Beschäftigungsgrad berechnen

Berechnen Sie den Beschäftigungsgrad. Hierzu geben Sie einfach unten die Ist-Beschäftigung (Mitarbeiter) sowie die Plan-Beschäftigung (Mitarbeiter) ein.

Ist-Beschäftigung [Mitarbeiter]  
Plan-Beschäftigung [Mitarbeiter]  

   

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Der Beschäftigungsgrad hat viele Namen wie Kapazitätsausnutzungsgrad oder Auslastungsgrad sowie Kapazitätsauslastungsgrad. Dieser Grad gibt an, das Verhältnis zwischen der wirklichen Ausnutzung der Kapazität einer Produktionsanlage und der technisch maximal möglichen Kapazität, also wie sehr verfügbare Kapazität verwendet werden kann.

Es ist für ein Unternehmen sehr sinnvoll, den Beschäftigungsgrad zu wissen. Eine hohe Kapazitätsauslastung ist besonders für Unternehmen wie zum Beispiel Energieversorger oder Automobilhersteller mit einem hohen Fixkostenanteil bedeutungsvoll.
Eine hohe Kapazitätsauslastung verteilt die Fixkosten auf große Stückzahlen, die Gewinne steigen dadurch und die Stückkosten sinken.

Der Beschäftigungsgrad lässt sich mit einer einfachen Formel berechnen und gibt in Prozent an, welcher Anteil der gesamten Kapazität genutzt wird. 50 Prozent zum Beispiel geben an, das die Kapazität eines Betriebes auf Grund der Stückzahlen beziehungsweise Arbeitsstunden – nur halb genutzt werden.

Umso höher der Beschäftigungsgrad ist, umso niedrigere Stückkosten beziehungsweise Herstellungskosten entstehen und der Gewinn für das Unternehmen ist hoher.

Die Beschäftigungsgrad Formel

Beschäftigungsgrad ergibt sich aus: Ist-Auslastung/mögliche Auslastung (Kapazität).
Kapazität ist die Leistung, die in einem gewissen Zeitraum erbracht werden kann.
Diese Angabe kann sich auf den gesamten Betrieb beziehen, oder auch auf eine einzelne Abteilung.

(Tatsächliche Produktion / technische Maximalproduktion) x 100

Hier ein Beispiel für die Berechnung vom Beschäftigungsgrad

Ein Betrieb produziert 100.000 Güter. Er könnte aber auch 120.000 Güter produzieren. Der Beschäftigungsgrad beträgt: 100.000 : 120.000 = 0,83, also 83 Prozent

Eine Firma kann jeden Tag in einer Schicht von 8 Stunden beispielsweise mit Kapazität 4.800 Stück eines Produkts herstellen.
Werden aufgrund der Auftragslage aber nur 3.600 Stück hergestellt, beträgt der Beschäftigungsgrad 75 Prozent (3.600 Stück geteilt durch 4.800 Stück).

Den Beschäftigungsgrad bezeichnen Wirtschaftswissenschaftler als Kapazitätsausnutzungsgrad. Der Begriff macht den Sinn der Formel deutlich. Sie gibt Auskunft darüber, welchen Anteil einer gesamten Kapazität die Unternehmen nützen. Der Beschäftigungsgrad-Rechner zeigt Ihnen das Ergebnis in Prozent an. Die Berechnung benutzen Sie beispielsweise, um die Auslastung einer Maschine oder eines gesamten Betriebs in Erfahrung zu bringen. Um schnell und unkompliziert an das gewünschte Ergebnis zu kommen, verwenden die Verbraucher das hilfreiche Online-Tool. Den Beschäftigungsgrad berechnen Sie mithilfe weniger Klicks.

Was stellt der Beschäftigungsgrad dar?

Der Beschäftigungsgrad zeigt Ihnen in Prozent, wie viel von der kompletten Beschäftigungsmöglichkeit Sie ausnutzen. Bei einer Maschine liegt die gesamte Kapazitätsausnutzung beispielsweise bei 100 Prozent. Erhalten Sie bei der Berechnung des entsprechenden Ausnutzungsgrads ein Resultat von 50 Prozent, nutzen Sie nur die Hälfte möglicher Kapazitäten. Auf die Dauer führt ein niedriger Beschäftigungsgrad zu finanziellen Einbußen. Das liegt an höheren Herstellungskosten. Mit dem Beschäftigungsgrad-Rechner gelingt es den Nutzern, den aktuellen Kapazitätsausnutzungsgrad zu ermitteln und eventuell Verbesserungen vorzunehmen.

