hilfreiche-tools.de  ⇒ Elektrik  ⇒ Kapazität eines Kondensators

Kapazität eines Kondensators

Hier können Sie in nur wenigen Schritten die Kapazität eines Kondensators berechnen lassen. Dazu geben Sie unten bitte die Ladung und die Spannung an.

Ladung [C]  
Spannung [V]  



Häufig gestellte Fragen

Beispielberechnung aus der Praxis

In einem Plattenkondensator wird pro angelegtem Volt elektrischer Spannung eine Ladung von 0,001 Coulomb gespeichert. Wie groß ist seine Kapazität?

C = Q / U

= 0,001 C / 1 V

= 1 mF

Es sei abschließend angemerkt, dass typische Kapazitäten von Kondensatoren im Bereich von Piko-Farad, Nano-Farad oder Mikro-Farad liegen. Die mittlerweile mit Kapazitäten von 1 Farad erhältlichen Goldcap-Kondensatoren galten bis vor zehn Jahren noch als technisch unrealisierbar!

 

Einsatzgebiete von elektrischen Kondensatoren

Elektrische Kondensatoren sind aus elektronischen Geräten heute nicht mehr wegzudenken. Es gibt mittlerweile unzählige Bauformen und Technologien, die jeweils auf spezifische Einsatzgebiete hin optimiert wurden. Als Beispiele seien hier exemplarisch genannt:

  • Kondensatoren zur Spannungsstabilisierung (sogenannte Pufferkondensatoren)

    Diese meist mit einem Elektrolyt als Dielektrikum ausgestatteten Kondensatoren zeichnen sich durch hohe Kapazitäten aus und werden häufig in Netzteilen empfindlicher Elektroniken eingesetzt um die Restwelligkeit der ursprünglich sinusförmigen Versorgungsspannung weitgehend zu glätten und damit eine Gleichspannung zu erhalten.

  • Kondensatoren in Schwingkreisen

    Konventionelle, also analoge Radioempfänger filtern mithilfe sogenannter abgestimmter Schwingkreise aus der Durcheinander der Radiowellen diejenige heraus, die dem gewünschten Sender entspricht. Klassisch wurde der Kondensator dabei meist so konstruiert, dass seine Kapazität durch Verschiebung der Platten zueinander verändert werden und somit die Resonanzfrequenz des Schwingkreises auf die gewünschte Empfangsfrequenz eingestellt werden konnte.

  • Kondensator als zeitbestimmendes Element

    Im Alltag häufig anzutreffen sind in Badezimmern Entlüftungssysteme, die nach Ausschalten der Badezimmerbeleuchtung noch für einige Minuten nachlaufen. Diese Funktion wird durch eine einfache Elektronik realisiert, in der der Kondensator bei eingeschaltetem Licht (also angelegter Spannung) aufgeladen wird und seine Ladung nach Abschalten der Versorgungsspannung langsam wieder abgibt. Erst wenn er ein bestimmtes Lade-Niveau unterschritten hat, schaltet ein Relais den Lüfter wieder aus.

 

Was ist überhaupt ein Kondensator?

Ein Kondensator kann als Speicher für elektrische Energie verstanden werden. Die einfachste Form eines Kondensators ist der Plattenkondensator. Er besteht aus zwei parallel zu einander angeordneten Metallflächen, die an die beiden Pole einer Spannungsquelle angeschlossen sind. Als Spannungsquelle kommen dabei nicht nur Batterien in Frage, sondern auch Teile elektrischer Netzwerke, die Spannungsdifferenzen zwischen den Anschlüssen des Kondensators hervorrufen.

Zwischen den beiden Platten befindet sich ein sogenanntes Dielektrikum, ein isolierendes Material. Geometrisch wird der Plattenkondensator durch die Größe (Fläche) der beiden Platten und deren Abstand beschrieben. Elektrisch spielt auch die Materialkomposition des Dielektrikum noch eine Rolle für die zu erreichende Kapazität.

 

Wie berechnet man die Kapazität eines Kondensators?

Die Kapazität eines Kondensators (Formelzeichen C, SI-Einheit Farad) ist umso größer, je größer die beiden metallischen Platten sind und je kleiner der Abstand zwischen diesen Platten ist. Da beide Werte in der Praxis selten noch durch Messungen bestimmt werden können, wird die Kapazität (also die Aufnahmefähigkeit hinsichtlich elektrischer Energie) durch eine andere Formel beschrieben:

C = Q / U (in F = Coulomb / Volt)

Q … Ladung (in C)

U … Spannung (in V)

 



Die Frage wurde eingereicht.

Möchtest du über die Antwort informiert werden gib deine Emailadresse an.

Wir nutzen Google Produkte die Cookies setzen, mit der Nutzung der Seite stimmen Sie zu. mehr Infos