagen.

Im Hinblick auf die Dimensionierung eines Membran-Ausdehnungs-Gefäßes gilt es, einige wichtige Punkte zu berücksichtigen. So stellen die Hersteller beispielsweise sicher, dass der Anlagendruck bei der niedrigsten respektive der höchsten Temperatur die jeweiligen Grenzwerte nicht überschreitet. Daraus leiten sich die Anforderungen an das Volumen des Ausdehnungsgefäßes ab. Hierbei gilt es, die Extremwerte der Temperatur und den Ausdehnungskoeffizienten der Flüssigkeit zu beachten.

MAG-W-Enddruck berechnen mit dem vorgestellten Tool

Bei der Installation und Inbetriebnahme der Anlage müssen verschiedene Kennzahlen des Anlagendrucks kontrolliert werden. Mit dem vorliegenden Enddruck-Rechner ermitteln Sie einen spezifischen Wert davon. Die nächsten Abschnitte geben Ihnen zunächst einen Überblick über die wichtigsten Druckangaben, damit Sie das Ergebnis des Rechners richtig einordnen können. Im Anschluss erfahren Sie, wie Sie den MAG-W-Enddruck berechnen.

Der Anfangsdruck pa bezieht sich auf den Gefäßdruck der Wasserseite. Auf der Gasseite herrscht dagegen der Vordruck p0. Während des Aufheizens komprimiert die Anlage den Stickstoff auf den Enddruck pe. Der Enddruck setzt sich aus dem statischen Druck zuzüglich der Druckerhöhung zusammen.

Mithilfe des praktischen Tools ermitteln Sie mit wenig Aufwand den Enddruck für das MAG-W. Sie benötigen das Wissen über den Enddruck pe, um die Anlage exakt auszulegen. Dabei hängt der Enddruck wesentlich mit dem Sicherheitsventil zusammen. Derartige Sicherheitsventile schützen vor einem unzulässigen Anstieg des Drucks und damit vor Schäden des Gerätes.

Abblasedruck des Sicherheitsventils eintragen

Wenn Sie den MAG-W-Enddruck berechnen, benötigen Sie lediglich den Abblasedruck des Sicherheitsventils. Tragen Sie den eingestellten Wert in das vorgesehene Formularfeld des Rechners ein. Nach dem Klick auf den „Berechnen“-Button weist Ihnen der MAG-W-Enddruck-Rechner das gewünschte Ergebnis aus.

Das vorgestellte Tool folgt für die zugrundliegende Rechnung dieser Formel:

MAG-W Enddruck berechnen

Geben Sie im Rechner einen konkreten Wert an, setzt dieser die entsprechende Zahl anstelle der Variable in die Formel ein.

Beispiel zur Funktionsweise des Rechners

Zum Abschluss der detaillierten Erläuterungen zum MAG-W-Enddruck und dem zugehörigen Rechner folgt ein konkretes Beispiel. Angenommen, Sie lesen am Sicherheitsventil einen eingestellten Abblasedruck in Höhe von 8,00 bar ab. Dementsprechend geben Sie im vorgesehenen Feld des Tools die Zahl „8“ ein. Sofern der abgelesene Abblasedruck Dezimalstellen beinhaltet, tragen Sie den gesamten Wert einschließlich der Ziffern nach dem Komma ein.

Um die Berechnung vorzunehmen, klicken Sie lediglich auf „Berechnen“. Daraufhin blendet Ihnen der Rechner das gewünschte Ergebnis im vorgesehenen Anzeigefenster ein. Besagtes Fenster befindet sich zwischen dem Feld für den Abblasedruck und dem „Berechnen“-Button. Im Fall des angesprochenen Beispiels erhalten Sie dieses Ergebnis ausgewiesen: Der Enddruck beträgt 6,0000 bar. Dementsprechend ermittelt der Rechner den benötigten Wert mit einer Genauigkeit von acht Nachkommastellen.

Häufig gestellte Fragen

Wie berechnet man den Enddruck eines MAG-W (Membran-Ausdehnungsgefäßes)

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Wie berechnet man den Enddruck eines MAG-W (Membran-Ausdehnungsgefäßes)