Das Ziel Ihres Unternehmens besteht bestenfalls in einem hohen Beschäftigungsgrad. Dieser liegt im Idealfall zwischen 80 und 100 Prozent. Folglich sinken die Stückkosten für produzierte Artikel und der Betrieb erzielt höhere Gewinne. Wirtschaftler bezeichnen den Kapazitätsausnutzungsgrad alternativ als Auslastung oder Auslastungsgrad. Interessieren Sie sich für die Ermittlung des Werts, benutzen Sie den unkomplizierten Beschäftigungsgrad-Rechner.

Wie Sie den Beschäftigungsgrad berechnen

Der Beschäftigungsgrad-Rechner besteht insgesamt aus drei Feldern. Im ersten vermerken Sie die Ist-Beschäftigung. Um die Auslastung Ihres Unternehmens zu berechnen, geben Sie zu dem Zweck die Anzahl der aktuell beschäftigten Mitarbeiter an. Das zweite Kästchen verfügt über die Aufschrift „Plan-Beschäftigung“. Sie schreiben die mögliche Beschäftigungszahl in das Feld. Anschließend betätigen die Nutzer den Berechnen-Button. Die Antwort erscheint in Satzform im großen Kästchen unterhalb des Rechners. Bei der Ermittlung des Kapazitätsausnutzungsgrad kommt eine spezielle Formel zum Einsatz.

Hierbei gilt es, die Ist-Auslastung durch die mögliche Kapazität zu teilen. Oftmals handelt es sich um hohe Zahlenwerte, die für die Berechnung erforderlich sind. Demnach stellt eine Kopfrechnung eine Schwierigkeit dar. Den Berechnungsgrad berechnen Sie mit dem hilfreichen Tool innerhalb weniger Sekunden. Nach der Eingabe der Ziffern erfolgt das Ausrechnen automatisch. Weitere Hilfsmittel – beispielsweise einen Taschenrechner – brauchen Sie für das Verfahren nicht.

Berechnen die Nutzer die Auslastung einer Maschine, gibt der Istzustand die aktuelle Produktionsmenge an. Die Kapazität – auch mögliche Auslastung genannt – besteht als realisierbare Leistung in einem festgelegten Zeitraum. Die Werte, die Sie für die Berechnung benötigen, lesen Sie aus der Bedienungsanleitung oder Zusatzpapieren des entsprechenden Geräts ab. Um den Auslastungsgrad einer Firma in Erfahrung zu bringen, suchen Sie die jeweiligen Zahlenwerte aus den Unternehmensdokumenten heraus.

Die Angaben beziehen sich alternativ auf eine einzelne Abteilung des Betriebs. Anhand des Ergebnisses erfahren Sie, wie viel Prozent Sie bis zur Gesamtkapazität ausnutzen können. Speziell bei der Planung von Einsparungsmaßnahmen spielt die Berechnung des Kapazitätsausnutzungsgrads eine wesentliche Rolle.

Die einfache Beispielrechnung zum Beschäftigungsgrad

Um Ihnen den Umgang mit dem einfachen Online-Rechner zu erleichtern, sehen Sie hier ein unkompliziertes Berechnungsbeispiel. In diesem gehen wir davon aus, Ihr Betrieb beschäftigt 100 Mitarbeiter. Die Gesamtkapazität liegt bei 250 Mitarbeitern. Beide Zahlen geben die Nutzer in die jeweiligen Kästchen ein und klicken auf „berechnen“. Im Antwortfeld erscheint der Satz: Der Beschäftigungsgrad beträgt 40 Prozent. Demnach nutzen Sie weniger als die Hälfte der kompletten Kapazität. Mithilfe des Rechners gelingt es Ihnen, die Ist-Beschäftigung zu erhöhen und die Berechnung zu wiederholen. Auf die Weise erfahren Sie, ab welchem Mitarbeiteranteil sich der Beschäftigungsgrad steigert.

