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Maximale Interferenz am Doppelspalt berechnen

Sie möchten den "Max. Interferenz am Doppelspalt" berechnen lassen? Dann sind Sie hier genau richtig, geben Sie unten die gewünschten Informationen an.

Wellenlänge des Lichts [nm]  
Spaltabstand [m]  
Brechzahl  

Sie müssen wissen, wie hoch die maximale Interferenz am Doppelspalt ist? Mit unserm Rechner können Sie einfach durch Eingabe der Wellenlänge des Lichts, des Spaltabstandes und der Brechzahl berechnen.

Was ist die Interferenz von Strahlen?

Interferenz die Bezeichnung kommt aus der lateinischen Sprache und bedeutet inter = zwischen und ferire aus dem französischen s'entreferir = sich gegenseitig schlagen. Der Begriff beschreibt die Änderung der Amplitude während der Überlagerung von zwei oder mehr Wellen mithilfe des Superpositionsprinzips. Es ist also die Addition ihrer Auslenkungen. Im Laufe der Durchdringung. Interferenzen werden bei allen Arten von Wellen festgestellt.
Lösen sich die Wellen während der Auslenkung gegenseitig auf, nennt man dies destruktive Interferenz. Eine Verstärkung die Amplituden ist es eine konstruktive Interferenz. Das Muster, das sich aus Stellen konstruktiver und destruktiver Interferenz ergibt, wird Interferenzmuster genannt. Während eines Experiments treten charakteristische Interferenzmaxima und Interferenzminima abwechselnd auf. Ein gerne angeführtes Beispiel ist etwa das Streifenmuster, das hinter einer Doppelspaltanordnung feststellbar ist. Das Feststellen von Interferenz gilt als Nachweis für die Wellennatur einer Strahlung. Dass bei einem Doppelspaltversuch ein Interferenzmuster beobachtet wird, wenn das Licht also Photonen durch Elektronen ersetzt werden, führte im beginnenden 20. Jahrhundert zu einem neuen Verständnis von Materie. Destruktive Interferenz ist bei Gravitationswellen nicht möglich.

Wo spielt Interferenz eine wichtige Rolle

Die Interferenz spielt bei verschiedenen praktischen Anwendungen eine wichtige Rolle. Beim Laser zum Beispiel. Das Licht eines Laserstrahls weist eine fast perfekte Kohärenz senkrecht zum Strahl auf. Das Laserlicht ist dem zufolge ­auch nach einer Reflexion an unebenen Oberflächen interferenzfähig. Also dient jeder Punkt der Fläche als Streuzentrum/Punktquelle einer auftretenden sekundären Kugelwelle. Eine optische Abbildung der verschiedenen Punktquellen überlagert im Bild das Licht, das zu dem Bildpunkt auf verschiedenen Wegen kommt. Diese Überlagerung ergibt am Bildpunkt eine Interferenz. Deren Ergebnis ist abhängig von der den genauen Lauflängen des Lichtes zwischen Punktquelle und Bildpunkt. Insgesamt sieht man ein zufällig verteiltes Punktmuster auf dem Bild der Abbildung.

Bei optischen Geräten ist die Lise eine Art Spalt. Bei der Beugung von Wellen trifft die Wellenfront auf einen Spalt. Nach dem Prinzip von Huygens gehen von jedem Punkt entlang dem Spalt neue Halbkugelwellen aus, die dann dahinter interferieren. Es entsteht das typische Beugungsmuster eines Einfachspaltes. Dabei ist das Beugungsmuster ist schmaler, wenn der Spalt breiter oder die Wellenlänge kleiner ist.

Jedes optische Gerät hat eine Eintrittsöffnung. Das ist die erste Linse in einem Objektiv oder der Hauptspiegel in einem Teleskop. Diese Öffnung kann als Spalt modelliert werden. Ihr Beugungsbild ist eine Begrenzung der Auflösung des Gerätes. Auch technische Geräte sind Anwendungen der Interferenz von Schall und Lichtwellen: die Geräte der Schalldämpfung, Messtechnik und Funktechnik.

Unser Rechner wird wie in dem unteren Beispiel benutzt:

Sie tragen Ihre Daten in die entsprechenden Felder ein und klicken auf berechnen. Im Antwortfeld erscheint das Ergebnis.

Wellenlänge des Lichts [nm] 130
Spaltabstand [m] 3
Brechzahl 4
Antwort:
Der Polarisationswinkel beträgt : -29,7393 Grad




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