Stellen die Unternehmensführer beispielsweise 50 Arbeitskräfte zusätzlich ein, erhöht sich der Auslastungsgrad auf 60 Prozent. Liegt die Ist-Beschäftigung bei 200 Arbeitnehmern, profitiert der Betrieb von einer Auslastung von 80 Prozent. Um die Kapazitätsausnutzung einer Maschine zu ermitteln, gehen Sie ähnlich vor. Zunächst überprüfen Sie, welche Stückzahlen das Gerät in einem bestimmten Zeitraum, beispielsweise monatlich, produziert. In unserem Beispiel liegt der Wert bei 4.800 Artikeln. Aufgrund der Auftragslage fertigt die Firma jedoch nur 3.600 Artikel innerhalb von vier Wochen an.

Geben Sie die Ziffern in den Online-Rechner ein, erscheint als Ergebnis 75 Prozent. Benötigen Sie das Resultat für eine Firmenbesprechung oder die persönlichen Unterlagen, drucken Sie es ohne Schwierigkeiten aus. Dazu drücken Sie auf den gleichnamigen Button. Ebenso besteht die Möglichkeit, Freunden und Bekannten das hilfreiche Tool zu empfehlen. Zu dem Zweck klicken die Nutzer auf den blauen Facebook-Button. Das soziale Netzwerk weist sämtliche Kontakte auf Ihre Gefällt-mir-Angabe hin.

Wer braucht den Auslastungsgrad-Rechner?

Für Unternehmen erhält der Online-Rechner eine besondere Relevanz, da er bestenfalls zur Kostenersparnis beiträgt. Die hohe Kapazitätsauslastung benötigen vorrangig Betriebe mit einem hohen Fixkostenanteil. Diese fixen Kosten heißen auch Bereitschaftskosten. Diese bleiben in dem berechneten Zeitraum konstant, obwohl beispielsweise Änderungen der betrachteten Bezugsgröße anfallen. Demnach handelt es sich um beschäftigungsunabhängige Kosten. Zu den Firmen, die erhöhte Fixkosten verzeichnen, gehören Energieversorger und Automobilhersteller. Ebenso arbeiten Transportunternehmen mit hohen zeitabhängigen Betriebskosten.

Berechnen die Nutzer den Beschäftigungsgrad des Unternehmens, legen sie im Vorfeld die gewünschte Zeitspanne fest. Beispielsweise interessieren sie sich für die monatliche oder jährliche Auslastung der Firma. Als empfehlenswert gilt eine Rechnung pro Quartal. Das Ziel besteht darin, durch einen hohen Beschäftigungsgrad geringe Herstellungskosten zu erzielen. Hierbei verteilen sich die Fixkosten auf die großen Stückzahlen. Dadurch sinken die Stückkosten und der Gewinn steigt prozentual an. Wirtschaftler sprechen in dem Fall von der Fixkostendegression.

Welcher Zusammenhang besteht zwischen Nutzkosten und Leerkosten?

Gebühren, die sich auf die bisher ausgenutzt Kapazität beziehen, heißen in der Fachsprache Nutzkosten. Beanspruchen Sie nicht die Gesamtkapazität eines Betriebs, entstehen zusätzliche Leerkosten. Sie nehmen auf die ungenutzte Kapazität Bezug. Beide gehören zu den Fixkosten und zählen zur Teilkostenrechnung. Eine Einsparung der Leerkosten liegt nicht im Bereich des Möglichen. Stattdessen versuchen die Unternehmensführer, sie in Nutzkosten umzuwandeln. Zu dem Zweck hilft es, einen hohen Beschäftigungsgrad zu erzielen.

Mit dem hilfreichen Rechner führen Sie die Berechnung mehrmals im Jahr durch. Auf diese Weise erkennen Sie, ob beispielsweise personelle Veränderungen Vorteile bringen. Zusätzlich ergibt sich die Option, den Auslastungsgrad auf die Arbeitsstunden der Beschäftigten zu beziehen. Vollarbeitende Angestellte arbeiten bei einer Vierzigstundenwoche 160 Stunden im Monat. Der Wert stellt die Gesamtkapazität dar. Bei Teilzeitkräften, die beispielsweise 32 Stunden pro Woche tätig sind, sinkt die Kapazität auf 126 Monatsstunden. Daraus ergibt sich ein Beschäftigungsgrad von 90 statt 100 Prozent.

 

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